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Raumfahrt: USA und China richten rotes Satellitentelefon ein

Keine Eskalation im All: Die Regierungen Chinas und der USA haben einen direkten Kommunikationskanal eingerichtet - vergleichbar dem roten Telefon zwischen Moskau und Washington. Darüber sollen Missverständnisse schnell ausgeräumt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Chinesische Raumstation Tiangong mit Shenzhou-Raumschiff (Symbolbild): Satellit im Orbit abgeschossen
Chinesische Raumstation Tiangong mit Shenzhou-Raumschiff (Symbolbild): Satellit im Orbit abgeschossen (Bild: CSME)

Damit es nicht zu Konflikten im Weltraum kommt, haben die USA und China einen neuen Kommunikationskanal eingerichtet. Darüber wollen sich die Regierungen und Behörden beider Länder gegenseitig über Tests, Annäherungen oder Kollisionen von Satelliten informieren.

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Der Kommunikationskanal sei als "diplomatisches Sicherheitsventil" gedacht, berichtet die britische Wirtschaftszeitung Financial Times. Beide Seite hoffen, so Missverständnisse vermeiden und Probleme schnell lösen zu können.

Der Kanal soll eine direkte Verbindung sein - vergleichbar dem roten Telefon, das die Regierungen der USA und der Sowjetunion nach der Kubakrise 1962 einrichteten. Bisher sei ein Vorfall im Weltraum über diplomatische Kanäle verhandelt worden, sagte ein Mitarbeiter des US-Außenministeriums: Das Joint Space Operations Center habe das US-Verteidigungsministerium kontaktiert, das sich an das US-Außenministerium gewandt habe. Das wiederum habe die US-Botschaft in Peking damit beauftragt, das chinesische Außenministerium zu benachrichtigen.

China spielt im Weltraum zunehmend eine wichtige Rolle. So hat das Land 2013 einen Rover auf den Mond und 2011 die experimentelle Raumstation Tiangong ins All geschossen.

Andere Aktionen waren weniger friedlich: 2007 testeten die Chinesen eine Anti-Satelliten-Waffe, mit der sie einen eigenen Satelliten im Orbit zerstörten.

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