• IT-Karriere:
  • Services:

Drohnenbekämpfung: China startet neues Laser-Abwehrsystem

Mit einer neuen Laser-Luftabwehr will sich China gegen Drohnenangriffe schützen. Der Laser soll mit einer Reichweite von knapp zwei Kilometern innerhalb von Sekunden zuschlagen können.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
China will den eigenen Luftraum vor Drohnen schützen.
China will den eigenen Luftraum vor Drohnen schützen. (Bild: Kevin Frayer/Getty Images)

Mit einem hochpräzisen Laser will sich die chinesische Regierung künftig gegen Luftangriffe von Drohnen zur Wehr setzen. Wie staatliche Medien laut dem britischen Guardian berichten, kann das Luftabwehrsystem Drohnen in niedriger Höhe abfangen.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Bielefeld
  2. Jetter AG, Ludwigsburg

Das System habe eine Reichweite von knapp zwei Kilometern und könne "verschiedene kleine Fluggeräte" innerhalb von fünf Sekunden nach dem Aufspüren abfangen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua mit Verweis auf die China Academy of Engineering Physics (CAEP), einem der Entwickler hinter dem System.

Laser kann Drohnen bis zu 180 km/h abfangen

Xinhua zeigte am Sonntag Bilder einer großen Metallbox in Camouflage-Farben und die Überreste einer offenbar abgeschossenen Drohne.

Das Lasersystem soll laut Xinhua eine "zentrale Rolle bei der Sicherheit während großer Ereignisse in städtischen Gegenden spielen" und Bedenken gegenüber nicht genehmigten Bewegungen ausräumen. Die Luftabwehr lasse sich bis zu einer Höhe von 500 Metern einsetzen und sei effektiv bei Fluggeräten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 180 Kilometern pro Stunde.

Angeblich Erfolgsquote von 100 Prozent

Kleine, unbemannte Drohnen seien preiswert und einfach zu verwenden, hieß es von der ebenfalls beteiligten China Jiuyuan Hi-Tech Equipment Corp. Das mache sie zum Mittel der Wahl von Terroristen. "Normalerweise gehen Schützen oder Helikopter gegen Drohnen vor, aber ihre Erfolgsrate ist gering und Fehler führen immer wieder zu unerwünschten Schäden", zitierte Xinhua einen Manager des Unternehmens.

Das Lasersystem habe dagegen bei mehr als 30 Testeinsätzen eine Quote von 100 Prozent erzielt. Derzeit sei CAEP dabei, ähnliche Systeme mit größerer Reichweite und höherer Schlagkraft zu entwickeln.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...
  2. 419,00€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Aorus Pro für 219,90€, Aorus Pro WiFi für 229,90€, Aorus Elite für 189,90€)

blackhawk2014 11. Dez 2014

Wär natürlich sehr geil, wenn man den Laser reflektieren könnte und sich das Geschütz...

tingelchen 04. Nov 2014

Und die schafft jeder normale Mittelklasse PKW sowie auch Kleinwagen :) Wobei dies auch...

tingelchen 04. Nov 2014

Ach nicht? https://www.youtube.com/watch?v=NsxyV-kgfio Und das sind nur Spielzeuge ;)

M.P. 04. Nov 2014

Naja, wie in den USA: Die Großkopferten auf der Rednertribüne müssen unbedingt geschützt...

M.P. 04. Nov 2014

Naja, "die Optiken" von Piloten aus Fleisch und Blut werden inzwischen leider sehr...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Ring Fit Adventure angespielt

Mit Ring Fit Adventure können Spieler auf der Nintendo Switch einen Drachen bekämpfen - und dabei gleichzeitig Sport machen.

Nintendo Ring Fit Adventure angespielt Video aufrufen
Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazons Heimkino-Funktion Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
  2. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  3. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen

Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser
Power-to-X
Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. The Ocean Cleanup Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen
  2. The Ocean Cleanup Überarbeiteter Müllfänger sammelt Plastikteile im Pazifik

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /