Abo
  • Services:
Anzeige
Roboter: Qbo, der Open-Source-Roboter

Roboter

Qbo, der Open-Source-Roboter

Der in Spanien entwickelte Qbo ist ein kleiner Roboter für zu Hause. Qbo basiert komplett auf Open-Source-Systemen und eignet sich deshalb auch als Forschungsroboter, etwa für Maschinensehen oder Spracherkennung und -synthese.

Der kleine Qbo soll künftig als Heimroboter durch Wohnungen rollen. Der Open-Source-Roboter ist etwa 45 cm hoch, wiegt rund 10 kg und erinnert mit seinem rundlichen Körper, dem runden Kopf und den fehlenden Extremitäten ein wenig an einen Schneemann auf Rollen.

Anzeige

Open-Source-Heim- und Forschungsroboter

Entwickelt wurde Qbo von dem Spanier Francisco Paz. Sein Ziel war, einen niedlichen und günstigen Roboter zu konstruieren, der sich als Heimroboter eignet, schreibt Paz im Blog seines Unternehmens The Corpora. Ein weiter Aspekt sei gewesen, einen Roboter zu bekommen, an dem er alles, was an Maschinensehen, Spracherkennung und -synthese unter einer freien Lizenz zu haben sei, ausprobieren könne.

Um die Kosten für den Qbo gering zu halten, hat Paz auf Arme und Beine verzichtet, die den Roboter deutlich aufwendiger gemacht hätten. Stattdessen rollt Qbo auf drei Rädern durch die Gegend, von denen zwei angetrieben sind. Zudem hat Paz in seinem Roboter nur handelsübliche Komponenten verbaut.

Leuchtendes Lächeln

  • Qbo (Bild: TheCorpora)
Qbo (Bild: TheCorpora)

Damit der Qbo beim Umherfahren nicht anstößt, verfügt er über mehrere Ultraschall- und Infrarotsensoren, mit denen er Hindernisse erkennt. Zwei Kameras in den Augen erlauben stereoskopisches Sehen. Über drei Mikrofone nimmt er Geräusche und Sprache in seiner Umgebung wahr. Über zwei Lautsprecher im Körper kann er antworten. Für Mimik sorgen Augenlider und 21 Leuchtdioden, die Nase und Mund darstellen.

Gesteuert wird der Roboter über eine webbasierte Anwendung. Die Befehle werden per WLAN (802.11g/n) oder Bluetooth an den Qbo übertragen. Für die Informationsverarbeitung sorgen ein Intel Atom-Prozessor und ein Ion-Grafikkern von Nvidia auf einem Mini-ITX-Board. Die Energie dafür liefert ein Akku. Bevor dieser komplett leer ist - zur Laufzeit macht der Entwickler keine Angaben - soll Qbo automatisch seine Ladestation ansteuern.

Qbo erkennt Gesichter

Qbo sei in der Lage, Objekte und Gesichter zu lokalisieren und zu erkennen, so Paz. Außerdem erkenne er Farben und Gesten. Derzeit entwickle The Copora eine Software, mit der Qbo auch Gebärdensprache verstehen könne. Über ein Spracherkennunungssystem reagiert er auch auf mündliche Ansprache und soll per Sprachsynthese auch antworten, vorerst aber nur auf Englisch.

Wann und zu welchem Preis Qbo auf den Markt kommen wird, teilt The Copora nicht mit. Im Blog schreibt Paz lediglich, er wolle den Roboter "sehr bald der Öffentlichkeit vorstellen".


eye home zur Startseite
cyd 27. Mai 2010

mit dem antrieb und der bodenfreiheit kommt der nicht mal über nen dünnen Teppich etc...

hashmich 27. Mai 2010

Mit dem kann man doch auch spielen... Fangen! "Catch me!"

fdfd 27. Mai 2010

bei welchem kellerkind is den bitte teppich ausgelegt?

Vader, Darth Vader 26. Mai 2010

Produziert von Industrial Automaton. ;)

uffpassen 26. Mai 2010

Atom+Ion+Räder+High Quality Lautsprecher+Akku? Also DAS nenn ich mal ein mobiles Mediacenter!



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Haufe Group, Freiburg
  2. Robert Bosch GmbH, Eisenach
  3. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Garching
  4. GIGATRONIK München GmbH, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Game of Thrones, Big Bang Theory, The Vampire Diaries, Supernatural)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Raumfahrt

    Falsch abgebogen wegen Eingabefehler

  2. Cloud

    AWS bringt den Appstore für Serverless-Software

  3. Free-to-Play-Strategie

    Total War Arena beginnt den Betabetrieb

  4. Funkchip

    US-Grenzbeamte können Pass-Signaturen nicht prüfen

  5. Telekom-Chef

    "Sorry! Da ist mir der Gaul durchgegangen"

  6. WD20SPZX

    Auch Western Digital bringt flache 2-TByte-HDD

  7. Metal Gear Survive im Test

    Himmelfahrtskommando ohne Solid Snake

  8. Cloud IoT Core

    Googles Cloud verwaltet weltweit IoT-Anlagen

  9. Schweden

    Netzbetreiber bietet 10 GBit/s für 45 Euro

  10. Reverse Engineering

    Das Xiaomi-Ökosystem vom Hersteller befreien



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sam's Journey im Test: Ein Kaufgrund für den C64
Sam's Journey im Test
Ein Kaufgrund für den C64
  1. THEC64 Mini C64-Emulator erscheint am 29. März in Deutschland
  2. Sam's Journey Neues Kaufspiel für C64 veröffentlicht

Age of Empires Definitive Edition Test: Trotz neuem Look zu rückständig
Age of Empires Definitive Edition Test
Trotz neuem Look zu rückständig
  1. Echtzeit-Strategie Definitive Edition von Age of Empires hat neuen Termin
  2. Matt Booty Mr. Minecraft wird neuer Spiele-Chef bei Microsoft
  3. Vorschau Spielejahr 2018 Zwischen Kuhstall und knallrümpfigen Krötern

Samsung C27HG70 im Test: Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
Samsung C27HG70 im Test
Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
  1. Volumendisplay US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars
  2. Sieben Touchscreens Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten
  3. CJ791 Samsung stellt gekrümmten Thunderbolt-3-Monitor vor

  1. Re: Schuster, bleib bei deinem Leisten.

    bombinho | 02:56

  2. Re: Meine Ansicht zu dem Ganzen:

    tangonuevo | 02:48

  3. Re: maximaler Azimut ist minimale Inklination

    nkdvhn | 02:18

  4. Re: Ohne Smart Funktion ist für...

    LinuxMcBook | 02:13

  5. Re: Das sagt eine Schlange auch

    teenriot* | 02:03


  1. 17:17

  2. 16:50

  3. 16:05

  4. 15:45

  5. 15:24

  6. 14:47

  7. 14:10

  8. 13:49


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel