Noch bevor die ersten Modelle des "Phenom II" mit 45-Nanometer-Strukturen offiziell angekündigt sind, ist jetzt eine Roadmap für weitere AMD-Prozessoren des Jahres 2009 aufgetaucht. Demnach findet der Wechsel zu DDR3-Speicher erst im zweiten Quartal des kommenden Jahres statt. Auch die Marke "Athlon" hat noch nicht ausgedient.

Zum umstrittenen Eintrag im ersten "Specification Update" zu Intels neuem Prozessor Core i7 liegt jetzt eine Stellungnahme des Chipherstellers vor. Demnach handelt es sich nicht um einen neuen Fehler, sondern um ein besonderes Verhalten im Umgang mit dem TLB, das der Core i7 vom Core 2 geerbt hat. Schon vor dem Verkaufsstart soll das per BIOS behoben worden sein.

Taiwanischen Berichten zufolge will Asus den bisher schleppenden Verkauf seines Nettops "Eee Box" durch Preissenkungen ankurbeln. Dazu soll statt des sparsamen Atom-Prozessors eine Celeron-CPU verbaut werden. In welchen Regionen der Welt das Gerät erscheinen soll, ist noch nicht bekannt.

Intels übliche Dokumentation von Fehlern in den eigenen Produkten sorgt im Falle des Prozessors Core i7 derzeit mehr für Verwirrung als für Klarheit. Der Chiphersteller spricht von Problemen mit dem TLB und einer Lösung per BIOS - schon fühlt man sich an den missglückten Start von AMDs Phenom erinnert.
Intel hat als letzte Neuvorstellung des Jahres 2008 wie erwartet zwei neue Lowcost-Prozessoren der Serien Celeron und Pentium-Dual-Core auf den Markt gebracht. Zusätzlich gibt es einen günstigen Quad-Core mit Penryn-Kern.
Das FreeBSD-Projekt hat die letzte Version seiner 6er-Serie freigegeben. Darin sind kleinere Verbesserungen und einige aktualisierte Pakete zu finden. Künftig wird nur noch die FreeBSD 7.x weiterentwickelt.

In den Vereinigten Staaten haben Kunden mehr oder weniger per Zufall erste Exemplare der Xbox 360 mit dem neuen Mainboard "Jasper" erstanden. Erste Bilder der zerlegten Konsole zeigen die auf 65 Nanometer Strukturbreite geschrumpften Chips. Zudem liegt ein kleineres Netzteil bei.
Unter dem Namen "WARP10" entwickelt Microsoft für die nächste Version von Windows eine Emulation von DirectX-10, die auf der CPU die Funktionen einer 3D-Karte nachbildet. Zwar ist auch auf sehr schnellen Prozessoren die erzielbare Framerate bisher bescheiden, aber in Zukunft sollen DirectX-Programme dadurch auf weit mehr Plattformen laufen.
Erst im Jahr 2010 will VIA seinen ersten x86-Prozessor mit zwei Kernen auf den Markt bringen. Ein Jahr zuvor soll aber der aktuelle Kern "Nano" noch etwas aufgewertet werden, ab Mitte 2009 rechnet VIA mit nennenswerten Stückzahlen.
Die deutsche Christmann GmbH hat mit ihrem "TEO Shortrack" einen der ersten Rackserver auf Basis von Intels Atom-Prozessor vorgestellt. Der Rechner soll nicht nur besonders stromsparend sein, er passt auch in Racks mit geringer Tiefe.

US-Berichten zufolge hat AMD seine erste 45-Nanometer-CPU für Desktoprechner erstmals vor Journalisten im Betrieb gezeigt. Der Nachfolger der bisherigen Phenoms mit 65-Nanometer-Strukturen soll mit flüssigem Stickstoff bis zu 5 GHz erreichen, aber auch mit Luftkühlung ein hohes Übertaktungspotenzial bewiesen haben.
AMD hat vor dem Erscheinen der nächsten Version "Catalyst 8.12" ein Update seiner Grafiktreiber für Radeon-Karten veröffentlicht. Der Hotfix soll auf Mainboards mit Intels X58-Chipsatz bei der Koppelung von Grafikkarten per CrossFire mehr Leistung bringen und auch mit einer Karte das Spiel FarCry 2 beschleunigen.
IBM kauft den Emulator-Spezialisten Transitive. Das Unternehmen bietet mit QuickTransit eine Lösung an, die es erlaubt, Software, die für eine CPU-Architektur und ein Betriebssystem geschrieben wurde, auf einer anderen CPU-Architektur und anderem Betriebssystem laufen zu lassen.

