Der Bilderdienst Shutterstock hat in China zahlreiche Suchbegriffe gesperrt, die der chinesischen Regierung nicht genehm sind - unter anderem im Zusammenhang mit Taiwan und den Protesten in Hongkong. Viele Mitarbeiter haben sich mit einer Petition dagegen zur Wehr gesetzt.
Das gegenseitige Misstrauen im Computerbereich schränkt den internationalen Handel stärker ein. Nun will China den Einsatz ausländischer Hard- und Software konkret reduzieren.
In der chinesischen Großstadt Yibin fährt künftig eine Straßenbahn ohne Schienen: Auf Gummireifen folgt die Bahn einer Spur auf der Straße und kann bis zu 300 Personen befördern. Die Bahn ist auch autonom ohne Fahrer einsetzbar.
Vor einem wichtigen Treffen der EU-Minister zu 5G schaltet sich US-Außenminister Pompeo persönlich in die Debatte um Huawei ein. Huawei nennt es "böswillige und abgenutzte Anschuldigungen".
Neben einem gültigen Ausweis und Foto werden Chinesen künftig ihr komplettes Gesicht scannen müssen, um sich für einen Mobilfunkvertrag anzumelden. Das diene laut der Regierung dem Schutz vor Kriminalität im Netz. Einige sehen das aber als weiteren Schritt zur Generalüberwachung.
Für China sind die USA weiterhin ein wichtiger Markt. Daher versucht das Land wohl vieles, um die derzeitigen Strafzölle möglichst zu umgehen - etwa durch die Auslagerung eines Großteils der Produktion von Notebooks in andere Länder.
Die Bundeskanzlerin will eine europäische Agentur für die Zulassung von 5G-Technik, die mit nationalen Behörden wie dem BSI zusammenarbeitet. Ein vereinzeltes Vorgehen werde verheerend sein. Aber auch Abschottung sei keine Lösung, erklärte Angela Merkel.
Aus Angst vor einem künftigen US-Embargo zieht die RISC-V-Foundation aus den USA in die Schweiz. Das soll Probleme wie in anderen Konsortien und bei Herstellern wie Huawei offenbar künftig vermeiden.
Honda hat in China sein Elektroauto Everus VE-1 auf den Markt gebracht. Die Mittelklassenlimousine kostet abzüglich Subventionen umgerechnet rund 21.000 Euro und hat eine Reichweite von 340 km.
China will seine Umweltprobleme unter anderem durch eine Elektrifizierung des Straßenverkehrs in den Griff kriegen. Entsprechend viele Elektroautos kommen dort auf den Markt. Der Hersteller Xpeng will 2020 mit einer Limousine Teslas Model 3 Konkurrenz machen.
Weiterer Aufschub für Huawei: Die US-Regierung hat die Ausnahmeerlaubnis für bestimmte Geschäfte mit dem chinesischen Smartphone-Anbieter und Netzwerkausrüster Huawei um weitere 90 Tage verlängert.
Der frühere Bundesminister Röttgen hat den Leiter Group Security der Deutschen Telekom erst zu seiner Huawei-Anhörung ein- und dann wieder ausgeladen. Offenbar war der Standpunkt von Thomas Tschersich nicht erwünscht.
Im Bundestag wurde trotz einer Entscheidung der Kanzlerin noch einmal die Huawei-Frage bei 5G diskutiert. Kein einzelner Staat und auch keine einzelne Firma könne allein solche Systeme beherrschen, betonte ein Experte.
"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Huawei will zusätzlich zur Offenlegung des Quellcodes vertraglich zusichern, dass es keine Hintertüren in seinen 5G-Produkten gibt. Damit wird auf Versuche reagiert, die Entscheidung der Kanzlerin gegen ein Verbot doch noch zurückzurollen.
Abgleich des Klarnamens mit einer Datenbank, Minderjährige dürften maximal 90 Minuten am Tag spielen - während der Ferienzeiten immerhin das Doppelte: In China setzt die zuständige Behörde laut einem Medienbericht neue und sehr strenge Regeln für Computerspiele durch.
