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Graphen: Leitfähiger Beton ermöglicht Laden von Elektroautos

Ein neuartiger Beton, den das australische Unternehmen Talga entwickelt hat, soll unter anderem die Elektromobilität vorantreiben. Der Beton ist mit Graphen versetzt. Das soll induktives Laden von Elektroautos oder das Beheizen der Straße ermöglichen.

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Straße für Elektroautos: Kooperation mit Heidelberg Cement
Straße für Elektroautos: Kooperation mit Heidelberg Cement (Bild: Talga)

Eine Straße, die Elektroautos während der Fahrt lädt und nicht mehr zufriert: Das australische Unternehmen Talga Resources hat einen elektrisch leitfähigen Beton entwickelt. Der soll nicht nur das Laden von Elektroautos ermöglichen, sondern auch den Schneepflug überflüssig machen.

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Talga versetzt den Beton mit Graphen, einem einlagigen Kohlenstoff, der eine sehr gute elektrische Leitfähigkeit hat. So wird aus dem Beton, der eigentlich ein Isolator ist, ein Leiter. "Erste Testergebnisse zeigen, dass der graphenverstärkte Beton von Talga eine so hohe elektrische Leitfähigkeit erreicht, dass er wie das Heizelement eines Elektroherdes wirkt", sagt Talga-Chef Mark Thompson. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben prüfen, wie sich mit Hilfe dieses Betons Autos während der Fahrt oder beim Parken laden lassen. Dabei arbeitet Talga mit dem deutschen Baustoffkonzern Heidelberg Cement zusammen.

Beton wird zum Wärmeleiter

Da Graphen auch ein guter Wärmeleiter ist, sieht Talga zudem Möglichkeiten, den Beton als Fußbodenheizung in Gebäuden oder für beheizbare Straßen zu nutzen. Das könnte im Winter den Einsatz von Schneepflügen und Streusalz verringern oder überflüssig machen. Weitere Anwendungsmöglichkeiten sieht Talga in antistatischen Bodenbelägen, als elektromagnetische Abschirmung zum Schutz von elektrischen Geräten oder als Dehnungssensoren.

Schließlich ist Graphen sehr stabil und überträgt diese Eigenschaft auf den Beton. Dadurch könne etwa die Hälfte der heute genutzten Menge an Zement eingespart werden, um einen Beton mit der gleichen Stärke zu produzieren. Das wiederum ist gut für die Umwelt: Bei der Herstellung von Zement wird viel Kohlendioxid freigesetzt.

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goto10 13. Jul 2018

Wer sieht denn NUR die schlechten Seiten? Wenn positiv Denken heißt, alles möglichen...

Anonymer Nutzer 30. Jun 2018

Nein, denn damit können Merkel/GRÜNE für wenige 100 Milliarden Euro den Boden...

pumok 29. Jun 2018

Ich hoffe doch sehr, dass die Zuleitung so dimensioniert ist, dass nur ein...

Anonymer Nutzer 29. Jun 2018

stehenden Windräder mitbezahlen. Absurd.

Ach 28. Jun 2018

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