Der weltgrößte Auftragshersteller für Halbleiter, die "Taiwan Semiconductor Manufacturing Company" (TSMC), hat die Serienfertigung von Bausteinen mit einer Strukturbreite von 40 Nanometern aufgenommen. Erste Kunden sind AMD und Nvidia, die ihre Grafikprozessoren bei TSMC herstellen lassen. Wer zuerst damit auf den Markt kommt, ist noch nicht sicher.

Mit dem vom Cray gebauten System "Jaguar" gibt es nun den zweiten Supercomputer, der über eine Billiarde Gleitkommaoperationen pro Sekunde (Petaflops) erreicht. In der Liste der schnellsten Forschungsrechner der Welt bauen die USA ihren Vorsprung weiter aus, zudem macht nur noch die Power-Architektur den x86-Prozessoren ernsthaft Konkurrenz.
Für rund 255,6 Millionen US-Dollar kauft der Videochip-Entwickler Novafora den einstigen Intel-Konkurrenten Transmeta. Ende September 2008 hatte Transmeta mit der öffentlichen Suche nach einem Käufer für das Unternehmen begonnen.

Bisher galt der 17. November 2008 als Starttermin für Intels neue Prozessorgeneration mit der neuen Architektur "Nehalem". In Deutschland hat Intel die ersten Produkte mit dieser Technik, die Serie "Core i7", noch nicht angekündigt. Dafür tauchen sie bereits als lose CPUs mit etlichen sehr teuren Mainboards bei Versandhändlern auf.
Der Flash Player 10 soll künftig auch auf mobilen Endgeräten laufen. Dafür wollen Adobe und ARM sorgen. Sie wollen die Software besser auf ARMs Prozessoren anpassen. Künftig sollen Flash-Inhalte auch auf ARM-basierten Geräten zur Verfügung stehen.

Zum Abschluss seiner umfangreichen Produktankündigungen hat AMD vor Analysten in der Firmenzentrale im kalifornischen Sunnyvale seine Roadmaps bis zum Jahr 2011 vorgestellt. Dabei ergeben sich umfangreiche Änderungen zu früheren Planungen, aber auch überraschende neue Produkte: Bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2009 will AMD besonders sparsame Notebookprozessoren ausliefern.
Mit dem Kayak-PC und einem neuen Snapdragon-Chip will der Chiphersteller Qualcomm im Markt für drahtlose internetfähige Computer mitspielen und eine Alternative zu Netbooks und Nettops mit Intels Atom-Prozessor bieten. Die hochintegrierten Chips bringen UMTS, WLAN, Bluetooth und GPS von Hause aus mit.
Anlässlich der Vorstellung seiner ersten Opteron-Prozessoren mit 45 Nanometer breiten Strukturen hat AMD die Pläne für neue Desktop-CPUs in dieser Fertigungsweise offengelegt. So werden die neuen Versionen des Phenom, die bisher als "Deneb" gehandelt werden, im ersten Quartal 2009 auf den Markt kommen.

Knapp ein Jahr konnte Nvidia mit seiner Programmiersprache "CUDA" für rechenintensive Anwendungen auf Grafikkarten von sich reden machen. Nun hat AMD sein Gegenstück auf Basis einer proprietären Programmiersprache runderneuert und setzt auf offene Standards. Damit das jeder sehen kann, soll es Anfang Dezember 2008 ein Programm zum Umwandeln von Videoformaten gratis geben.

Mit dem "XPC Barebone SG45H7" bietet Shuttle einen neuen Kompakt-PC mit 1080p-fähigem Intel-Grafikkern vom Typ GMA X4500HD. Das System lässt sich mit einer Dual- und Quad-Core-CPU, bis zu 16 GByte Speicher, einer Grafikkarte und Laufwerken bestücken.
Zusammen mit Canonical, dem Unternehmen hinter Ubuntu, will ARM ein Paket schnüren, das den auf Intels Atom-Prozessor basierenden Netbooks und Nettops Konkurrenz macht. Ubuntu wird dazu in einer ARM-Version erscheinen.

