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Testplattform für  'Palisades'
Testplattform für 'Palisades'

Intels Resilient Computing

Schnellere Prozessoren durch mehr Rechenfehler

Auf einer Veranstaltung in Brüssel hat Intel den Prototyp eines RISC-Prozessors vorgestellt, der sich möglichst oft verrechnen darf - dabei wird er nämlich entweder schneller oder sparsamer. Eine Fehlerkorrektur sorgt trotzdem für eine korrekte Funktion der CPU.

Während des ersten europäischen "Research @ Intel Day" zeigte der Chiphersteller einen Versuchsaufbau für "Resilient Computing". Was sich nur unzureichend als "dehnfähige Berechnungen" übersetzen lässt, ist ein neuer Ansatz, um Prozessoren entweder schneller rechnen zu lassen oder ihre Leistungsaufnahme zu reduzieren.

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  • Die Testplattform für Palisades
  • Funktionsprinzip des Resilient Computing
  • Palisades, ein kleiner RISC-Prozessor mit Fehlerkorrektur
  • Kantenerkennung mit Palisades
  • Das obere Messgerät zählt die Fehler, sie erreichten bis zu 8 Millionen pro Sekunde.
Kantenerkennung mit Palisades

Halbleiter haben die unangenehme Eigenschaft, auf hohe Spannungen - die höhere Takte erlauben - in nicht immer vorhersagbarer Weise zu reagieren. Oft kommt es dabei zu elektronischen Anomalien wie dem Übersprechen zwischen Leitungen oder Durchschlägen von Elektronen. Das kann unter anderem zu falschen Berechnungen führen. Bei geringen Spannungen wiederum kann ein Signal manchmal gar nicht da ankommen, wo es hin soll.

Wenn es aber gelingt, die Fehler auf elektrischer Ebene zu erkennen, kann man sich solche Effekte auch zunutze machen. Statt eine Schaltung immer im sicheren Bereich zu betreiben, in dem sie sich nicht verrechnet, lässt sich die Frequenz deutlich erhöhen.

Das ergibt mehr Fehler, wenn diese sich aber abfangen lassen, bevor die Ergebnisse in den Cache oder Speicher zurückgeschrieben werden, ergibt sich auch mehr Leistung. Auch ein Absenken der Spannung zum Stromsparen ist so möglich.

Um das Resilient Computing auszuprobieren, hat Intel einen Forschungschip namens Palisades gebaut. Er basiert laut Projektleiter Jim Tschanz aus Intels Circuits Lab in Oregon auf einem offenen RISC-Design. Dieses hat Tschanz' Team um Schaltungen erweitert, die die Zustände der CPU überwachen. Dazu zählen unter anderem Timer, welche die Signallaufzeiten messen. Liegen diese außerhalb des sicheren Rahmens, muss ein Fehler aufgetreten sein.

Mehr Performance oder weniger Strom 

eye home zur Startseite
Tom1234567890 11. Mai 2010

Das mag schon sein. Aber mal darüber nachgeacht, was das an Hardware-Aufwand kostet? Die...

Ford 09. Mai 2010

yeah daran mußte ich auch denken! Douglas Adams ftw.

Möep 09. Mai 2010

Irren ist prozessorisch? ;)

Dumpfbacke 09. Mai 2010

Ein Fehler tritt bei einer falschen Sprungvorhersage auf, weil zum Beispiel die IF...

nie (Golem.de) 08. Mai 2010

Wie im Artikel beschrieben: Das funktioniert nicht durch eine Kontrolle der...



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