Cybersicherheit: Russland und China vereinbaren No-Hacking-Abkommen

Was die USA und Deutschland nicht schaffen, ist weiter östlich gelungen. Russland und China versprechen, keine Cyberangriffe mehr gegeneinander zu führen. Aber auch die innere Ordnung wollen sie nicht durch neue IT-Techniken gefährden lassen.

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Russlands Präsident Wladimir Putin (r.) und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping
Russlands Präsident Wladimir Putin (r.) und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping (Bild: Kirill Kudryavtsev/AFP/Getty Images)

Russland und China wollen gemeinsam die Cybersicherheit ihrer Länder stärken. Das geht nach Angaben des Wall Street Journal aus einer Vereinbarung hervor, die die Regierungen beider Länder am Freitag unterzeichnet haben. Dem am Mittwoch veröffentlichten Text des Abkommens zufolge wollen die Russland und China keine Cyberangriffe mehr gegeneinander starten und gemeinsam gegen Techniken vorgehen, die "die innenpolitische und sozio-ökonomische Atmosphäre destabilisieren", die "öffentliche Ordnung stören" und "in die innere Ordnung des Staates eingreifen".

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Darüber hinaus wollen die beiden Staaten sowohl Informationen zwischen Ermittlungsbehörden als auch Technologien austauschen und die Sicherheit der IT-Infrastruktur sicherstellen.

Nach Einschätzung des Wall Street Journals reagiert Russland damit auch auf die westlichen Sanktionen, die im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise gegen das Land verhängt worden sind. Aus diesem Grund würden Bereiche mit einer kritischen Abhängigkeit von Europa und den USA neu bewertet, so der Bericht. Zudem habe Russlands Präsident Wladimir Putin gefordert, wichtige IT-Infrastruktur ins eigene Land zu holen.

Die Vereinbarung vom Freitag sei außerdem ein Indiz dafür, dass Peking und Moskau die traditionelle Führung der USA bei der Internetverwaltung schwächen wollten. Russland entwickele eine Art Notfallplan für den Fall, dass es vom Rest des Internets abgeschnitten werden sollte. China wiederum wolle zur Stärkung seiner "Internetsouveränität" sein IT-Sicherheitsgesetz novellieren. Demnach würden Netzwerkangriffe, Identitätsdiebstahl und die Verbreitung von illegalem und schädlichem Material verboten.

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Die USA setzen bei der Abwehr von Cyberbedrohungen hingegen weniger auf Bündnisse als auf die eigenen Fähigkeiten zum Gegenschlag. So sollten die Cyberwerkzeuge in der Lage sein, die Netzwerksteuerung, militärische Infrastruktur und Waffenfähigkeiten des Feindes zu unterbrechen. Andere Werkzeuge könnten darin bestehen, die verantwortlichen Staaten hinter den Attacken öffentlich zu identifizieren und Sanktionen zu verhängen.

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Der Held vom... 12. Mai 2015

Wobei (zu viel) Alkohol durchaus auch der Feind seiner Feinde gewesen sein könnte. Das...

Shadow27374 11. Mai 2015

Personalausweis. ;)

Bosancero 11. Mai 2015

Stellt euch das mal vor... Oder noch besser "China spioniert Siemens aus und BND hilft...

v3nd3774 11. Mai 2015

Ja Gute Idee ;-) Aber mal ehrlich das ist unserer Bundesregierung doch mal sowas von...



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