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Virtuelle Straßenschlachten: Konflikt um Hongkong eskaliert in GTA 5

Polizei mit Wasserwerfern auf der einen Seite, vermummte Demonstranten auf der anderen: Der Streit um Hongkong wird nun auch im Actionspiel GTA 5 ausgetragen. Ironischerweise müssen just die chinesischen Spieler dazu die Zensur umgehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von GTA 5
Artwork von GTA 5 (Bild: Rockstar Games)

Seit einigen Tagen kommt es in der virtuellen Stadt Los Santos, der Hauptmetropole von GTA 5, immer wieder zu Straßenschlachten mit einem ernsten Hintergrund. Es geht um den realen Konflikt rund um die Selbständigkeit und Demokratie von Hongkong.

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Losgegangen ist das in dem Spiel von Rockstar Games nach der Veröffentlichung der Erweiterung The Diamond Casino Heist, in der es unter anderem neue Gegenstände gibt. Mit einigen davon können sich Spieler ähnlich vermummen wie auf den Demonstrationen in der echten Welt.

Das haben ein paar aus Hongkong stammende Spieler recht bald herausgefunden und dann in GTA 5 - ausgerüstet mit Kopftuch und Feuerwehrhelm - auch in Los Santos protestiert. Damit wollten sie international auf ihre Lage aufmerksam machen, wie einer der Demonstranten zu CNN sagte.

Gleichzeitig haben Spieler aus China von den virtuellen Demonstrationen erfahren und sich als Polizei mit Wasserwerfern und Tränengas ausstaffiert, um anschleßend Straßenschlachten zu eröffnen.

Dabei gewannen offenbar meist die Spieler aus China aufgrund ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit. Das hat durchaus eine gewisse Ironie: GTA 5 ist in China verboten, weil darin unter anderem Drogen, Sex und Glücksspiel vorkommen.

Die aus China stammenden virtuellen Polizisten können also nur für ihre Seite kämpfen, indem sie deren Regeln missachten und per VPN oder mit anderen unerlaubten Mitteln an den Partien teilnehmen.

GTA 5 ist nicht das erste Computerspiel, das in die Proteste hineingezogen wird. Im Herbst 2019 hatte ein E-Sportler nach einem Hearthstone-Turnier mit einem kurzen Aufruf nach Freiheit für Hongkong verlangt.

Blizzard hatte den Profi danach mit einer Sperre bestraft, was in der Community für Verärgerung gesorgt hatte. Dem Unternehmen war vorgeworfen worden, aus wirtschaftlichen Gründen gehandelt zu haben, um mögliche Sanktionen im chinesischen Markt zu verhindern.

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pdqbach2005 29. Dez 2019

Ich liebe GTA V. Die Story ist hinreißend. Den Onlinemodus habe ich dreimal angespielt...

Anonymer Nutzer 28. Dez 2019

Da habe ich mich nicht klar ausgedrückt, sorry. Der VPN Server muss natürlich nicht in...

superdachs 28. Dez 2019

Ach und das ist jetzt ein Argument oder was?

PerilOS 28. Dez 2019

Lieber Bot: Lass die Chinesen doch erstmal aufstehen für ihre Werte. Die chinesische...


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