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Shuttle: Kompaktes Pentium-4-Barebone mit ATI-Onboard-Grafik

XPC ST61G4 mit ATI-Chipsatz Radeon 9100 IGP. Nachdem Shuttle seit kurzem eine Jubiläumsausgabe seiner kompakten XPC-Barebones ausliefert, hat der Hersteller nun mit dem XPC ST61G4 seinen ersten Rechner mit ATI-Chipsatz vorgestellt. Wie bei Barebones üblich, müssen beim XPC ST61G4 noch Prozessor und Laufwerke nachgerüstet werden, damit ein funktionsfähiger PC daraus wird.
/ Christian Klaß
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Neben dem kompakten, für die Platzierung auf dem Schreibtisch gedachten Gehäuse mit verspiegelter Frontblende beinhaltet der XPC ST61G4 auch das Flex-ATX-Mainboard ST61. Letzteres basiert auf ATIs Northbridge "Radeon 9100 IGP" (RS300) inkl. DirectX-8-fähigem Onboard-Grafikkern sowie der passenden Southbridge IXP 150.

Shuttle zeigt sich von der Leistung des Onboard-Radeon-9100-Grafikkerns begeistert: "Die Leistungsfähigkeit seiner integrierten Grafik übertrifft alle vorherigen Erwartungen. Für das Gros der PC-Anwender ist somit wichtig, dass mit ST61G4 die Kluft geschlossen wird, die leistungsmäßig bisher zwischen separaten Grafikkarten und integrierter Grafik-Lösung gelegen hat" , so Jonathan Yi, Vizepräsident der Produktplanung bei Shuttle. Fans von aufwendigen 3D-Spielen und hohen Auflösungen sollten allerdings nicht zu viel erwarten.

Das Board bietet einen Sockel 478 für Pentium 4 und Celeron mit max. 800 MHz Systembus, kann allerdings Prozessoren mit "altem" Willamette-Kern nicht mehr unterstützen. Weiterhin geboten werden zwei Dual-Channel-fähige DDR-Speichermodul-Steckplätze (DDR200-DDR400) für max. 2 GByte Speicher und je einen PCI- und AGP-4X/8X-Steckplatz. Zu den Schnittstellen zählen: 4x USB 2.0, 2x Firewire, 2x Serial ATA (inkl. RAID), 2x IDE-Controller, 10/100-Mbps-Ethernet, TV-Ausgang und 6-Kanal-Audio (Realtek 650F) mit analogen und digitalen (SPDIF, optisch) Ein- und Ausgängen.

Im 30 x 20 x 18,5 cm kompakten Aluminiumgehäuse finden ein extern ausgeführtes 5,25-Zoll-Laufwerk sowie intern ein 3,5-Zoll-Laufwerk Platz. Platz für ein Diskettenlaufwerk gibt es nicht, dafür finden sich die Schlitze eines 6-in-1-Speicherkartenlesers in der Frontblende. Die Stromversorgung der Komponenten erfolgt mittels 250-Watt-Netzteil. Ein spezieller 8-cm-Gehäuselüfter mit Heatpipe übernimmt auch die Kühlung des Prozessors. Die nötigen Laufwerkskabel, Treiber und weiteres Zubehör liegen bei.

Die ersten XPC ST61G4 will Shuttle Ende November 2003 ausliefern, der Preis liegt laut Shuttle Deutschland bei 419,- Euro.


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