Hewlett-Packard: HP gibt Produktion von preiswerten Tablets auf
Hewlett-Packard (HP) gibt offenbar die Produktion und den Verkauf seiner günstigen Tablets auf. Wie Ron Coughlin, President for Personal Systems bei HP, laut einer der Internetseite Eweek.com(öffnet im neuen Fenster) vorliegenden Ankündigung sagt, wird sich der Hersteller künftig auf Bereiche fokussieren, "in denen es Profitabilität und Wachstum gibt, und nicht den Niedrigpreis-Tablet-Markt verfolgen".
Aus für günstige Android-Tablets
Damit dürften die Slate-Linie und Tablets wie das HP 8 1401 der Vergangenheit angehören. Coughlin sagt zwar nicht genau, welche Geräte künftig nicht mehr hergestellt werden, angesichts des restlichen Portfolios an teureren Business-Tablets und -Detachables ist es aber augenscheinlich, dass er die preiswerten Android-Geräte meint.
"Wir konzentrieren uns auf Geschäftsmobilität, um Tablets für den Außendienst, Bildung, den Einzelhandel und das Gesundheitswesen anzubieten", erklärt Coughlin weiter. HP bietet eine Reihe an hochpreisigen Windows- und Android-Tablets mit abnehmbarer Tastatur an. So hat der Hersteller beispielsweise Ende November 2015 mit dem Elite X2 ein neues Windows-Detachable mit ausklappbarem Ständer vorgestellt.
Wechselhafte Geschichte im Tablet-Bereich
HPs Geschichte im Tablet-Markt ist durchaus wechselhaft: Mit dem Touchpad stellte HP im Februar 2011 ein Tablet mit WebOS vor, das im August des gleichen Jahres bereits wieder eingestellt wurde. Mit dem Slate 7 versuchte es HP im Frühjahr 2013 erneut mit einem Tablet, das diesmal mit Android lief. Parallel entwickelte der Hersteller in den vergangenen Jahren Windows-Tablets und -Detachables.
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