
Zwei sogenannte Nettops hat Asus unter dem Namen Eee Top ET1602 und ET1603 angekündigt. Der Komplett-PC verfügt über ein integriertes 15,6 Zoll großes Touchscreendisplay und läuft mit Intels Atom-Prozessor.
Intel hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2008 die Vorhersagen der Analysten knapp übererfüllt. Insgesamt erzielte der weltgrößte Halbleiterhersteller einen Umsatz von 10,2 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 3,1 Milliarden. Im kommenden Quartal will Intel aber einen möglichen Einfluss der Wirtschaftskrise nicht ausschließen.
Laut unbestätigten Berichten aus Taiwan will Asus Anfang 2009 auch Mainboards unter seiner erfolgreichen Marke "Eee" anbieten. Bisher gab es mit diesem Namen nur Komplettgeräte, keine Komponenten. Die von Asus bereits bestätigten All-in-One-Rechner sollen außerdem in zwei Varianten auf den Markt kommen.
Die OpenSolaris-Distribution soll bald auch in einer Variante für Sparc vorliegen. Dafür möchte Sun erfahren, welche Sparc-Plattformen zuerst unterstützt werden sollen.
In Taiwan hat Asus angekündigt, wie die neuen Netbooks der Serie "Eee PC" für das Jahr 2009 aussehen werden. Geplant ist bisher ein Gerät mit Touchscreen und ein Modell, das einen neuen Preispunkt für die boomende Kategorie setzen soll.

IBM hat seine Server auf Basis der Power6-Prozessoren aufgewertet, nachdem die x86-Prozessoren im Bereich der Supercomputer und Enterprise-Server ihre Marktanteile ständig ausbauen. Neue Prozessorkarten steigern die Zahl der Kerne pro Rechner auf bis zu 32. Dafür sind aber 16 Höheneinheiten nötig.

Die neue "Foundry Company" ist mehr als nur das Unternehmen, das AMD von der Last der teuren Halbleiterwerke befreit. AMD will sich mehr auf Forschung und Entwicklung konzentrieren. Zusätzlich soll die Foundry auch Fremdaufträge annehmen. Dazu wird die Dresdner Fab38 auf eine für dieses Werk neue Fertigungstechnologie umgestellt.

In München hat Asus seine neuen Notebooks für das Weihnachtsgeschäft erstmals vollständig gezeigt. Die neue Serie "N" soll vom 10-Zoll- bis zum 15-Zoll-Gerät die Brücke zwischen Consumer- und Businessnotebooks schlagen, die Serie "W" bietet einen 18,4-Zoll-Boliden zum Spielen. Außerdem kommt das erste Notebook mit Bambusbeschlägen nun endlich auf den Markt.
Bei einigen Onlinehändlern sind Namen und Preise für Intels kommende Prozessorgeneration Core i7 aufgetaucht. Einen offiziellen Starttermin für die Nehalem-Chips gibt es noch nicht, derzeit kursiert Mitte November 2008 als Termin.
Für Mac-Nutzer ist das Videocodec-Paket Perian in der Version 1.1.1 erschienen, die einige Fehler beseitigt. Zudem wird damit auch Quicktime in die Lage versetzt, weitere Videokompressionsformate abzuspielen.
Venezuela hat 1 Million Computer für Schüler bestellt. Eine entsprechende Vereinbarung hat Präsident Hugo Chávez bei einem Staatsbesuch in Portugal im Rahmen eines breiteren Abkommens zwischen beiden Ländern getroffen. Die Rechner werden mit dem Betriebssystem Linux ausgeliefert.
Der einst ambitioniert gestartete Chipentwickler Transmeta sucht einen Käufer für das eigene Unternehmen. Nach Eruierung aller strategischen Optionen und Stärkung der Bilanz, unter anderem durch Zahlungen von Intel, sei der Verkauf die beste Option für die Aktionäre des Unternehmens.
Noch besitzt Mozillas E-Mail-Programm Thunderbird keinen Kalender. Wer den nachrüsten möchte, kann entweder zu Sunbird oder Lightning greifen, die Mozilla beide in einer neuen Version veröffentlicht hat. Anwender, die Sunbird und Lightning bereits nutzen, sollten sich die neue Version herunterladen, die vor allem kleinere Verbesserungen bietet.

