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Intel: Sandy Bridge noch 2010

Noch in diesem Jahr will Intel erste Prozessoren auf Basis seiner neuen Architektur mit Codenamen Sandy Bridge auf den Markt bringen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die ersten Kommentare von Kunden, denen Muster von Sandy-Bridge-CPUs zur Verfügung gestellt wurden, seien sehr positiv ausgefallen, sagte Intel-Chef Paul Otellini bei der Bilanzpressekonferenz zu den Zahlen für das zweite Quartal. Otellini hält große Stücke auf die neue Prozessorarchitektur.

Intel hat bereits seine Kapitalaufwendungen erhöht, um die Produktion von 32-Nanometer-Chips schneller hochzufahren und so die zu erwartende Nachfrage nach den neuen Chips zu befriedigen. Intel geht derzeit davon aus, im zweiten Halbjahr 2010 mehr 32-Nanometer-Chips herzustellen, als noch vor sechs Monaten geplant war. Das gelte zugleich für 45-Nanometer-Chips, denn der Markt sei größer, als damals erwartet.

Erste Benchmarks der kommenden CPU-Generation sind bereits im Netz aufgetaucht, noch bleiben aber viele Fragen offen. Erst auf dem Intel Developer Forum im September 2010 will Intel weitere Details zu den Chips veröffentlichen.

Erste Sandy-Bridge-Prozessoren sollen noch in diesem Jahr für Umsatz bei Intel sorgen. Mit größeren Stückzahlen ist demnach aber erst ab Anfang 2011 zu rechnen.


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