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Eee PC: Asus' Netbooks entweder schneller oder fürs Geschäft

In Hamburg hat Asus die vierte Generation seiner Eee PCs vorgestellt. Die Consumer-Geräte gibt es jetzt auch wieder mit mattem Display und einem etwas schnelleren Atom-Prozessor sowie USB 3.0 . Neu ist eine Business-Linie, die unter anderem durch Aluminiumteile robuster sein soll.
/ Nico Ernst
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Das 2009 eingeführte Seashell-Design führt Asus auch mit den günstigen Eee PCs des Jahres 2010 fort. Die nun vorgestellten Geräte wurden mit teils abweichenden Konfigurationen bereits auf der Computex gezeigt. Nun stehen die Daten und Preise für die deutschen Geräte fest. Eee PC 1015P – das Brot-und-Butter-Gerät

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Das, wie Asus selbst betonte, "Brot-und-Butter-Gerät" ist der Eee PC 1015P. Das 10-Zoll-Display mit 1.024 x 600 Pixeln ist nun matt, die Ausstattung mit unter anderem dreimal USB 2.0, WLAN nach 802.11n und Intels Pine-Trail-Plattform um den Atom N450 mit 1,66 GHz Netbook -typisch, das stark abgespeckte Windows 7 Starter setzen aber nur wenige Hersteller ein. Mit bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit und vielen teils sehr knalligen Farben will sich Asus abheben. Mit einer 160-GByte-Festplatte und 1 GByte RAM soll das Netbook Anfang des dritten Quartals 2010 für 329 Euro erhältlich sein.

Das Modell Eee PC 1015PE ist mit einer 250-GByte-Platte und einem Akku versehen, der bis zu 12 Stunden durchhalten soll. Der Rest der Konfiguration unterscheidet sich nicht vom 1015P, der Aufpreis beträgt aber auch nur 20 Euro: Für 349 Euro soll der 1015PE zeitgleich mit der kleineren Version erscheinen.

Eee PC 1018 mit mehr Leistung und USB 3.0

Ebenfalls Anfang des dritten Quartals kommt die neue Serie 1018, bei der Asus – für Netbook-Verhältnisse – etwas mehr Tempo erreichen will. Display und Schnittstellenausstattung entsprechen aber anderen 10-Zoll-Netbooks, bis auf das Ethernet, das nun auch Gigabit-Verbindungen erlaubt. Dafür gibt es mit dem Modell 1018P (399 Euro) ein schlankeres Gehäuse mit maximal 2,2 Zentimetern Dicke und den Atom N455 mit 1,66 GHz.

Nur zum kleineren Modell macht Asus bisher Angaben zur Akkulaufzeit, sie soll 10 Stunden betragen. Für nur 30 Euro Aufpreis sind im Modell "Eee PC 1018PE mit USB 3.0" zwei der schnelleren seriellen Schnittstellen verbaut, zudem gibt es noch den Atom N475 mit 1,83 GHz und einen Fingerabdrucksensor.

Eee PC 1016 für Geschäftskunden

Sicherheit ist auch eines der Merkmale, mit denen Asus mit einer weiteren Eee-Serie bei Geschäftskunden auf sich aufmerksam machen will. Im Business-Netbook Eee PC 1016P gibt es zwar keinen Scanner für Fingerabdrücke, dafür ist die Software LoJack vorinstalliert. Ein gestohlenes oder verlorenes Netbook damit kann deaktiviert werden, wenn es das nächste Mal eine Internetverbindung herstellt.

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Das matte 10-Zoll-Display, der Atom N455 mit 1,66 GHz und die Schnittstellen sind hier jedoch ebenfalls Netbook-typisch, Gigabit-Ethernet, Bluetooth 3.0 und 2 GByte RAM jedoch nicht. Die Festplatte ist 250 GByte groß. Laut Asus bevorzugen professionelle Anwender schlichtere und kantigere Designs, dem der 1016P entsprechen soll.

Nicht nur ein Designelement ist der Rahmen aus Alu um die Tastatur, der auch die Handballenauflage stellt. Das Material soll auch dafür sorgen, dass das Netbook nicht so schnell abgegriffen aussieht. Unterschale und Displayrückseite sind jedoch aus Kunststoff. Der 1016P soll bis zu 10 Stunden mit einer Akkuladung auskommen und im September 2010 für 449 Euro auf den deutschen Markt kommen. Er ist mit Windows 7 Professional ausgestattet.

Eee PC 1201PN mit Nvidias Optimus-Technik

Im September 2010 soll auch der Verkauf des Eee PC 1201PN starten. Er verfügt über ein spiegelndes 12-Zoll-Display mit 1.366 x 768 Pixeln und Nvidias Ion 2 samt Optimus-Technik . Der Grafikprozessor, der anders als bei den genannten Eee-PCs auch Full-HD-Videos decodiert, wird dabei automatisch zugeschaltet. Bei weniger fordernden Anwendungen arbeitet Intels Chipsatzgrafik des NM10-Bausteins .

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Als einziger der neuen Eee-PCs besitzt der 1201PN durch den Ion-Baustein auch einen HDMI-Ausgang. Die üppigere Ausstattung drückt aber auch auf die Akkulaufzeit: Bis zu sechs Stunden sollen es sein, was vermutlich nur bei Benutzung der Intel-Grafik zu erreichen ist. Das Ion-Netbook kostet mit Atom N450 (1,6 GHz), 2 GByte RAM und 250-GByte-Festplatte 499 Euro.

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Alle diese Rechner konnte Asus schon im Betrieb zeigen, nicht aber ein weiteres Netbook, das nicht Eee PC heißt. Das "Lamborghini VX6" mit 12-Zoll-Display soll im Design an die italienischen Sportwagen erinnern. Wie deren Lack glänzt leider auch das Display des funktionslosen Modells, das Asus in Hamburg vorstellte. Das soll auch beim fertigen Gerät so sein.

Lamborghini-Netbook mit Dual-Core Atom und USB 3.0

Dank Intels neuem Atom D525 mit zwei Kernen und 1,8 GHz und USB 3.0, Nvidias Ion und HDMI soll das VX6 deutlich schneller als andere Netbooks sein – Angaben zur Akkulaufzeit machte Asus jedoch noch nicht. Mit gleicher CPU und Display soll neben dem Lamborghini-Netbook auch der Eee PC 1215N erscheinen, der im Seashell-Design gehalten ist. Beide Geräte sollen im dritten Quartal 2010 auf den Markt kommen, Preise für die Dual-Core-Netbooks nannte Asus noch nicht. Auch über das Betriebssystem ist noch nicht entschieden, bisher ist Windows 7 Home Premium vorgesehen.


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