Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Vergnügt schwimmt eine Robbe durch einen der zahlreichen Offshore-Windparks in der Deutschen Bucht. An einem der stählernen Türme taucht sie ab, Minuten später zeigt sie sich mit einem dicken Fisch zwischen den Zähnen wieder an der Oberfläche. Die Robbe weiß ganz genau: In den Windfarmen gibt es etwas zu fressen.
Warum sich in den Meereswindfarmen Tiere tummeln, weiß der Biologe Georg Nehls, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Bioconsult(öffnet im neuen Fenster) in Husum: "In den Windparks gilt ein Fischereiverbot. Davon profitieren die Fische. Auch benthische Lebewesen, also solche, die am Meeresboden leben, etwa Krebse und Hummer, besiedeln die neuen Lebensräume. An manchen Fundamenten hängen zehn Tonnen Muscheln."