Selten gab sich AMD so selbstbewusst: Mit den ersten hauseigenen Prozessoren mit 45 Nanometern Strukturbreite will man Intel im profitablen Servermarkt wieder Anteile abnehmen. Die neuen Opterons werden bereits ausgeliefert und sollen in allen Bereichen das Debakel mit dem Vorgänger "Barcelona" vergessen machen.

Mit Suse-Linux ist er schon erhältlich, nun kann MSIs "Wind PC 120" auch mit vorinstalliertem Windows XP gekauft werden. In dem kleinen schwarzen PC steckt Intels Atom-CPU N230 mit 1,6 GHz.

Das japanische Unternehmen Fixstars kauft Terra Soft, die sich mit ihrer Linux-Distribution für PowerPC und Cell Broadband Engine, Yellow Dog Linux, einen Namen gemacht haben. Fixstars selbst hat sich auf Lösungen rund um den Cell-Prozessor spezialisiert.
Intels erste Prozessoren mit der neuen Nehalem-Architektur sind bei Hardwareversendern gelistet. Alle drei Core-i7-Modelle scheinen bei dem für den 17. November 2008 erwarteten Marktstart verfügbar zu sein. Die Preise liegen aber noch recht hoch.
In einem internen Betriebsräte-Schreiben ist von einem drohenden Aus für den Chipkonzern Qimonda mit seinen 13.000 Beschäftigten die Rede. Ein Unternehmenssprecher sagte: "Die Situation ist sehr ernst."
Ohne große Ankündigung hat AMD für seine noch 2008 erwarteten Opteron-CPUs erste Werte des Benchmarks SPECpower veröffentlicht. In diesen Messungen zur Energieeffizienz vollständiger Serversysteme hält AMD mit Intel gut mit, kann den Konkurrenten aber nicht in allen Fällen schlagen.

Aquafadas hat mit der Software VideoPier eine Mac-Lösung vorgestellt, die auch die Formate MPEG 2 und AVCHD verarbeiten kann. Letzteres wird von vielen Camcordern mit Festplatten- und Flashspeicher-Aufzeichung eingesetzt. Das Programm unterstützt den Encoder-Beschleuniger Elgato Turbo.264.

Mit dem ClarionMind kommt ein GPS-Navigationsgerät auf Linux-Basis auf den Markt, das mit WLAN sowie Bluetooth und einem vorinstallierten Firefox-Browser für den mobilen Internetbesuch gerüstet ist. Dem Navigationsgerät liegt Kartenmaterial für Europa bei und Multimediafunktionen für Musik- sowie Videowiedergabe sind ebenfalls vorhanden.

Auf seiner Entwicklerkonferenz WinHEC hat Microsoft seinen SQL-Server auf Rechnern mit Xeon- und Itanium-Prozessoren mit besonders vielen Kernen vorgeführt. Bei bis zu 256 Threads und 192 physikalischen Kernen skalierte die Software dabei bis zu 80 Prozent.

Alienware hat sein bisher schon mit SLI-Grafik verfügbares Notebook "M17" aktualisiert. Der portable Spielerechner ist jetzt auch mit Intels mobilem Quad-Core-Prozessor und zwei per CrossFire verbundenen Grafikprozessoren von AMD verfügbar. Ganz leicht oder gar billig ist das High-End-Gerät jedoch weiterhin nicht.

Tony Fadell, Leiter der iPod-Sparte bei Apple, verlässt das Unternehmen aus persönlichen Gründen. Fadell, der auch Teil des Teams war, das das iPhone entwickelte, will sich erst einmal eine Auszeit gönnen, Apple aber eventuell weiter als Berater zur Verfügung stehen.
AMD hat Alberto Bozzo zum neuen Chef seiner Geschäfte in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) ernannt. Bozzo war zuvor mehr als 20 Jahre beim PC-Hersteller Hewlett Packard (HP) als Manager beschäftigt.

Noch im November 2008 will Intel drei CPUs der Serie "Core i7" ausliefern. Mit der neuen Nehalem-Architektur samt L3-Cache, integriertem Speichercontroller und automatischer Übertaktung sind Intels High-End-Prozessoren deutlich schneller geworden. Der Stromverbrauch wurde kaum gesenkt, die Chips sind jedoch in der Anschaffung günstiger.

