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Intel: Neue Compiler sollen Programme beschleunigen

MySQL soll mit Intel-Compilern rund 20 Prozent schneller laufen. Mit den Intel-Compilern in der Version 8.0 will Intel einmal mehr Applikationen zu einer Leistungssteigerung verhelfen, und das über diverse Geräteklassen hinweg – vom PDA über Desktop-PCs bis hin zu Servern. Wie üblich sind die Compiler für C++ und Fortran erhältlich.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Compiler unterstützen dabei auch die neuen Instruktionen, die mit Intels kommendem Prozessor mit Codenamen "Prescott" eingeführt werden, sowie Intels neues Mobile MMX. Aber auch Hyper-Threading und OpenMP 2.0 werden von den neuen Compilern unterstützt.

Dabei kommen unter anderem Werkzeuge wie "Code Coverage" und "Test Prioritization" in den Compilern zum Einsatz. Diese sollen Applikationen beschleunigen und die Qualität von Software-Tests vor deren Veröffentlichung verbessern. So soll Code Coverage ein komplettes Bild einer zu testenden Applikation bieten und aufzeigen, wie die betroffene Applikationslogik im Quelltext zu finden ist.

Laut David Axmark, einem der Gründer und Vice President bei MySQL AB, sorgen die Intel-Compiler für rund 20 Prozent mehr Leistung beim Datenbank-Management-System MySQL, verglichen mit GCC 3.3.

Die neuen Intel-Fortran- und C++-Compiler sind sowohl für Windows als auch für Linux erhältlich, die C++-Compiler zudem auch für Windows CE .NET. Sie unterstützen die Prozessoren Itanium 2, Xeon, Pentium M, Celeron und Pentium 4 sowie Intels Personal Internet Client Architecture für Mobiltelefone und PDAs. Die Preise für die Compiler liegen zwischen 399,- und 1.499,- US-Dollar.


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