Für den Windows Server 2016 wird der Patchday aufgeteilt, während gleichzeitig die neue Patch-Strategie bei den Altprodukten umgesetzt wird. Fortan sind zwei Dienstage eines jeden Monats im Microsoft-Pflegekalender zu vermerken.
Dank eines Firmware-Updates für die aktuellen Yoga-Laptops von Lenovo können Nutzer darauf auch Linux installieren. Das ist zwar nur ein Workaround, aber auch an den bisher fehlenden Treibern von Intel wird inzwischen gearbeitet.
Mit dem ersten Versuch einer Interprozesskommunikation (IPC) für den Linux-Kernel, Kdbus, war das Systemd-Team noch gescheitert. Das Team versucht es mit der komplett neu erstellten IPC Bus1 aber erneut und hat sie der Kernel-Community offiziell vorgestellt.
Der Microsoft Update Catalog hat keine künstliche Zugangsbeschränkung mehr. Microsoft hat die ActiveX-Voraussetzung aus dem alten Werkzeug für Administratoren entfernt.
Auf das Fall Update (Version 1511) und das Anniversary Update (Version 1607) folgt Anfang 2017 das Creators Update für Windows 10. Das soll vor allem 3D-Funktionen in das Betriebssystem integrieren. Eines der ältesten Windows-Programme bekommt ein Update. Außerdem wird Skype zur iMessage-Konkurrenz.
Sicherheitsforscher aus Googles Project Zero haben Angriffsmöglichkeiten auf den XNU-Kernel von Apples Betriebssystemen macOS und iOS gefunden. Damit soll es möglich sein, über eine lokale Rechteausweitung an Admin-Rechte zu gelangen.
Um 20 Uhr gucken auch Streamer bevorzugt Filme und Serien auf dem großen Flachbildschirm. Das Smartphone werde eher für kurze Clips genutzt, erklären Streaminganbieter.
Ein Red-Hat-Entwickler soll dafür sorgen, dass Linux endlich Rechner mit einer integrierten sowie einer dedizierten GPU gut unterstützt. Seine Arbeiten fokussieren sich zunächst aber nur auf das alte X11, da der Wayland-Desktop von Gnome die Technik noch nicht unterstützt.
Apple hat einen Monat nach Veröffentlichung der Hauptversion von MacOS Sierra das Update auf Version 10.12.1 nachgelegt. Es behebt die größten Fehler des neuen Betriebssystems.
Apple hat iOS 10.1 in der finalen Version veröffentlicht. Wichtigste Neuerung ist der Porträtmodus für das iPhone 7 Plus mit seiner Doppelkamera. Nutzer können sich zudem über Fehlerbehebungen freuen. Auch für die Apple Watch und Apple TV gibt es Updates.
Es ist schon etwas paradox: Google beginnt mit der Auslieferung der Pixel-Smartphones, auf denen Android 7.1 läuft. Für andere Geräte gibt es diese Android-Version allerdings erstmal nur als Vorabversion, die sich an Entwickler richtet.
Eine alte Sicherheitslücke im Linux-Kernel lässt sich relativ leicht ausnutzen - und verschafft einfachen Nutzern Root-Rechte. Die Entdecker machen sich mit dem Branding der Sicherheitslücke auch über Logos und Sicherheitslücken-Fanshops lustig.
Dank der Arbeit von Suse und Red Hat bietet künftig auch Canonical Live-Patches für den Linux-Kernel in Ubuntu an. Der Dienst ist kommerziell und nutzt das proprietäre Landscape-Werkzeug, kann von der Community aber im kleinen Umfang gratis genutzt werden.
Mit 14308 Commits stellt der Linux-Kernel 4.9 einen neuen Rekord auf und überflügelt damit die bisherige Rekordversion 3.15. Den größten Anteil daran hat das neue Subsystem Greybus, das für das inzwischen eingestellte Project Ara von Google entstanden ist.
Der Kernel der neuen Pixel-Smartphones von Google ist jetzt schon alt und nutzt proprietäre Treiber von Qualcomm. Die Geräte bekommen wohl deshalb nur drei Jahre lang Updates. Bei Preisen bis 1.000 Euro ist das eine Blamage, denn Google hat mit dem Pixel C gezeigt, dass es auch ganz anders geht.
Die nächste Servergeneration von Windows ist von Microsoft freigegeben worden. Sowohl der Windows Server 2016 als auch das System Center stehen als Download zum Testen und für den Einsatz bereit.
