Ölindustrie: BP kauft große Elektrofahrzeug-Ladefirma

Der Ölkonzern BP hat die Übernahme von Chargemaster angekündigt. Das Unternehmen betreibt mit rund 6.500 Stützpunkten das größte öffentliche Netz von Elektroautoladestationen in Großbritannien. Konkurrent Shell ist ebenfalls ins Ladesäulengeschäft eingestiegen.

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BP-Tankstellenschild
BP-Tankstellenschild (Bild: Mike Mozart/CC-BY 2.0)

Das britische Mineralöl- und Energieunternehmen BP hat den Ladeinfrastrukturanbieter Chargemaster übernommen und in BP Chargemaster umbenannt. "Wir bei BP glauben, dass schnelles und bequemes Laden entscheidend für die erfolgreiche Einführung von Elektrofahrzeugen ist", sagte Tufan Erginbilgic, Geschäftsführer von BP Downstream.

Die Ölkonzerne sind zunehmend an Aufladestationen für Elektrofahrzeuge interessiert. Shell ist durch sein Engagement im neuen Ionity-Ladungsnetz in Europa führend. Shell und Ionity vereinbarten, dass zunächst an 80 der größten Shell-Autobahntankstellen in zehn europäischen Ländern Ladestationen eingerichtet werden. Diese ermöglichen High Power Charging (HPC) mit bis zu 350 Kilowatt. Damit soll in zwölf Minuten Strom für 400 km geladen werden.

Shell baut zudem Ladestationen an eigenen Tankstellen auf und erwarb vor kurzem ein Netz mit über 30.000 Ladestationen. BP investierte kürzlich in einen US-Hersteller von Elektrofahrzeugladestationen und in das Akkustartup Storedot. Storedot entwickelt eine Lithium-Ionen-Akkutechnik mit chemisch synthetisierten organischen Molekülen nicht-biologischen Ursprungs. Damit sollen eine hohe Energiedichte und gleichzeitig eine schnelle Aufladung möglich sein.

Nach Angaben von Storedot kann ihr Akku innerhalb von fünf Minuten vollständig aufgeladen werden. Er soll eine Reichweite von bis zu 480 km ermöglichen, was in der Regel einen Akku mit über 75 kWh bei einem Auto mittlerer Größe bedeutet. Keine Aussage gibt es dazu, wie eine so enorme Ladegeschwindigkeit auf Seiten der Ladegeräte ermöglicht werden soll.

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