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Das 2009 erschienene Snow Leopard wird von Apple im Januar 2016 noch einmal ein Update bekommen.
Das 2009 erschienene Snow Leopard wird von Apple im Januar 2016 noch einmal ein Update bekommen. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Neue Zertifikate: Apples Snow Leopard braucht noch einmal ein wichtiges Update

Das 2009 erschienene Snow Leopard wird von Apple im Januar 2016 noch einmal ein Update bekommen.
Das 2009 erschienene Snow Leopard wird von Apple im Januar 2016 noch einmal ein Update bekommen. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Apple wird im Januar 2016 noch das längst aus dem Support genommene Mac OS X 10.6 alias Snow Leopard aktualisieren. Grund sind neue Zertifikate, die für Apps verwendet werden, und das Auslaufen eines Intermediate Certificate im Februar 2016. Endanwender müssen sich aber keine Sorgen machen, so Apple.

Eines von Apples wichtigen Intermediate-Zertifikaten wird Mitte Februar 2016 ungültig und wurde deswegen durch ein neues Zertifikat ersetzt. Damit verbunden sind einige Änderungen, die App-Entwickler beachten müssen. Updates, die nach dem Auslaufen des alten Zertifikats etwa in den App Store gestellt werden, müssen - egal ob iOS, tvOS oder OS X und Mac OS X - das neue Zertifikat nutzen.

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Für die Endanwender hat das laut Apple in der Regel keine Auswirkungen, insbesondere, wenn sie iOS oder tvOS verwenden. Wer das aktuelle OS X alias El Capitan benutzt, muss vielleicht in Zukunft einmalig seinen Rechner neu starten. Wer ganz sicher gehen will, installiert am besten OS X 10.11.2.

Von den Vorgängerbetriebssystemen wird nur das alte, noch Mac OS X genannte Snow Leopard erwähnt. Die Version 10.6 wird ohne ein Update die Installation von neuen Apps und selbst das Starten vorher gekaufter Apps nicht mehr zulassen, sofern diese mit Receipt Validation vom Entwickler bereitgestellt werden.

Snow Leopard kann noch als DVD-Version gekauft werden

Überraschenderweise plant Apple deswegen im Januar 2016 noch einmal ein Update des dann über sechs Jahre alten Betriebssystems. Möglicherweise liegt das daran, dass die Anwender auch heute noch Snow Leopard im Apple Store als DVD-Version für rund 20 Euro kaufen können. Wer einen älteren Mac neu installiert, wird häufig in Ermangelung neuer gepresster DVDs auf diese Disc zugreifen und einfach Updates installieren. Wir haben das vor Kurzem nach einem Festplattentausch ebenfalls so gemacht und es funktioniert noch. Eben diese Updates dürften mit der Receipt Validation arbeiten. Apple stellte nämlich mit Mac OS X 10.7 alias Lion auf den digitalen Vertrieb um. Eine Ausnahme war ein offizieller, aber überteuerter Lion-Recovery-Stick für den USB-Anschluss. Für die saubere Neuinstallation ist eine Alternative noch die Erstellung eines Bootdatenträgers, was nicht jeder Anwender beherrscht, oder die Internetrecovery-Funktion, die mit älteren Macs nach einem Plattentausch nicht funktioniert.

Der Mac App Store wurde 2011 mit einem Update von Mac OS X 10.6 alias Snow Leopard eröffnet und sollte ähnlich wie der App Store für iOS die Anwender dazu bringen, Software zentral zu erwerben. Das galt auch für kostenlose Software. Für Entwickler bedeutete das allerdings, dass sie Teil des Developer Programs werden mussten. Für kleine Hobbyprojekte war der App Store daher nicht interessant und auch heute sind noch einige beliebte Programme dort nicht zu finden.


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Mixermachine 25. Dez 2015

@Arkarit Für eintausend Euro fasst keiner der Entwickler ein Projekt an, dass 5 Jahre in...

picaschaf 25. Dez 2015

1. Auf ein aktuelles System updaten. 2. Sich des Risikos bewusst machen und ggf. das...



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