Nach Darstellung von Sun gibt es eine zunehmende Unsicherheit bei Unternehmen, die von den aktuellen Systemablösungen bei Microsoft und Compaq betroffen sind. In die Bresche will nun Sun springen und neue Programme für den Wechsel in die Sun-Computerwelt anbieten.
ARM hat auf dem Microprocessor Forum in San Jose/Kalifornien die technischen Details zur ARMv6-Architektur bekannt gegeben.
Der Kalifornische Softwarehersteller Transitive Technologies hat auf dem Mikroprozessor Forum eine Vorab-Version seiner Dynamite-Software vorgestellt, mit deren Hilfe Software für PowerPC-Plattformen nahtlos auf moderneren x86-Prozessoren ab 1 GHz Taktfrequenz ausgeführt werden kann.
Intel hat eine neue auf 0,13-Mikron-Prozesstechnologie spezialisierte Chipfabrik in Betrieb genommen, deren Errichtung 2 Milliarden Dollar kostete. Die in Arizona lokalisierte neue "Fab 22" wird Intels kupferbasierte 0,13-Mikron-Prozessoren auf 200-mm-Wafern fertigen.
Wissenschaftler der Bell Labs von Lucent Technologies haben organische Transistoren mit einer Kanallänge von nur einem Molekül entwickelt und damit nach eigener Ansicht die Grundlagen für eine neue Klasse von preisgünstigen Elektronik-Bauelementen auf Basis von Kohlenstoffverbindungen geschaffen.
National Semiconductor hat auf dem Mikroprozessor-Forum in San José die neue Generation seiner Geode-Prozessorfamilie für Information Appliances (IAs) vorgestellt. Nationals hochintegrierte, x86-basierte Geode-Prozessoren sind speziell auf die Anforderungen von Information Appliances zugeschnitten. Mit der neuen Chipgeneration sollen zahlreiche neue Anwendungsmöglichkeiten bei Internetzugangsgeräten mit Streaming-Media-Anwendungen im privaten wie geschäftlichen Umfeld eröffnet werden.
Auf dem derzeit in Kalifornien stattfindenden Mikroprozessor Forum hat Intel angekündigt, welche Neuerungen für das nächste Jahr bei den High-End-Serverprozessoren zu erwarten sind. So soll der Itanium-Nachfolger McKinley im zweiten Quartal 2002 mit 1 GHz Taktfrequenz und 3 MByte großem On-Chip Level-3-Cache sein Debüt feiern.
Auf dem Mikroprozessor Forum in Kalifornien hat IBM seinen bisher schnellsten PowerPC-Prozessor vorgestellt, den PowerPC 750FX. Er soll Taktraten bis 1 GHz bieten und erstmals Kupferleitungen, Silicon-on-Insulator-(SoI-) und Low-K-Dialectric-Technologien in einem Chip vereinen.
Apple hat eine neue Modellreihe des PowerBook G4 Titanium vorgestellt, die über schnellere Prozessoren, Grafikchips und größere Festplatten verfügt. Mit neuen G4-Prozessoren mit bis zu 667 MHz, einem neuen Systembus bis zu 133 MHz, dem ATI-Mobility-Radeon-AGP-4X-Grafikbeschleuniger und einem integrierten Gigabit-Ethernet-Netzwerkanschluss will man die PowerBook G4 Linie aktualisieren. Zudem wurde die iBook-Reihe renoviert.
AMD hat auf dem Mikroprozessor Forum konkrete Details über den Aufbau seiner 64-Bit-x86-Architektur genannt, die in zukünftigen Prozessoren eingesetzt werden soll. Hammer tanzt dabei auf zwei Hochzeiten: Obwohl er ein 64-Bit-Prozessor ist, kann er weiterhin 16- und 32-Bit-x86-Software ausführen und erlaubt eine sanftere Migration auf 64-Bit-Software als Intels Itanium-Prozessor.
MIPS Technologies hat auf dem Mikroprozessor Forum seine verbesserten MIPS32- und MIPS64-Mikroprozessor-Architekturen für Embedded Systems vorgestellt. Die neuen Erweiterungen sollen die Prozessor-Effizienz und -Leistung verbessern.
Kyocera Mita stellt mit dem FS-8000C seinen ersten Farblaserdrucker vor, der auf der Ecosys-Technologie basiert. Die Druckkosten belaufen sich nach Herstellerangaben auf weniger als 10 Pfennige je Farbseite bei fünf Prozent Deckungsgrad pro Farbe.