Erstmals offiziell enthält die aktuelle Ubuntu-Version 16.10 den neuen Desktop Unity 8. Dieser ist aber nur als Vorabversion verfügbar und noch ziemlich fehlerhaft. Sonst beschränkt sich Ubuntu-Distributor Canonical vor allem auf die üblichen Paketupdates.
Amazon hat seine Fernbedienungs-App für die Fire-TV-Geräte überarbeitet. Mit der aktuellen Version können beliebige Fire-TV-Apps vom Smartphone aus aufgerufen werden.
Apple hat in iOS 10 die Screenshot-Funktion begrenzt. Von Filmen lassen sich keine Screenshots mehr machen. Das betrifft nicht nur iTunes-Material, sondern auch Dienste wie Netflix.
Apple hat Zahlen zur Anzahl der Nutzer bekanntgegeben, die ihr Betriebssystem für iPad, iPhone und iPod Touch aktualisiert haben. Mehr als die Hälfte hat schon das Update eingespielt und der Anteil älterer Systeme als iOS 9 ist sehr klein, was aber an der Messmethode liegen kann.
Google hat es sich noch einmal anders überlegt: Das fertige Android 7.1 wird noch in diesem Jahr erscheinen. Ende Oktober wird es für ausgewählte Google-Geräte eine Vorabversion geben. Die bisherige Vorzugsbehandlung von Nexus-Geräten hat damit dennoch ein Ende.
Die aktuelle Version 11.0 von FreeBSD unterstützt ARMv8 und damit die 64-Bit-Variante der Architektur sowie die neue freie ARM-Konkurrenz RISC-V. Das Team hat zudem seinen Hypervisor verbessert sowie die WLAN-Fähigkeiten seines Systems.
Die Belastung der Maintainer des Linux-Kernels wächst ständig. Das ist zwar nicht neu, den Ausführungen von Entwickler Wolfram Sang auf der Linuxcon 2016 zufolge wird das Problem aber in Teilen immer gravierender, was schwerwiegende Folgen haben könnte.
Assistant ist für Google derzeit ein Experimentierfeld. Das Unternehmen will erst später entscheiden, ob der digitale Assistent doch noch für die Android-Plattform freigegeben wird.
Das Android auf Chromebooks läuft in einem Container auf dem zugrundeliegenden Linux-Kernel. Auf der Linuxcon 2016 erklärt der Google-Angestellte Dylan Reid, dass das im Prinzip ganz einfach ist. Für ein gutes Nutzererlebnis musste das Team aber einige Anpassungen an Android und Chrome OS umsetzen.
Container wie von Docker oder CoreOS sind schlank und vielseitig einsetzbar, haben aber immer noch große Probleme mit der Sicherheit. Auf der Linux- und Containercon 2016 zeigt sich, dass viele Anbieter die Container inzwischen wieder in VMs einsperren. Klingt absurd, hat aber Vorteile.
Dells neues XPS 13 mit Kaby-Lake-Chips ist in Europa und den USA als Developer-Edition verfügbar. Ausgeliefert wird der Laptop mit Ubuntu 16.04 LTS, andere Distributionen sollten ebenfalls gut laufen. Die Geräte kosten zudem etwas weniger als ihre Windows-Pendants.
Lenovo hat kein Interesse daran, ein Smartphone mit Microsofts Betriebssystem zu entwickeln. Der Konzern bezweifelt, dass Microsoft die Plattform langfristig unterstützt.
Bevorzugt schnelle Versorgung mit neuen Android-Versionen gibt es für Besitzer von Nexus-Geräten nicht mehr. Mit der Einführung der Pixel-Smartphones werden die Nexus-Geräte von Google nunmehr nachlässig behandelt: Für Android 7.1 gibt es nicht einmal einen klaren Termin.
Noch ist die Wayland-Unterstützung im proprietären Nvidia-Treiber eine Eigenlösung - doch das Team will das ändern und dabei auch gleich mit der Community die Probleme von Google und anderen lösen. Erste Arbeiten dazu gibt es auf Github.
Google hält Google Assistant von Android fern: Der digitale Assistent wird nur auf Google-eigenen Geräten wie den Pixel-Smartphones oder dem Home-Lautsprecher laufen. Für die Android-Plattform ist das ein Rückschlag und könnte auch für Google einer werden.
Die wohl wichtigste Neuerung der neuen Version 5.8 des Plasma-Desktops von KDE sind die geplanten mindestens 18 Monate Langzeitpflege. Darüber hinaus hat das Team weiter am Aussehen gearbeitet und eine Anwendung mit den Kirigami-Komponenten neu gestaltet, die auch auf Android laufen.
