Für Billig-PCs

Intel liefert Atoms mit Dual-Core bei 1,8 GHz aus

Die zur Computex angekündigten beiden neuen Atom-CPUs D425 und D525 liefert Intel nach Angaben des Unternehmens ab sofort aus. Auch die technischen Daten und Preise liegen vor: Mit 13 Watt TDP ist der D525 sogar hungriger als die ULV-CPUs - aber viel billiger.

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Für Billig-PCs: Intel liefert Atoms mit Dual-Core bei 1,8 GHz aus

Beide neuen Prozessoren sind mit 1,8 GHz getaktet und Teil von Intels Pine-Trail-Plattform, sie verfügen über einen integrierten Grafikkern. Das gilt es beim Vergleich der Leistungsaufnahme zu berücksichtigen, denn besonders sparsam sind die Neulinge nicht: Den D425 mit einem Kern gibt Intel mit einer TDP von 10 Watt an, beim Dual-Core D525 sind es sogar 13 Watt. Beide CPUs sind auch - wie frühere Atoms mit einem "D" am Anfang der Modellnummer - für billige Desktops vorgesehen. Zum Vergleich: Der Atom N470 mit 1,83 GHz für Netbooks kommt mit nur 6,5 Watt TDP aus.

  • Der Atom mit Dual-Core (l.) hat nur noch ein Die. Rechts Chipsatz NM10.
Der Atom mit Dual-Core (l.) hat nur noch ein Die. Rechts Chipsatz NM10.
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Diese im Vergleich mit anderen Atoms und auch den viel schnelleren ULV-CPUs anderer Serien hohe Leistungsaufnahme hält einige Netbook-Hersteller dennoch nicht davon ab, den D525 auch in mobilen Geräten anzubieten. Da sich die Rechenleistung des Atom seit der Markteinführung vor fast zwei Jahren kaum gesteigert hat, lassen sich nur so merkbar schnellere Netbooks realisieren. Als einer der ersten Hersteller hat Asus mit dem Eee PC 1215N ein Gerät mit dem D525 angekündigt.

Entgegen den von Asus bisher genannten Daten läuft dieser Atom aber nicht mit 1,83, sondern 1,80 GHz. Die höhere Leistungsaufnahme drückt die Akkulaufzeit, Asus nennt für den 1215N bisher sechs bis sieben Stunden. Andere Modelle der neuen Eee PCs mit vergleichbaren Akkus kommen auf 10 bis 12 Stunden.

Dass der Dual-Core-Atom überhaupt für Netbooks interessant ist, liegt an einem günstigen Preis: Nur 63 US-Dollar kostet der D525 für OEMs in 1.000er Stückzahlen, und 42 US-Dollar der D425. Diese Preise nannte Intel Deutschland gegenüber Golem.de, sie sind noch nicht in Intels aktueller Preisliste verzeichnet. Dort kosten die direkten Vorgänger D510 und D410 derzeit mit 63 und 43 US-Dollar auch fast genau dasselbe. Für PC-Hersteller ist ein direkter Ersatz der älteren Modelle aber nicht nötig, weil die neuen Atoms - unter anderem durch den integrierten Grafikkern - neue Mainboarddesigns nötig machen.

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NochnGast 15. Aug 2010

Warum so angefressen? Entspann dich, es geht nicht um dein Geld oder was auch immer deine...

Trollversteher 23. Jun 2010

Stimmt, die sollte man schon namentlich nennen können. Ich gehe allerdings davon aus...

iTerroMachine 22. Jun 2010

Erm Dualcore um Office und Browser zu öffnen? Lass mal die *ickvideos beim arbeiten weg...

ichbinsmalwieder 22. Jun 2010

Nein, da ist lediglich ein winziger, herkömmlicher Alukühlkörper drauf. Guckst du...

BasAn 22. Jun 2010

Das liegt aber an der Grafikkarte *****HD, oder? Weil, auch mit einem 2Watt NVidia-Tegra...



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