Toshiba erweitert seine Satellite-Notebookserie um diverse Modelle. Neben der 1800er-Reihe gibt es auch in der 3000er- und 5000er-Serie einige Zuwächse zu verzeichnen.
Intel hat auf dem Mikroprozessor Forum eine neue Netzwerkprozessor-Technik vorgestellt, die voll programmierbare 10-Gigabit-Netzwerk-Prozessoren möglich macht. Die neue Technik kombiniert mehrere Prozessor-Elemente, hoch entwickelte Software-Pipelining-Techniken sowie verteilte Speicher-Caching-Mechanismen zur Realisierung eines breiten Angebotes an Netzwerkdiensten.
Transmeta hat mit dem Crusoe TM6000 auf dem Microprocessor Forum jetzt einen hochintegrierten System-on-a-Chip-Prozessor vorgestellt. Damit zielt man insbesondere auf den Markt für neue mobile Endgeräte ab, die auf kleine stromsparende und preiswerte Chips angewiesen sind.
Eine Woche nach der Vorstellung des Desktop-Prozessors Athlon XP stellt AMD nun auch neue Modelle seines Server-Chips Athlon MP vor. Wie der Athlon XP basiert auch der Athlon MP auf dem Palomino-Kern und wird mit dem neuen Quantispeed-Rating vermarktet. Gab es den Athlon MP bisher nur mit 1 und 1,2 GHz, kommen jetzt Varianten mit bis zu 1,53 GHz auf den Markt.
In einem Gemeinschaftsunternehmen mit der Fraunhofer-Gesellschaft will Philips eine bahnbrechende neue Technologie für die Produktion von Chips der nächsten Generation zur Marktreife entwickeln. Philips EUV GmbH heißt das Joint Venture, das jetzt gegründet wurde und an dem Philips mit seiner Business Group Automotive and Special Lighting zu 80 Prozent und die Fraunhofer-Gesellschaft zu 20 Prozent beteiligt sind.
IBM hat heute das erste Mitglied einer neuen Familie von besonders stromsparenden Chips angekündigt: Der PowerPC 405LP getaufte hochintegrierte System-on-Chip-Mobilprozessor soll ideal für mobile Endgeräte wie beispielsweise PDAs geeignet sein.
In einer inoffiziellen Roadmap hat Intel nicht nur die Pläne für seine Desktop-, sondern auch für seine Mobilprozessoren offen gelegt. So sollen ab zweitem Quartal 2002 mobile Pentium-4-Prozessoren für Notebooks der mittleren und gehobenen Preisklasse und Ende 2002 ein für Billig-Notebooks gedachter Mobile Celeron - ebenfalls mit Northwood-Kern - auf den Markt kommen.
Laut einer inoffiziellen Intel-Roadmap vom 5. Oktober wird im dritten Quartal 2002 ein Celeron mit dem aktuell im Pentium 4 zu findenden Willamette-Kern auf den Markt kommen. Der Pentium III hat ab diesem Zeitpunkt im Desktop-Bereich ausgedient.
Der in Köln beheimatete Webhoster PlusServer, der seinen Kunden eigene dedizierte Server ab 98,- Euro im Monat anbietet, hat zum Oktober 2001 sein Angebot deutlich erweitert. Jeder Kunde erhält jetzt zu seinem Server ein umfangreiches Softwarepaket u.a. mit Titeln wie CorelDraw, Lotus Smart Suite und Quicken2000.
AMD und Microsoft haben angekündigt, in gemeinsamen Marketingaktionen den heute offiziell vorgestellten Athlon-XP-Prozessor und das weltweit am 25. Oktober erscheinende Windows XP als ideale Kombination zu bewerben.

Nachdem in den letzten Tagen und Wochen nahezu alle Details zum Athlon XP (ehemals Athlon 4) durchsickerten und erste Komplettsysteme bereits seit letztem Donnerstag erhältlich sind, lüftet AMD nun den durchsichtig gewordenen Schleier: Der Athlon XP ist da, es gibt ihn wirklich.
AMD hat seine Erwartungen für das am 30. September beendete dritte Geschäftsquartal nach unten korrigiert. So werde der Umsatz nicht wie erwartet um 15, sondern um 22 Prozent auf etwa 766 Millionen US-Dollar sinken.
Obwohl AMD die Auslieferung des Athlon XP noch nicht offiziell angekündigt hat, finden sich in einigen Tageszeitungen bereits Prospekte mit ersten verfügbaren Athlon-XP-Systemen. Der zuvor als Athlon 4 bezeichnete Desktop-Prozessor wird nicht mehr nach seiner Megahertz-Zahl benannt, sondern anhand eines ungefähren Vergleichswerts zur Pentium-4-Leistung, was dem Kunden bei der Kaufentscheidung helfen soll.
Intel erhöht die maximale Taktfrequenz seiner Celeron-Reihe dank Umstieg auf 0,13-Mikron-Prozess-Technologie auf 1,2 GHz. Aber auch andere Neuerungen bringt der Umstieg auf den neuen Fertigungsprozess.
Intel hat heute neue Notebook-Prozessoren vorgestellt, die vor allem durch geringen Stromverbrauch bei dennoch gesteigerter Leistung glänzen sollen. Der Intel Pentium III Prozessor-M mit 1,2 GHz markiert dabei die leistungsmäßige Spitze. Der Ultra Low Voltage-Prozessor Pentium III Prozessor-M mit 700 MHz hingegen soll mit nur 0,95 Volt Betriebsspannung auskommen und bei Akku-Betrieb weniger als ein halbes Watt verbrauchen.
Netcraft hat seinen "Web Server Survey" für den Monat September veröffentlicht und dabei einige interessante Zahlen zu Tage gefördert. Zwar liegt Apache mit einem Marktanteil von etwa 60 Prozent weiter unangefochten an der Spitze, bei den Betriebssystemen kommt Microsoft im Bereich der Webserver mit Windows aber mittlerweile auf 50 Prozent und belegt damit Platz 1.
AMD bringt jetzt auch den Low-Cost-Desktop-Prozessor Duron auf eine Geschwindigkeit von 1,1 GHz. Der auf den Mainstream-Markt ausgelegte Chip unterstützt wie schon der 1 GHz Duron AMDs neue 3DNow-Professional-Technologie.
Sowohl beim "Pentium III Processor Mobile" als auch beim "Celeron Processor Mobile" hat Intel zum 16. September die Preise um bis zu 27 Prozent gesenkt. Die Desktop-Prozessoren bleiben von den Preissenkungen unberührt.
Hewlett-Packard und Intel wollen weltweit 40 ausgewählten Universitäten Server und Workstations auf Itanium-Basis kostenlos zur Verfügung stellen. Die nicht ganz uneigennützigen Sachspenden sollen einen Wert von rund 2,5 Millionen Dollar haben.
Intel hat heute die 2-GHz-Version seines Xeon-Prozessors für Workstations angekündigt, die für den September in Aussicht gestellt wurde. Bis jetzt lieferte Intel den Xeon mit Pentium-4-Kern mit Taktraten bis 1,7 GHz aus.
ARM bietet jetzt die Möglichkeit, über TechOnLine einen interaktiven Online-Kurs zur ARM-Technologie zu besuchen. Dieser Kurs ist für Ingenieure, Entwickler sowie Marketing- und Vertriebsexperten gedacht, die im Bereich Embedded Systeme tätig sind.
Etwas früher als geplant, nämlich bereits im ersten Quartal 2002, sollen die ersten Xeon-Prozessoren mit dem neuen Prestonia-Kern und einer Taktrate von 2,2 GHz erscheinen. Dafür erscheint im September nur noch die Workstation-Variante des 0,18-Mikron-Xeon mit Foster-Kern und 2 GHz Taktfrequenz, während die für das 4. Quartal 2001 geplante Server-Variante aus dem Programm genommen wurde.
VIA bietet nun auch eine 866-MHz-Version seines stromsparenden C3-Prozessors. Die Massenproduktion des neuen Celeron-Konkurrenten hat laut VIA bereits begonnen.
Auf dem Mitte Oktober stattfindenden Microprocessor Forum, einem Treffpunkt verschiedenster Prozessordesigner und -Hersteller, werden diesmal laut Programmliste von allen namhaften Herstellern Neuheiten angekündigt. Neben AMD und Intel werden unter anderem auch IBM, Sun, Transmeta und VIA neue Produkte aus ihren Labors vorstellen.

Nach dem kurzen Auftritt von MetaCreations Carrara Anfang 2000 bringt nun die vor gut einem Jahr von ehemaligen MetaCreations-Mitarbeitern gegründete TGS-Tochter Eovia die Version 1.1 der 3D-Software auf den Markt. Die neue Version der Windows- und MacOS-Software bekam zwar kaum neue Funktionen, arbeitet jetzt aber deutlich stabiler und wird zudem zu einem deutlich geringeren Preis angeboten.