Trotz einer Entschuldigung vor Millionenpublikum will Blizzard-Chef J. Allen Brack an den Sperren für den E-Sportler Ng "Blitzchung" Wai Chung und zwei Moderatoren festhalten. Es geht um Protest im Rahmen eines Hearthstone-Turniers.
China zieht seinen 5G-Start auf diese Woche vor. Der Handelskrieg mit den USA dürfte zu der Änderung des Zeitplans geführt haben. Viele Großstädte sind bald weitgehend abgedeckt.
Der Volkswagen-Konzern bündelt die Entwicklung selbstfahrender Autos in einer neuen Firmentochter. Die Technik könnte ein "Standardmodul" für alle Konzernmarken werden.
Das Pretech F700Mi ist ein winziges Notebook und erinnert an Geräte wie den GPD Pocket 2. Das Gerät ist mit einem Stylus kompatibel. Ungewöhnlich sind auch die Webcam und der ältere Cherry-Trail-Chip.
Insidern zufolge könnte der Bieterwettstreit um die Streaming-Rechte der Zeichentrickserie South Park bis zu 500 Millionen US-Dollar erreichen. Netflix soll sein Angebot bereits zurückgezogen haben. Auch Apple will wohl nicht mitbieten - was am jüngsten Verbot der Sendung in China liegen soll.
US-Präsident Donald Trump will unbedingt eine Mondlandung im Jahr 2024. Doch es scheint fraglich, ob das Repräsentantenhaus ihm die Mittel dafür zur Verfügung stellt. Die Abgeordneten haben den Eindruck, Trump wolle die Mondladung um des eigenen Prestiges willen vorverlegen.
Hearthstone-Spieler haben vor laufender Kamera ein Free-Hongkong-Schild hochgehalten. Sie wollten wohl herausfinden, ob Blizzard bei seinen strikten Regeln eine Ausnahme macht. Obwohl die Sperre auf sich warten ließ, wurde sie doch später vom Spielestudio ausgesprochen.
Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Ein Sicherheitsforscher zeigt, wie er mit Equipment für unter 200 US-Dollar mit einem Mikrochip eine Hardware-Firewall übernehmen konnte. Damit beweist er, wie günstig und realistisch solche Angriffe sein können. Vor einem Jahr berichtete Bloomberg von vergleichbaren chinesischen Spionagechips.
Der Datenschützer Johannes Caspar will den 5G-Quellcode von Huawei einsehen lassen, was der Ausrüster bereits zugesichert hat. Europäische Lösungen seien kaum vorhanden. Und US-Lösungen von Cisco könnten auch "Bedenken auslösen".
Die chinesische Heldin Mei soll als "Symbol der Demokratie" und Befürworterin des Hongkong-Konflikts herhalten. Auf Reddit haben viele Nutzer bereits Fotomontagen der fiktiven Chinesin erstellt. Ein Ziel ist es wohl, China zum Verbot von Blizzard-Spielen zu animieren.
Ein halbes Jahr statt ein ganzes Jahr wird ein E-Sport-Profi gesperrt, der auf einem Turnier von Blizzard mit einem Ausruf für die Protestbewegung in Hongkong gekämpft hatte. Zwei dauerhaft entlassene Kommentatoren dürfen nach ebenfalls einem halben Jahr wieder arbeiten.
In China soll es ab Dezember Telefonnummern oder Internet-Anschlüsse nur noch mit Identitätsfeststellung per Gesichtserkennung geben. Eine entsprechende Regelung wurde kürzlich erlassen und soll auch für bereits registrierte Anschlüsse gelten.
Auch Apple-CEO Tim Cook findet es richtig, dass die App Hkmap.live gesperrt wurde. Sie sei vielerlei für Straftaten missbraucht worden. US-Politiker und andere Parteien sehen die Entscheidung eher skeptisch.
Insiderberichten zufolge könnte die US-Regierung bald einige Lizenzen an Unternehmen vergeben, die zum Handel mit dem chinesischen Hersteller Huawei berechtigen. Denkbar ist, dass eine solche Geste bei den Verhandlungen mit China helfen soll.
