Abo
  • Services:

Quantumscape: VW investiert 100 Millionen USD in Festkörperakku-Hersteller

VW hat kürzlich angekündigt, Akkus für Elektroautos selbst zu produzieren. Der Konzern macht Ernst: Er hat einen Anteil an Quantumscape gekauft, einem US-Unternehmen, das Festkörperakkus entwickelt. 2025 wollen die beiden Partner die Akkus in Serie fertigen.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektrischer VW Golf (Symbolbild): mehr Reichweite, keine Feuergefahr
Elektrischer VW Golf (Symbolbild): mehr Reichweite, keine Feuergefahr (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Festkörperakkus gelten als die Energiespeicher der Zukunft für Elektroautos. Der deutsche Automobilkonzern Volkswagen (VW) hat sich beim kalifornischen Unternehmen Quantumscape eingekauft, das diese Akkus entwickelt.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Quantumscape ist eine Ausgründung der Stanford University und hält mehr als 200 Patente und Patentanträge für Festkörperakkus. VW investiert 100 Millionen US-Dollar in das Unternehmen und wird damit größter automobiler Anteilseigner. Axel Heinrich, Leiter der Konzernforschung bei Volkswagen, wird Mitglied im Aufsichtsrat. Beide Unternehmen arbeiten schon seit 2012 zusammen.

Festkörperakkus, auch Feststoffakkus genannt, haben kein flüssiges Elektrolyt, sondern ein festes. Zum Einsatz kommen beispielsweise Polymer oder Keramik. Diese Akkus lassen sich schneller laden und haben eine deutlich höhere Energiedichte als die heute üblichen Lithium-Ionen-Akkus. Bei gleichem Gewicht soll sich die Reichweite verdoppeln. Außerdem können sie - anders die Lithium-Ionen-Akkus - kein Feuer fangen.

"Die Feststoffbatterie wird eine Wende bei der Elektromobilität markieren", sagt Heinrich. Mit dem Erwerb der Mehrheit an Quantumscape wolle sich VW den Zugang zu dieser Technologie sichern. VW und Quantumscape wollen ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, das die Großserienfertigung von Festkörperakkus vorbereiten soll. Bis 2025 soll eine entsprechende Produktionsanlage zur Verfügung stehen.

VW hatte kürzlich angekündigt, künftig selbst Akkus für Elektroautos produzieren zu wollen. Dieser Sinneswandel kam durch den Wechsel an der Spitze des Konzerns: Herbert Diess, seit Mitte April Vorstandschef, hatte sich schon früher für eine eigene Akkufertigung ausgesprochen. Sein Vorgänger Matthias Müller hatte das strikt abgelehnt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€

JackIsBlack 23. Jun 2018

Das ist aber nicht die alleinige Definition. Tesla ist jetzt seit 14 Jahren am Markt, hat...

bombinho 23. Jun 2018

Das folgt den ueblichen gesetzen des Marktes, irgendwann koennen sich auch...

bombinho 23. Jun 2018

Du hast die dritte Moeglichkeit vergessen, (stromflussbedingte) Ueberhitzung bis zur...

GangnamStyle 23. Jun 2018

Kennst Du Ann Marie Sastry? Das ist die Chefin von Sakti3. Das Unternehmen wurde vor...


Folgen Sie uns
       


Razer Hypersense angesehen (CES 2019)

Razer hat Vibrationsmotoren in Maus, Handballenablage und Stuhl verbaut - und wir haben uns auf der CES 2019 durchrütteln lassen.

Razer Hypersense angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

Nubia Red Magic Mars im Hands On: Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
Nubia Red Magic Mars im Hands On
Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro

CES 2019 Mit dem Red Magic Mars bringt Nubia ein interessantes und vor allem verhältnismäßig preiswertes Gaming-Smartphone nach Deutschland. Es hat einen Leistungsmodus und Schulter-Sensortasten, die beim Zocken helfen können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer
  2. Smart Clock Lenovo setzt bei Echo-Spot-Variante auf Google Assistant
  3. Smart Tab Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

    •  /