Ab 2009 wollen Sony und Toshiba einen auf 45 nm geschrumpften Cell-Prozessor in Massenproduktion herstellen. Der Chip soll Gerüchten zufolge auch in der Playstation 3 verbaut werden und ermöglicht dort eventuell Preissenkungen.

Nach langem Studium des Marktes, so das Unternehmen, hat Samsung nun für den Oktober 2008 sein erstes Netbook mit Atom-Prozessor angekündigt. Dann soll der Mini-Rechner namens "NC10" in Deutschland lieferbar sein. Die bisher bekannten Ausstattungsdaten überzeugen.

In den USA wird der Nettop-Rechner Eee-Box von Asus seit einigen Monaten verkauft, Mitte Oktober 2008 soll er auch in Deutschland auf den Markt kommen. Asus bietet zwei Versionen mit ähnlicher Hardware an: eine mit Windows XP Home und eine mit Linux.

Mit einer kurzen Notiz auf seiner Webseite weist Intel darauf hin, dass der vor vier Wochen auf dem IDF angekündigte Dual-Core-Atom jetzt ausgeliefert wird. Die CPU ist so günstig, dass andere Atom-Modelle für Nettops zunehmend unattraktiv erscheinen.
OpenSuse 11.1 ist jetzt in einer ersten Betaversion verfügbar. Die Entwickler haben dafür einige Komponenten aktualisiert und sich entschieden, die Desktopumgebung KDE in der Version 4.1 einzusetzen. Außerdem ist nun die Sicherheitserweiterung SELinux aktiviert.

Der bisherige Slogan "Smarter Choice" hat bei AMD weitgehend ausgedient. Nun weist das Unternehmen mit "The Future is Fusion" auf die Vorteile seiner Produkte hin - auch wenn die Architektur mit dem Codenamen "Fusion" erst 2009 auf den Markt kommen soll. Um dem Marketingspruch etwas Inhalt zu geben, steht eine Betaversion eines Übertaktungsprogramms namens "Fusion" zum Download bereit.

Dell hat das Inspiron Mini 910 auf den Markt gebracht. Damit bietet auch der größte Direktanbieter ein Netbook an. Im Test von Golem.de zeigte sich das Gerät von der guten Seite. Die ungewöhnliche Tastatur und das Fehlen von Festplatte und Lüfter machen es zu einer interessanten Alternative - auch zu den größeren 10-Zoll-Netbooks.

Das neue AmigaOS 4.1 wird in einer OEM-Version auch auf PowerPC-Mainboards der SAM440-Serie von ACube laufen. Wie AmigaOS-Entwickler Hyperion Entertainment mitteilte, soll eine Betaversion für Besitzer des Mainboards in Kürze zur Verfügung gestellt und später durch eine finale Version ersetzt werden.
IBM ist nach eigenen Angaben einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu 22-Nanometer-Chips vorangekommen. Mit Hilfe von Computational Scaling (CS) will IBM die Herausforderungen, die die kleiner werdenden Strukturen mit sich bringen, meistern.
Um immer mehr Rechenleistung auf kleinerem Raum unterzubringen, wird schon seit Jahren die dreidimensionale Konstruktion von Prozessoren erforscht. In den USA soll es nun gelungen sein, dabei erstmals Taktfrequenzen von deutlich über 1 Gigahertz zu erreichen.

Wie in jedem Herbst renoviert Intel die Produktpalette seiner Server-CPU "Xeon". Die neue Serie 7400 besteht aus bis zu sechs Penryn-Kernen, braucht nicht mehr Strom als die Vorgänger und ist deutlich schneller. Ein bis zu 16 MByte großer L3-Cache führt trotz nicht gesteigerter Taktfrequenzen zu neuen Rekorden bei Server-Benchmarks.