Der Grafikworkstation-Anbieter Quantum3D und der Grafikchip-Hersteller NVidia haben angekündigt, gemeinsam NVidia-Grafiktechnologie für Embedded Systems tauglich zu machen. Ziel des dazu gestarteten "Farsight nV"-Programms sei es, auf Displays kommerzieller und militärischer Flugzeuge, Fahrzeuge und Transportsysteme Informationen mit Echtzeit-3D-Grafik darstellen zu können.
Intel hat nun offiziell drei neue Celeron-Prozessoren vorgestellt. Dazu gehören ein Celeron mit 1,1 GHz, ein Modell mit 1 GHz und ein 950-MHz-Modell.
IBM hat mit dem eServer x200VL einen Server angekündigt, der besonders für kleine und mittlere Unternehmen geeignet sein soll und dessen Preisliste bei 699,- US-Dollar anfängt.
1&1 will seine Linux-basierte Shared-Webhosting-Technologie, mit der das Unternehmen rund 2 Millionen Domains im Rechenzentrum in Karlsruhe verwaltet, künftig auch Unternehmen und Privatpersonen mit besonders hohen Anforderungen an Performance und Webspace zur Verfügung stellen. Zum 1. September 2001 stellt 1&1 Webhosting daher erstmals dedizierte Server vor.
Auf der Linux World in San Francisco stellte Century Embedded Technologies mit Pixil ein Paket aus den gewohnten PIM-Anwendungen (Personal Information Management) für die Linux-Plattform vor. Die Programmsammlung aus Terminkalender, Adressplanung, Aufgabenverwaltung und Notizzettel-Software soll Anbietern von Linux-PDAs eine schnelle Einbindung dieser Standard-Aufgaben in mobile Linux-Geräte ermöglichen.
Auf dem Intel Developer Forum (IDF) in San Jose hat Paul Otellini, Intels Executive Vice President, nicht nur einen Pentium 4 mit 3,5 GHz demonstriert, sondern auch die Hyper-Threading-Technologie und neue Notebook-Prozessorarchitektur mit Codenamen Banias angekündigt. Zudem wies Otellini darauf hin, dass man den Fokus nicht mehr nur auf das Vorantreiben der Rechenleistung, sondern auch der Produktivität setzen will.
Auf dem Intel Developer Forum (IDF) in San Jose hat Intel seine neue Hyper-Threading-Technologie vorgestellt, die künftigen Prozessoren eine stärkere Parallel-Verarbeitung ermöglicht. Das bisher unter dem Codenamen Jackson Technologie bekannte Multi-Threading-Design soll eine Leistungssteigerung von 30 Prozent mit sich bringen.
Kaspersky Lab hat seine Beta-Version von Kaspersky Anti-Virus für SMTP-Gateways vorgestellt. Die neue Software scannt E-Mails, unabhängig vom Typ des Mailservers, an zentraler Stelle nach Viren.
Microsoft hat jetzt den Windows Advanced Server Limited Edition vorgestellt, der für die 64-Bit-Prozessorwelt entwickelt wurde und die Fähigkeiten des Intel-Itanium-Prozessors ausnutzen soll.
Auch AMD hat mit der Vorstellung des 2 GHz Pentium 4 von Intel und den damit einhergehenden drastischen Preissenkungen seine Prozessor-Preise deutlich nach unten korrigiert. Allerdings sind im Handel Chips auf dem jetzt veröffentlichten Preisniveau schon seit einiger Zeit zu haben, so dass hier letztendlich kaum ein Preisrutsch zu erwarten ist.
Zwar war gestern mit Erscheinen des Pentium 4 mit 2 GHz und den angekündigten Systemen klar, dass Intel die Preise für seine Prozessoren deutlich senken würde, aber erst jetzt hat der Chiphersteller seine neuen Preislisten veröffentlicht. Darin geht es um bis zu 54 Prozent mit den Preisen für einzelne Chips nach unten.

Intel stellt heute offiziell den Pentium-4-Prozessor mit 2 GHz sowie den neuen Chipsatz i845 vor, der den günstigen SDRAM-Speicher unterstützt. Letzterer ermöglicht es dem Handel bereits jetzt, Pentium-4-Systeme für unter 2.000,- DM anzubieten.
IBM-Forscher haben jetzt den ersten logischen Computer-Schaltkreis vorgestellt, der nur aus einem Molekül besteht. In Zukunft, so IBM, könnte diese Entwicklung auf Basis von Nanoröhren zu kleineren Computern mit weniger Stromverbrauch führen.