• IT-Karriere:
  • Services:

Xcode-Ghost: Hacker schleusen Malware in Apples App Store ein

Mit Hilfe gefälschter Entwicklerwerkzeuge haben Kriminelle Apps in Apples App Store infiziert. Die Malware versucht, Nutzerdaten abzugreifen. Betroffen sind auch iOS-Geräte ohne Jailbreak.

Artikel veröffentlicht am ,
In Apples App Store sind mit Malware infizierte Apps aufgetaucht.
In Apples App Store sind mit Malware infizierte Apps aufgetaucht. (Bild: Peter Macdiarmid/Getty Images)

Kriminellen ist es gelungen, mit Schadcode infizierte Apps in Apples App Store einzuschleusen. Sie nutzten offensichtlich manipulierte Entwicklerwerkzeuge von Apple, um ihren Angriff durchzuführen. Zur Anzahl der betroffenen Apps gibt es widersprüchliche Angaben - mindestens 40 sollen es sein.

Stellenmarkt
  1. Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Berlin
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Mit Hilfe einer manipulierten Version des Entwicklerwerkzeuges Xcode schleusten die Angreifer Schadcode in legitime Anwendungen im App Store ein. Betroffen von dem Angriff ist unter anderem die chinesisches Chat- und Diensteplattform Wechat mit rund 500 Millionen Nutzern. Die Betreiberfirma Tencent teilte mit, dass das Programm in der aktuellen Version nicht mehr von dem Angriff betroffen sei.

Die chinesische Internetzensur ist mitverantwortlich

Apple stellt Xcode über seinen Mac App Store Entwicklern zur Verfügung. Doch die Angreifer nutzen offensichtlich aus, dass der Zugriff auf ausländische Webseiten in China aufgrund der Internetzensur oft langsam oder gar nicht möglich ist - und brachten so die von ihnen präparierte Version Xcode-Ghost über einen chinesischen Server in Umlauf. Mit Hilfe von Xcode-Ghost erstellte Apps enthielten dann die Malware.

Die infizierten Apps sollen nach Angaben der Sicherheitsfirma Paloaltonetworks Phising-Angriffe über gefälschte Nutzerdatendialoge ermöglichen. Außerdem kann die Malware Daten aus der Zwischenablage auslesen. Mit leichten Änderungen zur jetzt bekanntgewordenen Version könnte dies laut Paloaltonetworks auch Passwörter betreffen, wenn Anwender einen Passwortmanager benutzen. Außerdem kann die Malware vom Nutzer aufgerufene URLs manipulieren und so unter Umständen auf infizierte oder manipulierte Webseiten weiterleiten.

Der jetzt vorgestellte Angriff ist nicht der erste, der Apples App Store betrifft. Doch bislang waren mit Malware infizierte Apps eine Ausnahme - nachgewiesen seien bislang nur fünf Fälle, schreibt Reuters. Die Kontrollen zur Verhinderung infizierter Apps im App Store gelten als deutlich sicherer als bei vergleichbaren Angeboten wie Google Play. Viele Infektionen von iOS-Geräten sind nur möglich, wenn Nutzer ihr Gerät vorher per Jailbreak entsperrt haben und dann externe App-Quellen nutzen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. ASUS TUF Gaming VG32VQ1B WQHD/165 Hz für 330,45€ statt 389€ im Vergleich und Tastaturen...
  2. 8€
  3. (u. a. The Crew 2 für 8,49€, Doom Eternal für 21,99€, Two Point Hospital für 8,29€, The...
  4. (u. a. Terminator: Dark Fate, Jumanji: The Next Level (auch in 4K), 21 Bridges, Cats (auch in 4K...

Trollversteher 22. Sep 2015

Naja, nach 8 Jahren iPhone ist das nun der erste Vorfall dieser Art, das muss die...

Trollversteher 22. Sep 2015

Ach und das soll bei Apple oder Google anders sein? Schwachsinn. Kannst Du eben nicht...

Anonymer Nutzer 21. Sep 2015

Der Hashwert einer Datei sagt einem aber erst einmal nichts über den Inhalt der Datei...

Deff-Zero 21. Sep 2015

Ganz so einfach ist es nicht, das auf doofe Entwickler zu schieben. Apple versäumt es...

Thurius 21. Sep 2015

Und sind auch viele doppelte und falsch geschriebenen Apps dabei... In wahrheit sind es...


Folgen Sie uns
       


Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020)

Golem.de hat im März 2020 die Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide besucht und Drohnenaufnahmen vom aktuellen Stand des Großprojekts gedreht.

Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020) Video aufrufen
Ryzen 7 Mobile 4700U im Test: Der bessere Ultrabook-i7
Ryzen 7 Mobile 4700U im Test
Der bessere Ultrabook-i7

Wir testen AMDs Ryzen-Renoir mit 10 bis 35 Watt sowie mit DDR4-3200 und LPDDR4X-4266. Die Benchmark-Resultate sind beeindruckend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Renoir Asrock baut 1,92-Liter-Mini-PC für neue AMD-CPUs
  2. Arlt-Komplett-PC ausprobiert Mit Ryzen Pro wird der Büro-PC sparsam und flott
  3. Ryzen 4000G (Renoir) AMD bringt achtkernige Desktop-APUs mit Grafikeinheit

Mars 2020: Was ist neu am Marsrover Perseverance?
Mars 2020
Was ist neu am Marsrover Perseverance?

Er hat 2,5 Milliarden US-Dollar gekostet und sieht genauso aus wie Curiosity. Einiges ist dennoch neu, manches auch nur Spielzeug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Sysadmin Day 2020: Du kannst doch Computer ...
    Sysadmin Day 2020
    Du kannst doch Computer ...

    Das mit den Computern könne er vergessen, sagte ihm das Arbeitsamt nach dem Schulabschluss. Am Ende wurde Michael Fischer aber doch noch Sysadmin, zur allerbesten Sysadmin-Zeit.
    Ein Porträt von Boris Mayer


        •  /