Intel auf dem Weg zu 45-Nanometer-Chips
Die Intel-Forscher verwenden dabei ein "High-K" getauftes Material zur Isolierung der Transistoren sowie neue Metalle für die Gatter. Das neue Isolator-Material soll den Verlust an elektrischen Ladungen auf etwa ein Hundertstel reduzieren, kann aber mit heutigen Transistor-Materialien nicht verwendet werden. Diesem Problem will Intel mit den neuen Transistor-Gatter-Materialien begegnen.
Entsprechende Chips verbrauchen so weniger Strom und geben auch weniger Wärme an die Umgebung ab. Intel will die neuen Transistoren in Kombination mit anderen neuen Techniken wie "Strained Silicon" und Tri-Gate-Transistoren kombinieren, um künftig schnellere Prozessoren zu bauen. Ab Anfang 2007 sollen diese Techniken in der normalen Chip-Produktion zum Einsatz kommen, die dann in einem 45-Nanometer-Prozess ablaufen soll. Aktuell fertigt Intel seine Chips in einem 0,13-Mikron-Prozess, plant aber den Umstieg auf einen 90-Nanometer-Prozess ab Anfang 2004.
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