Können sich Menschen im All vermehren? Ein chinesisches Experiment hat gezeigt, dass es möglich sein kann: Befruchtete Mäusezellen entwickeln sich bei Mikrogravitation weiter. Ein Kritiker ist jedoch noch nicht überzeugt.
Weil er mehr als 150.000 geheime Dokumente verkauft haben soll, wurde ein chinesischer Kryptologe zum Tode verurteilt. Beobachter werten das als Warnung an potenzielle Whistleblower.
Es ist kein Zufall, dass der schwedische Autokonzern Volvo einen Großversuch mit autonomen Autos in China plant. Google hingegen testet in einem weiteren US-Bundesstaat.
Ingram Micro wird ein chinesisches Unternehmen: Die chinesische HNA Group hat mit dem weltgrößten IT-Distributor eine Übernahme im Wert von 6 Milliarden US-Dollar ausgehandelt.
Während es in Deutschland noch kaum FTTH gibt, kauft China den Markt für Glasfaser leer. Ein großer Teil wird weltweit nicht nur für FTTx, sondern auch für den Mobilfunkausbau verwendet.
Opera wird chinesisch. Das Angebot für den kleinen Browser-Hersteller kommt von mehreren Investoren, darunter auch ein bekanntes chinesisches IT-Sicherheitsunternehmen.
32C3 Chinas Internetzensoren sind offenbar erfindungsreich: Statt stumpf alle verschlüsselten Verbindungen zu blockieren, suchen die Zensoren aktiv nach Tor-Bridges, um diese zu unterbinden. Doch es gibt Möglichkeiten, die Zensur zu trollen.
Die HTTP-Fehlermeldung "404 - Seite nicht gefunden" kennt jeder. Jetzt gibt es einen neuen Statuscode für zensierte Inhalte. Seine Zahlenfolge ist keineswegs zufällig gewählt.
Keine Eskalation im All: Die Regierungen Chinas und der USA haben einen direkten Kommunikationskanal eingerichtet - vergleichbar dem roten Telefon zwischen Moskau und Washington. Darüber sollen Missverständnisse schnell ausgeräumt werden.
Die Automatisierung soll eine wichtige Rolle beim weiteren Aufstieg der Volksrepublik spielen. Deutsche Produzenten wittern die große Chance. Aber gerade chinesische Anbieter wollen sich einen möglichst großen Anteil vom Wachstumsmarkt sichern.
Kommentare/Von Stephan Scheuer
(Handelsblatt),Axel Höpner
(Handelsblatt Online)
Hacker haben von den Rechnern der US-Personalbehörde offensichtlich mehr Fingerabdrücke kopiert, als bisher angenommen. Und die Regierung hat offenbar Angst vor noch mehr Spionage.
Dutzende oder sogar Tausende Apps im App Store wurden mit der gefälschten Software Xcode-Ghost entwickelt. So etwas will Apple nicht noch einmal erleben - und ergreift Maßnahmen.
Mit Hilfe gefälschter Entwicklerwerkzeuge haben Kriminelle Apps in Apples App Store infiziert. Die Malware versucht, Nutzerdaten abzugreifen. Betroffen sind auch iOS-Geräte ohne Jailbreak.
Die USA und China wollen einen Vertrag zum gegenseitigen Schutz vor Cyberangriffen aushandeln. Laut Medienberichten soll das Abkommen dazu dienen, dass keine kritischen Infrastrukturen des jeweils anderen Landes lahmgelegt werden.
Laut Dells China-Chef verkauft das Unternehmen in dem Land mittlerweile mehr als 40 Prozent seiner Rechner mit Linux. Weitere Anbieter verfolgen diese Strategie ebenfalls, berichtet das Wall Street Journal.
Ein Helium-Isotop vom Mond soll die Energieversorgung auf der Erde sicherstellen. Chinas nächste Mondmission soll gezielt nach Helium-3 im Mondboden suchen. Aber ist ein solches Vorhaben überhaupt realistisch?
