Abo
  • Services:

Ladesäulen: Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos

Elektrofahrzeuge müssen schneller geladen werden können, um ihre Attraktivität zu erhöhen. Derweil konkurrieren auch noch verschiedene Ladestandards. Nun hat Chademo sein neues Protokoll für 400-kW-Laden vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Chademo-Ladestecker
Chademo-Ladestecker (Bild: C-CarTom/CC-BY-SA 3.0)

Die diversen Ladestandards für Elektroautos erhöhen die Akzeptanz für E-Fahrzeuge nicht gerade, doch alle Hersteller bemühen sich um schnellere Standards. Chademo ist trotz der Konkurrenz durch CCS und Tesla vor allem durch Nissan noch sehr wichtig und auch hiermit soll schneller geladen werden. Chademo ist vor allem in Japan und in Europa verbreitet.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Aschaffenburg
  2. ThyssenKrupp Industrial Solutions AG, Beckum

Laut der CHAdeMO Association existierten Ende Ende 2017 in Europa mehr als 6.000 Ladepunkte nach diesem Standard, weltweit sollen es knapp 18.000 sein. Im Vergleich zu Tesla ist das viel - der Autohersteller hat etwa 10.000 Supercharger-Ladepunkte in Betrieb. Dazu kommt der CCS-Standard. Seit Sommer 2016 müssen in Deutschland alle neu zu errichtenden öffentlich zugänglichen Ladesäulen mindestens mit CCS kompatibel sein.

Die neue elektrischen Schnittstelle Chademo 2.0 des Batteriemanagementsystems für Elektroautos ermöglicht jetzt das Aufladen mit bis zu 400 kW und schließt damit zu den Plänen von CCS auf. Der neue Standard erlaubt das Laden mit bis zu 1.000 Volt mit flüssigkeitsgekühlten Kabeln - ohne dass die Stecker verändert werden müssen - oder über Stromabnehmer, was aber nur bei Bussen und Lkw praktikabl ist.

Folgerichtig teilte Chademos Generalsekretär Dave Yoshida mit, dass nun auch Lkws und Busse über die elektrische Schnittstelle aufgeladen werden sollen. Darüber hinaus ist die neue Chademo-Technik mit Plug-and-Charge-Funktionalitäten kompatibel, die eine automatisierte Authentifizierung und Bezahlung ermöglichen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (nur für Prime-Mitglieder)

blackpeeta 21. Jun 2018 / Themenstart

Die GRÜNEN Wahnvorstellungen werden immer dümmer. Da muss man sich wirklich keine Sorgen...

Dwalinn 20. Jun 2018 / Themenstart

+1 Als Ergänzung Warum hätte man schon vor zig Jahren Leistungsfähige Lader bauen...

SanderK 19. Jun 2018 / Themenstart

Klingt gut, wird nicht Funktionieren! Ich bin eh dafür, dass man Endlich die Kombination...

ramboni 19. Jun 2018 / Themenstart

Wir werden in naher Zukunft vergleichbare Reichweiten mit um die 500 bis 600km bei...

M.P. 19. Jun 2018 / Themenstart

Das Prinzip ist das Gleiche, die Anstrengung zur Erlangung eines Energievorrates aber...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi angesehen

Angucken ja, fliegen nein: Wir waren bei der Vorstellung der neuen Drohne von Parrot dabei.

Parrot Anafi angesehen Video aufrufen
Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /