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Deutsche Post: Streetscooter wird vorerst weiter gebaut

Nachdem Vorstandsmitglied Jürgen Gerdes bei der Deutschen Post ausscheiden wird, ist die Zukunft der Elektromobile unter dem Namen Streetscooter ungewiss. Zwar will Vorstandschef Frank Appel die Fahrzeuge weiter produzieren, aber nicht auf Dauer.
/ Andreas Donath
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Streetscooter-Modelle Work und Work L (Bild: Streetscooter)
Streetscooter-Modelle Work und Work L Bild: Streetscooter

Für die Mitarbeiter der Deutschen Post, die die Elektrolieferwagen unter der Marke Streetscooter bauen, brechen nach dem Ausscheiden von Vorstandsmitglied Jürgen Gerdes unsichere Zeiten an. Vorstandschef Frank Appel will die Elektrolieferwagen auf Dauer nicht selbst produzieren lassen.

"Mindestens in den nächsten zwei Jahren setzen wir das fort", sagte Appel gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung(öffnet im neuen Fenster). Auf Dauer wolle die Post jedoch kein Autohersteller sein. Möglich sei ein Börsengang, der Verkauf der Sparte oder Beteiligungen Dritter.

Offenbar erwirtschaftet die Post mit dem Streetscooter nicht genügend Geld. Das Unternehmen plant, dass das Innovationsressort, in dem auch der E-Transporter geführt wird, ab dem Jahr 2020 Gewinne abwerfen soll.

Die Deutsche Post hatte erst im Mai ein zweites Werk für die Streetscooter-Baureihe eröffnet. In der neuen Produktionsstätte in Düren können jährlich bis zu 10.000 E-Transporter gebaut werden. Im ersten Werk des Unternehmens in Aachen ist die Produktionskapazität genauso hoch.

Streetscooter Work XL
Streetscooter Work XL (02:37)

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