Nach einer Strafe von fast 1 Milliarde US-Dollar in China geht jetzt auch die EU gegen Qualcomm vor. Es wird geprüft, ob Chipsätze für Smartphones und Tablets unter dem Herstellungspreis verkauft worden sind. Qualcomm ist enttäuscht.
Erst war von rund vier Millionen Datensätzen die Rede. Doch nach einer zweiten Hackerattacke auf die US-Bundesverwaltung OPM sind weitere 21 Millionen Menschen betroffen. Der Druck auf die Direktorin stieg - nun räumt Katherine Archuleta ihren Schreibtisch.
Es ist ein Desaster für die US-Sicherheitsbehörden: Medienberichten zufolge sind Hacker millionenfach an sensible Daten von Geheimdienstmitarbeitern und Polizisten gelangt. Obama erwägt offenbar Sanktionen gegen einen altbekannten Gegner im Cyberkrieg.
Unbekannte Hacker sind in US-Regierungscomputer mit persönlichen Daten von möglicherweise Millionen Regierungsangestellten eingedrungen. Wieder einmal soll China dahinterstecken. Dort streitet man die Vorwürfe ab.
Während seiner China-Reise soll Apples Chef Tim Cook mehreren Angestellten des Unternehmens mitgeteilt haben, dass die Apple Watch ab Juni auch direkt in Apple Stores gekauft werden kann. Bisher muss die Smartwatch online geordert werden.
Der Bitkom schlägt nationale Töne gegen die USA und China an: Deutschland müsse bei Kerntechnologien unabhängiger von IT-Produkten aus dem Ausland werden. Der Staat müsse seine Kommunikation optimal schützen.
Microsoft ist der erste Kunde des Seekabels America Europe Connect (AEConnect), das als Besonderheit durchgehend 100 GBit/s bietet. Microsoft investiert auch stark in Dark Fiber.
Erstmals seit der Einführung von iPhones in China liegt Apple im chinesischen Smartphone-Markt auf dem ersten Platz. Auf Platz zwei folgt nicht etwa Samsung, sondern der einheimische Hersteller Xiaomi - der südkoreanische Weltmarktführer kommt in China nur auf den vierten Platz.
Was die USA und Deutschland nicht schaffen, ist weiter östlich gelungen. Russland und China versprechen, keine Cyberangriffe mehr gegeneinander zu führen. Aber auch die innere Ordnung wollen sie nicht durch neue IT-Techniken gefährden lassen.
Programmierfehler, fehlerhafte Konfiguration oder staatlicher Schutzwall? Das chinesische Internet leitet massenhaft Verkehr in die Irre. Der Ärger beginnt mit dem kleinen blauen Facebook-Knopf.
Seit Donnerstag läuft die größte DDoS-Attacke auf Github seit dem Entstehen des Dienstes. Experten vermuten, der Angriff gehe von chinesischen Behörden aus, bestätigt wird das durch den Projekt-Hoster aber nicht.
Cebit 2015 Digitalisierung wird die deutsche Wirtschaft grundlegend verändern - das erwartet Bitkom-Präsident Kempf. Bundeskanzlerin Merkel forderte zur Eröffnung der Computermesse in Hannover eine enge Zusammenarbeit mit dem Partnerland China - aber auch verlässliche Regeln.
China will den längsten Unterseetunnel der Welt bauen, noch in dieser Woche könnte das Mega-Bauwerk beschlossen werden. Nach dem Willen der Planer soll das Großprojekt nur der Auftakt für ein globales Transportnetz sein.
In den USA wird es keinen großflächigen Cyberangriff geben, der Infrastrukturen lahmlegt oder sogar Menschenleben kostet - allerdings werden kleinere Angriffe zunehmen, prophezeit Geheimdienstchef James Clapper.
In China hat die Wettbewerbsbehörde Qualcomm bestraft. Auch in der EU und den USA beobachten die Behörden den Konzern, der den Großteil seines Gewinnes mit Patentgebühren macht.
Update Eine neue Zertifizierungsstelle aus China bietet für zwei Jahre gültige kostenlose TLS-Zertifikate an. Dabei gibt es allerdings noch einen kleinen Haken in Sachen Signaturalgorithmus.
Ferngesteuerte Drohnen sollen in naher Zukunft einen Teil der Warenauslieferung in Großstädten übernehmen. Deshalb testet Alibaba in China den Transport von Tee-Paketen zu 450 Kunden. Das chinesische Unternehmen profitiert dabei von Regelungslücken in China.
Stets unter Kontrolle: Die chinesische Regierung verlangt neuerdings von Unternehmen Hintertüren für die Überwachung und den Quellcode der Firmware. Westliche Firmen sprechen von Protektionismus.
Chinas Zensurbehörden haben offenbar neue Methoden zur Blockierung von VPNs umgesetzt. Mehrere Anbieter berichten von Problemen mit Zugriffen ihrer chinesischen Kunden.
Ein letztes Bremsmanöver am Dienstagmorgen - jetzt kreist er um den Mond: China hat seinen ersten Mondorbiter platziert. Er soll Daten für eine kommende Mondmission sammeln.
Facebook wird in China blockiert. Über eine Beteiligung an dem schnell aufsteigenden Smartphone-Hersteller Xiaomi erhofft sich Zuckerberg offenbar ein besseres Verhältnis zur chinesischen Führung.
Weg mit Microsoft, Cisco und Co., her mit den eigenen Produkten: China plant, ausländische IT-Technik in Behörden und staatlichen Unternehmen durch Produkte chinesischer Hersteller zu ersetzen. Damit verschärft das Land den bereits schwelenden Streit mit ausländischen Anbietern.
Für den Abend vor dem ersten Messetag hat die Cebit einen prominenten Sprecher gewonnen: Der Gründer des chinesischen E-Commerce-Unternehmens Alibaba, Jack Ma, wird die traditionelle Rede halten. Er vertritt dabei auch das Partnerland der Cebit.
Huawei hat im Auswärtigen Amt in Berlin einen Leitfaden für sichere Hardware vorgestellt. Mit dabei war das East West Institute (EWI) aus den USA. "Nichts vermuten, niemandem glauben, alles überprüfen", rät der Leitfaden.
Zum vierten Mal in Folge ist Tianhe-2 der schnellste Rechner der Welt. Auch sonst hat sich auf den vorderen Plätzen in der neuen Liste der Supercomputer wenig getan, US-Wissenschaftler sehen dennoch einen bedrohlichen Trend.
Das BGP-Protokoll weist nach Angaben der Netzwerkanalysefirma Renesys bedenkliche Sicherheitslücken auf. Hintergrund ist die Zusammenarbeit des russischen Mobilfunkanbieters Vimpelcom und der China Telecom.
Mit einer neuen Laser-Luftabwehr will sich China gegen Drohnenangriffe schützen. Der Laser soll mit einer Reichweite von knapp zwei Kilometern innerhalb von Sekunden zuschlagen können.
iCloud-Nutzer in China werden seit Montag gehäuft Opfer von DNS-Attacken, bei denen Nutzerdaten abgefangen werden. Möglicherweise steckt die chinesische Regierung hinter den Angriffen.
Mit der Integration des Meek-Protokolls in Version 4.0 des Tor Browser Bundles sollen die Zensoren in China Nutzer des Tor-Netzwerks nicht mehr erkennen können. Außerdem gibt es jetzt einen Browser-internen Updater.
Das Tor-Team hat erneut die Effektivität der chinesischen Great Firewall getestet und dabei ein Verfahren genutzt, bei dem es seine Untersuchungen von außerhalb des Landes vornehmen kann.