Musik, Musik, Musik - das ist derzeit Apple Inc., die Firma, die vor einiger Zeit noch Apple Computer hieß. In die Jahre gekommene Computerprodukte mit Schwächen und wenig Auswahl lassen den Mac alt aussehen. Eine Übersicht über das, was fehlt und worauf der Mac-Nutzer im Oktober 2008 vielleicht hoffen kann.
Sun hat eine Vorabversion der Servervirtualisierung xVM Server sowie die Managementsoftware xVM Ops Center 2.0 vorgestellt. Damit ist das Virtualisierungsangebot vervollständigt. Ein bisschen dauert es aber noch bis zur fertigen Version von xVM Server.
AMDs Triple-Cores der Serie "Phenom X3" sind noch nicht in vielen Komplett-PCs zu finden - das sollen nun drei neue Modelle ändern. Zwei davon erreichen erstmals für einen Phenom X3 eine typische Leistungsaufnahme von 65 Watt, außerdem gibt es jetzt auch eine "Black Edition" ohne Übertaktungssperre.
Nachdem Intel auf dem letzten IDF recht sparsam mit Informationen zu der für 2009 geplanten nächsten Version des Atom-Prozessors war, sind jetzt doch erste Daten durchgesickert. Unbestätigten Berichten zufolge soll im dritten Quartal 2009 die Plattform "Pineview" für Nettops und Netbooks erscheinen, die ohne Frontside Bus arbeitet.
Mit einem neuen Stepping seiner Xeon-Prozessoren mit Quad- und Dual-Core hat Intel die Produktpalette der Server-CPUs erweitert. Die neuen Modelle können entweder recht sparsam mit Energie umgehen oder neue Taktfrequenzrekorde für Penryn-Kerne setzen.

Es sieht aus wie ein Netbook mit aufgeschraubtem LCD-Monitor - und genau das ist der Rechner "A1" von Averatec im Prinzip auch. Das Gerät lässt sich als "Public Display" oder digitaler Bilderrahmen aber auch leicht an eine Wand schrauben, zudem ist der Monitor im 16:9-Format noch eine Seltenheit.
In den letzten Wochen tauchten Stück für Stück Informationen im Web über AMDs Prozessorpläne auf - nun liegt zumindest für die noch 2008 geplanten Produkte für Desktop- und Mobilrechner eine vollständige Roadmap vor. Demnach kommen die ersten Phenoms tatsächlich erst im Januar 2009, davor aber noch die Atom-Alternative und sparsamere Athlons.

Mit dem "Wind U90" stellt MSI, kurz nachdem das auch bei Aldi vertriebene Netbook nun auch unter dem Namen seines Originalherstellers angeboten wird, nun die zweite Variante vor. Das neue Gerät erscheint zuerst mit Linux, ist bis auf die Festplatte aber gründlich abgespeckt - dafür aber auch recht günstig.

Von Fujitsu Siemens kommen zwei neue Tablet-PCs, die sich dank drehbarem Display auch in normale Notebooks verwandeln lassen können. Das Lifebook T1010 soll für Schüler und Studenten einen günstigen Einstieg und großes Display bieten. Das Lifebook T5010 spricht eher Profis an: Es ist leichter, bietet mehr Optionen und ist deutlich teurer.

Mit seinem Barebone X27 hat Shuttle einen besonders kompakten Mini-PC vorgestellt, in dem Intels Atom-Prozessor zum Einsatz kommt. Das Gehäuse ist gerade einmal 7 cm hoch. Das Modell D10 kommt hingegen im üblichen Kompakt-PC-Format des Herstellers, ist aber dafür mit einem integrierten 7-Zoll-Touchscreen bestückt.
Nach bisherigen Aussagen von AMD sollen die ersten Prozessoren des Unternehmens in 45 Nanometern Strukturbreite noch 2008 in nennenswerten Stückzahlen ausgeliefert werden. Unbestätigten Meldungen zufolge gilt das aber nicht für die Desktopvarianten mit dem Kern "Deneb", diese sollen erst Anfang Januar 2009 auf der CES in Las Vegas vorgestellt werden.
AMD senkt die Preise einiger CPUs recht deutlich. Die teuerste CPU in der Black Edition gibt es jetzt schon für 186 US-Dollar statt zuvor 235 US-Dollar. Der Einstieg in die Welt der Vier-Kern-Prozessoren ist ebenfalls deutlich günstiger geworden und kostet nur noch 156 US-Dollar.
Am vergangenen Wochenende hat Intel wieder einmal ohne Ankündigung neue Prozessoren in seine Preisliste aufgenommen. Darin finden sich nun mit dem Q8200 ein neuer günstiger Quad-Core und eine bisher als Pentium-Dual-Core bekannte CPU, die nun als Core 2 beworben wird.

