Elektroauto: Elon Musk berichtet über Sabotageversuch eines Mitarbeiters
Musk berichtet von einem Mitarbeiter, der dabei ertappt wurde, wie er "schädliche Sabotage in unserem Betrieb vornahm", so der US-Sender CNBC(öffnet im neuen Fenster), dem die E-Mail zugespielt wurde. Der Mitarbeiter soll "direkte Code-Änderungen" am Produktionssystem von Tesla vorgenommen und "große Mengen hochsensibler Daten" an Dritte weitergegeben haben.
Der Mitarbeiter wurde bereits firmenintern befragt. Es werde aber weiter untersucht, ob er Komplizen hatte. Musk verdächtigt Konkurrenten, die Sabotage in Auftrag gegeben zu haben, nennt aber keine Namen. Der Tesla-Chef schreibt in seiner E-Mail aber auch, dass der Angestellte behaupte, die Maßnahmen ergriffen zu haben, weil er keine Beförderung erhalten habe.
In einer weiteren E-Mail berichtet Musk von einem Feuer, das plötzlich in der Produktionsstätte ausbrach. Es gab keine Verletzten, aber die Produktion musste gestoppt werden. "Das könnte nur ein zufälliges Ereignis sein, aber wie Andy Grove sagte: 'Nur die Paranoiden überleben'", schreibt Musk.

Tesla steht derzeit unter großem Druck, die Produktion des Model 3, das im letzten Sommer auf den Markt kam, anzukurbeln. Das Unternehmen sollte bis Ende 2017 5.000 Stück pro Woche erreichen, verfehlte dieses Ziel aber deutlich. Ein weiteres Ziel, 2.500 Wagen pro Woche, wurde im April verfehlt. Tesla erwartet nun, Ende Juni, 5.000 Stück pro Woche bauen zu können.
- Anzeige Hier geht es zu Erneuerbare Energien und Klimaschutz bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.