Ein Hagener Wissenschaftler hat ein Hardwaresystem entwickelt, das Störungen durch elektrische geladene Teilchen im Computer unterbindet. Seine Idee war es, Computer vor dem Beschuss durch Neutronen aus dem All zu schützen.
Bei US-Versendern sind erstmals Angebote für AMDs Quad-Core-Prozessoren mit dem für das vierte Quartal 2008 angekündigten Kern "Shanghai" aufgetaucht. Demnach sollen die neuen Server-CPUs mit Taktfrequenzen zwischen 2,4 und 2,6 GHz starten, und sowohl für Systeme mit zwei und vier Sockeln zum Start verfügbar sein.

Mit dem VIA VB8001 hat VIA Technologies sein erstes Mini-ITX-Mainboard mit 1,6-GHz-Nano-Prozessor vorgestellt. Auf der Embedded Systems Conference (ESC) in Boston (USA) zeigt der Hersteller es in Aktion und präsentiert auch den in Kürze erscheinenden Pico-ITX Formfaktor sowie einen neuen Touch-Panel-PC.

Computerhersteller Dell hat vier zwar nicht hübsche, aber als stromsparend beworbene Arbeitsplatzrechner der Optiplex-Reihe vorgestellt. Darunter ist auch der erste Thin-Client-PC in Dells Firmengeschichte.

Mitte November 2008 will Dell auch in Deutschland das Netbook "Inspiron Mini 12" anbieten. Das Gerät ist mit einem für Netbooks ungewöhnlich großen Display ausgestattet, am Rest der Hardware wurde aber der Rotstift angesetzt.
Auf dem IDF in Taiwan haben hochrangige Intel-Manager mehrfach auf dem ARM-Prozessor in Apples iPhone herumgehackt. Dass manche Anwendungen auf Apples Verkaufsschlager langsam laufen, soll nicht an Apple, sondern dem ARM-Design liegen. Nach entsprechenden Presseberichten sah sich Intels Chef der Ultramobil-Abteilung zu einer Richtigstellung genötigt.
Noch ist Intels nächste CPU-Generation "Nehalem" mit den ersten Produkten namens Core i7 außerhalb von Testlabors noch nicht verfügbar, da hat Nvidia schon den passenden SLI-Treiber fertiggestellt. Damit lassen sich auch auf X58-Mainboards ohne Nvidia-Chipsätze zwei oder drei Nvidia-Karten betreiben.
Intels neue Prozessorarchitektur mit Codenamen "Nehalem" wird bereits im Jahr 2009 in den Nachfolger des Centrino-2-Pakets einziehen. Intel bestätigte gegenüber Golem.de entsprechende Berichte vom gerade beendeten IDF in Taiwan.

ThinkFree bietet seine Office-Suite ab sofort in einer speziellen Version für Netbooks an. Diese ist auf typische Bildschirmgrößen von 7 bis 10 Zoll und Intels Atom-Prozessor optimiert und umfasst Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und eine Präsentationsanwendung.
Mandriva und Turbolinux treten Intels Moblin-Initiative bei. Die arbeitet an speziell auf Systeme mit dem Atom-Prozessor abgestimmten Verbesserungen für Linux. Die beiden Linux-Anbieter wollen ein gemeinsames Produkt auf Basis von Moblin vorstellen.
Am vergangenen Wochenende hat Intel turnusgemäß die Preise einiger Prozessoren gesenkt und ein neues Modell des Core-2-Duo vorgestellt. Unbestätigten Angaben zufolge sollen bis Januar 2009 noch drei weitere Preisrunden folgen, um die ersten Prozessoren mit Nehalem-Architektur zu positionieren.

Intel hat auf dem Intel Developer Forum in Taiwan ein MID (Mobile Internet Device) auf Basis der kommenden Moorestown-Plattform vorgeführt. Das Design, das einem extrabreiten iPhone ähnelt, zeigte Intel zwar schon 2007, diesmal handelte es sich aber um ein funktionierendes Gerät, in dem bereits Moorestown-Chips stecken.

In den vergangenen Wochen ist bei den Netbooks ein Preiskampf ausgebrochen. Zuletzt senkte Aldi für das seit 16. Oktober erneut angebotene "Medion Akoya Mini E1210" auf Basis eines MSI-Geräts wenige Tage vor Verkaufsstart den Preis. Nun hat MSI eine "Luxury Edition" des Modells Wind U100 mit dickerem Akku zum günstigeren Preis angekündigt.