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Netbooks wichtiger: AMD lässt Tablets links liegen

Computex
Von AMD sind vorerst keine Chips zu erwarten, die auf den Einsatz in Tablets optimiert sind. Dies gab Produktchef Rick Bergman gegenüber Digitimes an, auch ein anderer US-Sprecher des Unternehmens bestätigte den Bericht.
/ Nico Ernst
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Die möglichen und zum größten Teil noch nicht fertig entwickelten Konkurrenten zu Apples iPad sind eines der beherrschenden Themen der Computex. Intels Strategie mit der Atom-Plattform Oak Trail ist hier recht klar, von AMD war zu den Trendgeräten noch nichts zu hören.

Gegenüber Digitimes(öffnet im neuen Fenster) sagte Rick Bergman nun aber, Tablets seien für AMD vorerst kein Thema. Der AMD-Vize hatte zu Beginn der Computex bereits die für 2011 erwartete CPU/GPU-Kombination APU vorgestellt und den Chip auch erstmals mit einem Spiel gezeigt.

Ohne Apple zu nennen, meinte Bergman, bisher gebe es für die vieldiskutierten Consumer-Tablets nur einen Anbieter, der auch rund um das Gerät eine Infrastruktur geschaffen habe. Daher wolle AMD den Markt zwar weiter beobachten, sich aber vorerst auf Netbooks als günstige PCs konzentrieren. Hier erwartet Rick Bergman ein deutlicheres Wachstum.

Noch eindeutiger wurde in Folge der asiatischen Berichte ein namentlich nicht genannter Sprecher von AMD gegenüber Engadget(öffnet im neuen Fenster) : "Die aktuelle Generation unserer Notebook-Plattformen wurde nicht für Tablets entwickelt" . Angesichts einer minimalen Leistungsaufnahme von 9 Watt TDP, die AMDs neuer Prozessor V105 erreicht, erscheint diese Einschätzung realistisch.

Mit der erst vor drei Wochen vorgestellten neuen CPU, die nach ersten Benchmarks etwa ein Drittel schneller als Intels Netbook-Atoms ist, will AMD nun auch ernsthaft den Netbook-Markt bedienen. Bisher hatten die den V-Prozessoren eng verwandten mobilen Semprons alias Neo hier im Verhältnis von Rechenleistung und Leistungsaufnahme nicht überzeugen können .


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