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Teures Vergnügen: Intels Pentium 4 Extreme Edition

Athlon 64 FX günstiger. Bereits auf dem IDF 2003 im kalifornischen San Jose hat Intel versucht, AMD kurz vor der Athlon-64-Einführung mit der Ankündigung des Pentium 4 Extreme Edition die Schau zu stehlen. Erste Tests bescheinigten dem verkappten Xeon-Prozessor mit 2 MByte Level-3-Cache zwar eine konkurrenzfähig gute Leistung und die im Vergleich zum Athlon 64 FX-51 geringeren Speicherkosten, berücksichtigen jedoch noch nicht den erst zum 3. November 2003 bekannt gegebenen exorbitant hohen Preis.
/ Christian Klaß
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Der Intel Pentium 4 Extreme Edition mit seiner Taktfrequenz von 3,2 GHz verfügt über einen 512-KByte-Level-2-Cache, einen 2-Megabyte-Level-3-Cache sowie einen 800-MHz-Systembus. Der mit Intels 0,13-Mikron-Prozesstechnologie gefertigte Prozessor ist kompatibel zu den bestehenden Intel-865- und Intel-875-Chipsatzfamilien - was aber nicht heißt, dass das auch alle Boards mitmachen - und erlaubt so laut Intel den Einsatz von günstigen Standard-Systemspeichern.

Letzteres ist natürlich ein Vorteil im Vergleich zum Athlon-64-Topmodell FX-51 , welches auf Grund seiner Opteron-Architektur nur vergleichsweise teuren Registered-Speicher akzeptiert. Allerdings war bislang noch nicht bekannt, wie teuer der Konkurrent Pentium 4 Extreme Edition sein würde: Laut Intel liegt der Großhandelspreis bei 925,- US-Dollar, AMDs FX-51 liegt hingegen laut aktueller Liste bei 733,- US-Dollar und kostet im Handel ohne Lüfter ("bulk") knapp über 800,- Euro und mit Lüfter ("boxed") knapp unter 900,- Euro. Der Pentium 4 Extreme Edition dürfte demnach bei rund 1.000,- Euro und somit merklich über dem Athlon 64 FX-51 liegen.

PC-Hersteller sollen bereits mit dem Pentium 4 Extreme Edition 3,2 GHz beliefert worden sein, im deutschen Einzelhandel schien der Prozessor hingegen noch nicht gelistet zu sein.


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