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Subventionen: Huawei bestreitet 75 Milliarden US-Dollar aus China

Huawei soll nur mit staatlichen Subventionen so erfolgreich geworden sein, behauptet das Wall Street Journal. Doch die Regierungen sind weltweit Dienstleister der großen Konzerne. Huawei wehrt sich gegen die Anschuldigungen einer Sonderbehandlung.

Artikel veröffentlicht am ,
Li Dafeng (Bildmitte) vom Verwalttungsrat verteidigt das Unternehmen
Li Dafeng (Bildmitte) vom Verwalttungsrat verteidigt das Unternehmen (Bild: Huawei)

Ein im Wall Street Journal veröffentlichter Artikel zu Huawei über staatliche Hilfen in Höhe von 75 Milliarden US-Dollar basiert nach Angaben des Konzerns "auf falschen Informationen und unzureichenden Argumenten". Der Artikel spekuliere wild über Huaweis Entwicklung, heißt es in einer Stellungnahme, die Golem.de vorliegt.

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Das Verhältnis von Huawei zur chinesischen Regierung unterscheide sich nicht von dem anderer privater Unternehmen, die in China tätig seien. Wie andere in China tätige Technologieunternehmen, auch solche aus dem Ausland, erhalte Huawei politische Förderung von der chinesischen Regierung. Man habe jedoch nie zusätzliche Hilfen oder eine spezielle Behandlung erfahren.

"Unsere Forschungs- & Entwicklungsinvestitionen (F&E) in den vergangenen zehn Jahren beliefen sich auf fast 73 Milliarden US-Dollar. Allein im Jahr 2018 betrugen unsere F&E-Ausgaben 15 Milliarden US-Dollar", erklärte der chinesische Konzern. Damit habe Huawei die fünftgrößten F&E-Ausgaben weltweit, berechnete das EU Industrial R&D Investment Scoreboard für das Jahr 2018.

Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat Huawei in den vergangenen 25 Jahren Zuschüsse, Kreditmöglichkeiten, Steuererleichterungen und andere Formen der finanziellen Unterstützung in Höhe von bis zu 75 Milliarden US-Dollar erhalten. Huawei sei es so ermöglicht worden, großzügige Finanzierungskonditionen anzubieten und die Preise der Konkurrenten um rund 30 Prozent zu unterbieten.

Der größte Teil der Unterstützung - etwa 46 Milliarden US-Dollar - stamme aus Darlehen, Kreditlinien und anderen Unterstützungsleistungen staatlicher Kreditgeber, wie das Wall Street Journals erfahren haben will. Das Unternehmen habe zwischen 2008 und 2018 durch staatliche Anreize zur Förderung des Technologiesektors Steuern bis zu 25 Milliarden US-Dollar eingespart. Unter anderem seien Zuschüsse in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar und Landrabatte in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar gewährt worden.

Huawei habe zudem seit 1998 schätzungsweise 16 Milliarden US-Dollar an Krediten, Exportkrediten und anderen Finanzierungsformen von chinesischen Banken für sich selbst oder seine Kunden erhalten, will das Wall Street Journal aus öffentlichen Archiven in China, Geschäftsberichten Huaweis und Analysen der Subventionskritiker Good Jobs First aus Washington erfahren haben. Huawei behält sich juristische Schritte gegen das wall Street Journal vor.

Steuergeschenke, Rabatte auf Landkäufe und Exportkredite für Kunden werden weltweit von Regierungen für führende Konzerne bereitgestellt. Um 1,5 Billionen US-Dollar haben laut N-TV allein die Republikaner unter Präsident Donald Trump Superreiche und Konzerne entlastet.

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Kommentator2019 27. Dez 2019

Nope, USA != Trump. Die US-Demokraten sind sich mit der EU ein: Vor allem das...

Kommentator2019 27. Dez 2019

:D

thinksimple 27. Dez 2019

Hatte ich auch schon. Nach der zweiten Anlage die weiteren storniert. Nach einem halben...

Eheran 27. Dez 2019

... und oft über angebliche in China abgelegte Prüfungen hier die harten Fächer nicht...

HabeHandy 27. Dez 2019

Huawei kann die kompletten Einnahmen in die Forschung&Entwicklung stecken ohne das ein...


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