Asus macht sein Angebot an Netbooks komplett und liefert ab dem 4. September das inzwischen schon fünfte Modell des Eee-PC aus. Die Version 1000H überzeugt durch helles Display und große Festplatte, ist aber für ein Netbook fast schon etwas zu schwer - und auch beinahe zu teuer.
Intel hat OpenedHand gekauft, eine Firma, die an Linux- und Unix-Umgebungen für Embedded-Geräte arbeitet und sich auch an der Gnome-Embedded-Plattform beteiligt. Nun soll sie mit an Intels Moblin-Plattform arbeiten.

Unter der Marke eCafé kündigt der zu Guillemot gehörende Hardware-Hersteller Hercules, eher für Konsolen- und PC-Zubehör bekannt, eine eigene Serie von Netbooks an. Bereits im September 2008 soll das erste Modell auf den Markt kommen.

Zur 48. Internationalen Funkausstellung in Berlin hat Fujitsu Siemens das erste eigene Netbook vorgestellt. Wie die meisten Netbooks arbeitet im Inneren Intels Atom-Prozessor. Unterschiede zu anderen Netbooks finden sich bei der Festplatte und der Möglichkeit, mit Oberschalen das Aussehen des Mini-Notebooks zu verändern.

Überraschend hat Nvidia in San Jose nach dem Ende seiner Hausmesse "Nvision 08" einen Strategiewechsel bekanntgegeben: Ab sofort kann jeder Hersteller von Mainboards mit Intels neuem Chipsatz X58 für Core-i7-CPUs eine SLI-Lizenz erhalten. Diese Lizenzen sind zwar kostenpflichtig, aber nicht mehr an Nvidia-Hardware gebunden.

Der Hersteller MSI bringt nach seinem Wind-Netbook auch einen kleinen, stromsparenden Arbeitsplatzrechner mit Intels Atom-Prozessor und Linux. Der "Wind PC" eifert Asus' ebenfalls noch nicht erhältlicher Eee-Box nach - und auch weitere Hersteller wollen mitmischen.
Die Vorabversion Linux-Distribution Debian 5.0 ist nun auch als Live-CD erhältlich. Damit bietet nun auch das Debian-Projekt Anwendern die Möglichkeit, das System auszuprobieren, ohne es zu installieren.

Der Yakumo-Nachfolger Fukato hat nun ebenfalls ein Mini-Notebook mit Atom-CPU, 10,2-Zoll-Display und vorinstalliertem Linux angekündigt. Alternativ wird es das Datacask Jupiter 1014a auch in einer Version mit Windows XP geben.

Die Entwicklungsumgebung CUDA für allgemeine Rechenaufgaben auf Nvidia-GPUs soll neben reinem C in Zukunft auch mit objektorientierten Programmiersprachen umgehen können. Dies erklärte Nvidia auf seiner Hausmesse "Nvision 08" in San Jose.

Für Intel ist Raytracing ein spannendes Forschungsgebiet. Es verspricht höhere Bildqualität, denn Effekte wie Brechungen und Spiegelungen durch Oberflächen wie Wasser und Glas sind für Raytracing-Spiele kein Problem. Mit der kommenden Larrabee-Grafikkarte kann zudem fehlende Rechenleistung ausgeglichen werden. Golem.de sprach mit Intel-Forscher Daniel Pohl über Vor- und Nachteile von Raytracing, sein neuestes Projekt Quake Wars Ray Traced und die Möglichkeiten, die Larrabee bieten kann.

Intel zeigt auf seiner Entwicklerkonferenz IDF die dritte Generation seines Bildungsnotebooks Classmate-PC. Diese kommt als Convertible mit Touchscreen und Bewegungssteuerung daher.
Kaum bemerkt hat Intel eine Reihe neuer Stromsparprozessoren vorgestellt, die als Low-Voltage oder Ultra-Low-Voltage bezeichnet werden. Die CPU sind vor allem für besonders kompakte Rechner gedacht.

Eher beiläufig und nicht im Rahmen der Keynote-Ansprachen hat Intel in San Francisco den ersten Dual-Core-Prozessor der Reihe "Atom" vorgestellt. Der Atom 330 kommt noch im September 2008 auf den Markt und soll in Billigdesktops wie Asus' Eee-Box landen. Ein eigenes Mainboard dafür gibt es auch schon.