Abo
  • IT-Karriere:

Nach Hackerangriff: OPM-Chefin Katherine Archuleta tritt zurück

Erst war von rund vier Millionen Datensätzen die Rede. Doch nach einer zweiten Hackerattacke auf die US-Bundesverwaltung OPM sind weitere 21 Millionen Menschen betroffen. Der Druck auf die Direktorin stieg - nun räumt Katherine Archuleta ihren Schreibtisch.

Artikel veröffentlicht am , dpa/Deutsche Presse-Agentur/
Archuleta tritt nach einem massiven Hackerangriff auf ihre Behörde zurück.
Archuleta tritt nach einem massiven Hackerangriff auf ihre Behörde zurück. (Bild: Chip Somodevilla/Getty Images)

Der bislang größte Hackerangriff auf das Computernetzwerk der amerikanischen Regierung kostet die Chefin der Bundesverwaltung OPM ihren Job. Nachdem bekanntgeworden war, dass bei dem China zugeschriebenen Angriff im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 25 Millionen Menschen ausgespäht worden waren, räumte OPM-Direktorin Katherine Archuleta am Freitag ihren Posten. Sie habe Präsident Barack Obama verdeutlicht, dass sie zurücktreten und einem Nachfolger die Führung der Behörde überlassen wolle.

Stellenmarkt
  1. AOK Niedersachsen', Hannover
  2. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe

Zu den Ausgespähten zählen Regierungsangestellte, zivile Auftragnehmer sowie deren Familien, Verwandte und Freunde. Laut OPM verschafften sich die Hacker bei den Attacken im vergangenen Jahr Zugriff auf Adressen, Sozialversicherungsnummern, Geburts-, Telefon- und Gesundheitsdaten sowie teils auch Fingerabdrücke. FBI-Direktor James Comey nannte die Datensätze laut der New York Times eine "Fundgrube von Informationen" über all jene, die für die US-Regierung arbeiteten, gearbeitet oder sich dort beworben hätten.

Immer mehr geklaute Datensätze

Bei einer ersten Attacke, hinter der die Ermittler ebenfalls chinesische Hacker vermuten, waren Personaldaten von 4,2 Millionen aktuellen und ehemaligen US-Angestellten gestohlen worden. Bei der Untersuchung dieses Angriffs sei Anfang Juni 2015 dann die zweite, weitaus größere Attacke entdeckt worden, teilte OPM mit. Schon nach Bekanntwerden der ersten Attacke hatten Kongresspolitiker Archuletas Rücktritt gefordert. Nach Veröffentlichung von Details der größeren Attacke am Donnerstag wurde der Druck auf die erst seit gut einem Jahr amtierende Direktorin dann immer größer.

Die Bundesverwaltung benötige nach Einschätzung Obamas angesichts drängender Herausforderungen beim Thema Cybersicherheit dringend eine neue Führung, sagte dessen Sprecher Josh Earnest. Archuleta sei aber freiwillig von ihrem Posten zurückgetreten. Nun soll Beth Cobert, Vize-Direktorin für Management bei der Behörde, OPM protokollarisch leiten, bis ein Nachfolger bestimmt ist. Mehrere Senatoren und Abgeordnete lobten den Schritt. Noch am Donnerstag hatte Archuleta sich und ihre Bemühungen verteidigt, das ihrer Ansicht nach veraltete Computersystem der Behörde auf den neuesten Stand zu bringen.

Es sollen die Chinesen gewesen sein

US-Ermittler gehen davon aus, dass eine chinesische Gruppe hinter den Angriffen auf die Bundesverwaltung steckt. Sie soll sich in den vergangenen drei Jahren bereits Zugriff auf Dateien in mehreren US-Behörden und Unternehmen militärischer Vertragspartner verschafft haben. Die genaue Beziehung der Gruppe zum chinesischen Staat ist unbekannt, aber die Chronologie der Attacken passt zu den wirtschaftlichen und strategischen Zielen Pekings. China hat die Vorwürfe als "grundlose Anschuldigungen" zurückgewiesen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 0,49€
  3. (-81%) 0,75€
  4. 3,99€

jg (Golem.de) 13. Jul 2015

Was in Anführungszeichen steht und zusätzlich kursiv gesetzt ist, ist bei uns immer ein...

Shadow27374 12. Jul 2015

...wenn es die richtigen Trifft. Herrlich

nicoledos 12. Jul 2015

Nun, gewisse Hierarchien benötigt es nun mal. Irgendwer muss den trockenen Krams auf der...


Folgen Sie uns
       


Anno 1800 - Fazit

Die wunderbare Welt von Anno 1800 schickt Spieler auf Inseln, auf denen sie nach und nach ein riesiges Imperium aufbauen können.

Anno 1800 - Fazit Video aufrufen
Mordhau angespielt: Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
Mordhau angespielt
Die mit dem Schwertknauf zuschlagen

Ein herausfordernd-komplexes Kampfsystem, trotzdem schnelle Action mit Anleihen bei Chivalry und For Honor: Das vom Entwicklerstudio Triternion produzierte Mordhau schickt Spieler in mittelalterlich anmutende Multiplayergefechte mit klirrenden Schwertern und hohem Spaßfaktor.
Von Peter Steinlechner

  1. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  2. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Oneplus 7 Der Nachfolger des Oneplus 6t kostet 560 Euro
  2. Android 9 Oneplus startet Pie-Beta für Oneplus 3 und 3T
  3. MWC 2019 Oneplus will Prototyp eines 5G-Smartphones zeigen

    •  /