Abo
  • IT-Karriere:

KDE-Desktop: Plasma 5.5 ermöglicht Wayland-Tests

Für Plasma 5.5 hat das KDE-Team einige hilfreiche Applets für den Desktop umgesetzt, wie etwa eine Quota-Anzeige. Hinzu kommen einige Design- und Detailverbesserungen. Die Version bietet außerdem eine vollständige Wayland-Sitzung, bei der allerdings noch einige Abstriche gemacht werden müssen.

Artikel veröffentlicht am ,
KDE Plasma 5.5 ist erschienen.
KDE Plasma 5.5 ist erschienen. (Bild: KDE/CC-BY 3.0)

Ende August dieses Jahres zeigten die KDE-Entwickler erstmals eine technische Vorschau auf eine Wayland-Sitzung des Plasma-Desktops. Wirklich funktionsfähig war die aber noch nicht, da die Technik hauptsächlich für das Phone-Projekt entstanden war. Mit dem nun veröffentlichten Plasma 5.5 sind die Grundfunktionen auf das klassische Desktop-Erlebnis erweitert worden.

Inhalt:
  1. KDE-Desktop: Plasma 5.5 ermöglicht Wayland-Tests
  2. Neue und alte Technik in der Kontrollleiste

Der wohl größte Vorteil dieser Technik ist die Umsetzung der Bildschirmsperre, die nun im Vergleich zu X11 wesentlich sicherer sein soll. Die konzeptuellen Nachteile von X11 bei einer Sperre des Displays sind seit mehreren Jahren bekannt und führten beim Auftreten von Fehlern in der Implementierung bei Ubuntu zu der Einschätzung, dass dies bei einem besseren Design von vornherein hätte vermieden werden können. Details dazu hat der Entwickler Bhushan Shah in seinem Blog zusammengefasst.

  • Noch mehr Breeze-Symbole (Bild: KDE - CC BY 3.0)
  • Das neue Aussehen von Discover (Bild: KDE - CC BY 3.0)
  • Die Bildschirmsperre soll unter Wayland endlich sicher sein. (Bild: KDE - CC BY 3.0)
  • Die Standardschrift Noto (Bild: KDE - CC BY 3.0)
  • Die Farbauswahl (Bild: KDE - CC BY 3.0)
  • Applet zum Nutzerwechseln (Bild: KDE - CC BY 3.0)
  • KDE Plasma 5.5 (Bild: KDE - CC BY 3.0)
  • Symbole alter Anwendungen werden wieder in der Kontrollleiste angezeigt.(Bild: KDE - CC BY 3.0)
Die Bildschirmsperre soll unter Wayland endlich sicher sein. (Bild: KDE - CC BY 3.0)

Für die Wayland-Sitzung hat das Team darüber hinaus ein Protokoll für die Verwaltung von Displays erstellt, das aber noch ausgebaut werden soll. Ebenso gibt es nun eines, um Kwin-Effekte zu kontrollieren, wozu auch das Verschwimmen des Hintergrunds von Fenstern gehört. Neben grundlegenden Funktionen wie etwa dem Verschieben der Fenster, ist jedoch zum Beispiel die Integration der eigentlichen Shell des Plasma-Desktops noch nicht vollständig. Noch nicht möglich ist etwa Drag-n-Drop oder der Start von Gtk-Anwendungen unter Wayland.

Noch kann zwar keine X-Sitzung ersetzt werden, für besonders experimentierfreudige Nutzer sollte die derzeitige Wayland-Unterstützung in KDE Plasma aber für einen ersten Blick ausreichen. Die Entwickler fordern deshalb dazu auf, so viele Fehler wie möglich im Umgang mit dem designierten X11-Nachfolger zu melden. Bereits bekannte Fehler und noch nicht unterstützte Funktionen listet das Team in seinem Wiki.

Neue und alte Technik in der Kontrollleiste 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 469,00€
  2. (u. a. Ryzen 5-2600X für 184,90€ oder Sapphire Radeon RX 570 Pulse für 149,00€)
  3. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)

janoP 16. Dez 2015

Nein, das war gerade unter SC4 das problem. Es gab kaum gut aussehende und vor allem...

Filius 10. Dez 2015

Ich steh' nicht so auf Uralt-Software.

Teebecher 09. Dez 2015

Wie kommst Du jetzt auf Windows?

Seitan-Sushi-Fan 09. Dez 2015

Irgendein KDE-Entwickler hat letztens einen Screenshot der Wayland Session aufm Pi bei...


Folgen Sie uns
       


Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Insiderprogramm Microsoft bietet Vorversionen von Edge für den Mac an
  2. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  3. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge

Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades erhält mehr Story-Inhalte und besseres Balancing
  2. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  3. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

    •  /