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Sandy Bridge

Erste Benchmarks von Intels nächster Prozessorgeneration

Mindestens ein halbes Jahr vor dem Marktstart von Intels neuer Architektur mit dem Codenamen "Sandy Bridge" sind in einem taiwanischen Forum erste Benchmarks eines Prototyps aufgetaucht. Bei nur 2,5 GHz liegt die Rechenleistung des Musters zwischen Core i5-700 und Core i7-800.

Artikel veröffentlicht am ,
Mainboard für Sandy Bridge
Mainboard für Sandy Bridge

Die von den Betreibern der Webseite Coolaler selbst eingestellten Benchmarks zeigen vor allem eines: Intel kann seine erste vollständig neue Architektur seit dem Nehalem-Design jederzeit auf den Markt bringen. Wenn die mit "Confidential" beschrifteten Vorserienmodelle erst den Weg zu den Testern finden, ist die offizielle Vorstellung einer Intel-CPU in der Regel nur einige Monate entfernt.

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Exakte Rückschlüsse auf die Leistung der Serienprodukte lassen solche inoffiziellen Tests noch nicht zu, da bei den Vorserien von Intel oft noch einige Funktionen nicht freigeschaltet sind. Zudem laufen die ersten Confidential-CPUs stets mit einem viel geringeren Takt als das Serienmodell.

Bereits auf der Computex waren in der vergangenen Woche zahlreiche Mainboards mit dem Sockel LGA-1155 zu sehen, so dass sich Coolaler offenbar eines davon besorgt hat, um den Prozessorprototyp testen zu können. Auch von der CPU selbst gibt es nun detaillierte Aufnahmen. Diesen ist zu entnehmen, dass Intel bei Sandy Bridge die Aussparungen im Trägermaterial der Prozessoren gegenüber den LGA-1156-CPUs etwas nach oben versetzt hat.

Damit passen die neuen CPUs schon mechanisch nicht in bisherige Mainboards. Ob jedoch die schon verfügbaren Core-i-Prozessoren in den Sandy-Bridge-Boards laufen, ist noch nicht entschieden. Intel äußert sich dazu nicht, und auch bei den auf der Computex ausgestellten neuen Mainboards wurden die Sockel nie ganz geöffnet gezeigt.

Dazu macht auch Coolaler keine Angaben, ebenso fehlen wichtige Details zum getesteten Prototyp. Lediglich von einem Takt von 2,5 GHz für den Quad-Core ist die Rede, was Tools wie CPU-Z in der Version 1.54 - die Sandy Bridge bereits erkennt - auch anzeigen. Ob jedoch der Turbo-Boost überhaupt aktiviert war und wie hoch der Prozessor seinen Takt steigern konnte, geht aus dem Bericht nicht hervor.

So sind die Werte der Benchmarks schwer einzuordnen, am ehesten erlaubt noch Cinebench R11.5 eine Einschätzung. Dieser Test lastet Prozessoren fast vollständig aus, bei allen bisher von Golem.de getesteten Core-i-CPUs erlaubt der Turbo dabei nur eine bis zwei Stufen. Mit einem Wert von 4,63 Punkten ist der Sandy-Bridge-Prototyp von Coolaler damit gut 23 Prozent schneller als ein Core i5-750, der mit 2,66 GHz plus Turbo arbeitet. Dieser Serien-CPU fehlt allerdings Hyperthreading, was bei Cinebench mit Nehalems je nach Modell rund zehn Prozent mehr Leistung bringen kann. Intel selbst gab bisher für Sandy Bridge rund 20 Prozent mehr Rechenleistung bei gleichem Takt an.

Die Größe des L3-Cache gibt CPU-Z bei den inoffiziellen Tests mit 6 MByte an, schon die Mittelklasse-CPU Core i5-750 verfügt jedoch über 8 MByte. Ob Intel beim Umstieg auf 32-Nanometer-Fertigung, mit welcher Sandy Bridge gebaut wird, tatsächlich auch bei den Quad-Cores den Cache für günstigere Preise verkleinert hat, bleibt damit noch offen. Nicht auszuschließen ist, dass dieser Sandy Bridge eine neue Einstiegs-CPU bei Vierkernprozessoren werden soll.

Gewissheit bringt das Ende des Jahres 2010 - dann soll Sandy Bridge offiziell vorgestellt werden, laut Intels letzten offiziellen Roadmaps ist die breite Verfügbarkeit aber erst für das erste Quartal 2011 zu erwarten.



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Anonymer Nutzer 12. Jun 2010

da saege nuck mul einer det i-net sei to nisch nütze ;D


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