Mit Hilfe der App Hkmap.live konnten Protestler in Hongkong die Standorte von Polizeieinheiten einsehen und ihnen aus dem Weg gehen. Apple hat die Anwendung nun aus dem App Store entfernt - nach Kritik der chinesischen Führung.
Ein Jahr Sperre, Preisgelder entzogen: Blizzard geht mit großer Härte gegen einen E-Sportler vor, der während eines Interviews die Proteste in Hongkong unterstützt hatte. Sogar die beiden Kommentatoren, die den Spieler befragt hatten, wurden entlassen.
Nicht nur GPS-Tracker und Kameras sind Teil des chinesischen Klassenraumexperiments der Zukunft. Schüler tragen Stirnbänder, die Gehirnaktivitäten messen. Lehrer und Eltern können so immer sehen, wie sich Kinder im Unterricht verhalten. Diese EEG-Messungen sind allerdings fehleranfällig.
Tesla hat offensichtlich ein kanadisches Unternehmen gekauft, das Systeme entwickelt, die für die Herstellung von Akkuzellen benötigt werden. Tesla plant, die Akkus für Netzspeicher und Elektroautos in Zukunft selbst zu produzieren.
Zwei chinesische Hersteller haben die Fertigung von DRAM- und Flash-Speicher als Serienproduktion mit respektabler Stückzahl aufgenommen. Das ist wichtig für Smartphones, denn bisher stammen der LPDDR4- und NAND-Speicher vornehmlich aus den USA oder Südkorea.
Nach einer Schönheitsoperation wurde eine Chinesin vom Gesichtserkennungssystem nicht mehr erkannt - und konnte nicht in Hotels einchecken oder Online-Zahlungen vornehmen. Sie musste ihre Identität in der staatlichen Gesichtsdatenbank aktualisieren.
Die Kryptowährung Bitcoin baut darauf, dass Miner darum konkurrieren, wer Rechenaufgaben am schnellsten löst. Das braucht viel Strom - und führt dazu, dass Bitcoin mindestens so viel Kohlendioxid produziert wie ein kleines Land. Besserung ist derzeit nicht in Sicht.
20 Jahre nach der Gründung von Alibaba hat Jack Ma den Vorsitz des Unternehmens abgegeben. Nachfolger wird wie geplant Daniel Zhang. Alibaba gehört zu den bekanntesten Unternehmen Chinas, Ma ist mittlerweile Multimilliardär.
Nach dem Bericht einer Menschenrechtsorganisation haben Apple und Foxconn bestätigt, dass in der Produktion zu viele Leiharbeiter beschäftigt wurden. Zusammen mit Foxconn will der iPhone-Hersteller das Problem lösen.
99 Spitzkehren und 1.100 Höhenmeter bis zum Himmelstor: Vor einer grandiosen Kulisse wirbt Volkswagen in China mit dem Elektrorenner ID.R für seine Elektroautos.
Auf der ersten Mission zur Rückseite des Mondes hat der chinesische Rover Yutu 2 eine Substanz von ungewöhnlicher Konsistenz und Farbe entdeckt. Die Wissenschaftler auf der Erde rätseln, worum es sich handelt.
Google wird künftig Teile seiner Produktion von China nach Südostasien auslagern. In Vietnam soll ein Teil der Pixel-Smartphones hergestellt werden, wofür eine ehemalige Nokia-Fabrik neu eingerichtet werden soll. Komplett aus China wird Google aber nicht abziehen.
US-Konzerne scheitern im Handelskrieg bei dem Versuch, die Fertigung von China nach Vietnam zu verlagern. Komplexe elektronische Komponenten, wie sie etwa Foxconn in China fertigt, sind dort nicht zu erhalten.
Spionage auf der einen, finanzielles Eigeninteresse auf der anderen: Die Gruppe APT 41 soll nicht nur für den chinesischen Staat hacken . Das behauptet das IT-Sicherheitsunternehmen Fireeye in einem neuen Bericht.