Googles neues Routersystem besteht bei Bedarf aus drei kleinen Geräten. Statt einem WLAN-Router soll der Anwender mehrere Wifi Points in der Wohnung verteilen, wenn er hohe Reichweiten braucht. Dafür verspricht Google ein System, dass so zuverlässig sein soll wie große WLAN-Systeme.
Update Nach sechs Wochen Wartezeit hat Google mit der Verteilung von Android 7.0 für das Nexus 6 und das Nexus 9 LTE begonnen. Sony will diesen Monat Updates für erste Geräte veröffentlichen und auch Lenovo hat Termine für einige Moto-Smartphones genannt.
Android hat sie, iOS hat sie und Windows 10 Mobile noch nicht: Eine 64-Bit-Unterstützung für mehr als 4 GByte Arbeitsspeicher und flottere Apps soll zu einem unbestimmten Termin folgen. Die verbauten Smartphone-Chips sind schon längst bereit dafür.
Nachdem Systemd in vielen Distributionen gelandet ist, schmieden Lennart Poettering und seine Mitentwickler neue Pläne. Die haben sie auf der Systemd-Konferenz vorgestellt. Auch die Idee einer Kernel-IPC ist noch nicht beerdigt.
Frühestens im nächsten Jahr will Google Android Wear 2.0 veröffentlichen. Der Termin im Herbst wird nicht eingehalten. Der Hersteller hat eine dritte Vorabversion des Smartwatch-Betriebssystems veröffentlicht.
Raspbian wird zukünftig mit einem neuen Desktop ausgeliefert. Mit dem Wechsel geht auch ein neuer Standard-Browser einher. Youtube-Videos im Browser werden zukünftig mit Hardwareunterstützung ausgegeben.
Das britische Unternehmen Canonical, Herausgeber von Ubuntu, erweitert sein Portfolio um eine Distribution, die Kubernetes im Fokus hat. Kubernetes, ursprünglich bei Google entwickelt, dient der Orchestrierung großer Mengen an Containern.
Amazon will noch in diesem Jahr einen neuen Startbildschirm für seine Fire-TV-Geräte veröffentlichen. Das wurde im Rahmen der Vorstellung eines neuen Fire TV Sticks bekannt, der die erste Gerätegeneration ablöst, vorerst aber nicht für Deutschland geplant ist.
Google arbeitet daran, Chrome OS und Android zu verbinden. Das Resultat könnte kommendes Jahr als Andromeda auf den Markt kommen. Einen ersten umfangreichen Ausblick auf Andromeda könnte Google schon in ein paar Tagen geben.
Endlich kommen viele Funktionen ins Basis-Android, die Herstellerversionen längst haben - allerdings sind nicht alle perfekt. Google hat in die Version 7.0 alias Nougat zudem einige Elemente eingebaut, die vielen Nutzern lange schmerzlich gefehlt haben.
Wer auf seinem Mac Fujitsus Scansnap-Software benutzt und auf MacOS 10.12 alias Sierra aktualisiert hat, der sollte schleunigst sicherstellen, dass er ein Backup seiner PDF-Dokumente hat. Die Software zerstört unter Umständen damit bearbeitete Dokumente. Betroffen sind alle Scansnap-Modelle.
Ein großer Teil des Codes im neuen Linux-Treiber von AMD wird auch unter Windows genutzt. Das sei von Anfang an so geplant gewesen, erklärt Entwickler Harry Wentland. Die Neuentwicklung ist auch der Grund für das Ende von Catalyst unter Linux.
Update El Capitan hat viele, teils drastische Sicherheitslücken. Abhilfe schafft kein separates Sicherheitsupdate, sondern nur das Upgrade auf die nächste Version von Apples Betriebssystem: MacOS 10.12 alias Sierra.
Mit deutlichen Worten kritisieren die Nouveau-Entwickler Nvidia für das zögerliche Verhalten im Umgang mit signierter Firmware. Ändert sich nichts, hätte dies wohl auch gravierende Folgen für Nvidia selbst.
Auf einigen Lenovo-Laptops lässt sich zur Zeit Linux nicht installieren. Eine mißverständliche Äußerung eines Lenovo-Mitarbeiters führte zu Meldungen, dass dies einem Abkommen mit Microsoft geschuldet sei. Tatsächlich fehlen aber schlicht Treiber für einen neuen Modus von Intel-Festplattencontrollern.
Mit einem Standard-Linuxsystem können HDR-Anzeigen noch nicht genutzt werden. Dies will Nvidia mittelfristig ändern. Bis auf ein Grundverständnis, was dafür geschehen müsse, sind die Details aber noch völlig offen.