Unix-Desktop: Enlightenment 20 erscheint mit Wayland-Unterstützung

Der minimale Desktop Enlightenment ist in Version 20 veröffentlicht worden. Sie soll eine vollständige Wayland-Unterstützung bieten, noch gibt es bei der Oberfläche jedoch Probleme mit Details des designierten X11-Ersatzes.

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Enlightenment 20 kann nun auch unter Wayland genutzt werden.
Enlightenment 20 kann nun auch unter Wayland genutzt werden. (Bild: Enlightenment)

Mit der nun veröffentlichten Version 20 von Enlightenment verfügt der Desktop laut den Entwicklern über eine "vollständige Wayland-Unterstützung". Die Umsetzung dafür hatte das Team für die Vorversion E19 bereits im Sommer vergangenen Jahres begonnen, jedoch zwischenzeitlich wieder verworfen. Nun lässt sich der Desktop offiziell mit dem X11-Nachfolger verwenden, sofern die Basisbibliotheken mit entsprechender Unterstützung kompiliert worden sind.

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Um die Wayland-Sitzung von Enlightenment 20 zu nutzen, müssen Nutzer lediglich den Desktop von einem Terminal (TTY) aus starten. Mit Wayland sollen sämtliche Basisfunktionen des Desktops verwendet werden können. So ist etwa XWayland integriert, um alte X11-Anwendungen weiter benutzen zu können, die Verwendung mehrerer Displays wird ebenfalls unterstützt. In einem kurzen Test auf einem Rechner mit Intel-Haswell-Grafikeinheit gab es mehrfach Fehler und Abstürze, die wohl auf den Linux-Grafikstack zurückzuführen sind.

Probleme bereiten den Entwicklern aber noch einige Funktionen, für die Anpassungen an Wayland selbst notwendig seien, damit diese nicht spezifisch für Enlightenment implementiert werden müssten. Dazu gehöre die Möglichkeit, verschiedene Tastatur-Layouts zu benutzen. Ebenso unterstütze der Dateimanager noch kein Drag-and-Drop, das Schließen von Fenstern lasse sich noch nicht animieren und bei einem Neustart von Enlightenment gingen alle geöffneten Anwendungen verloren.

Zusätzlich zu der Wayland-Unterstützung verfügt Enlightenment nun über ein neues Werkzeug zur Verwaltung von Monitoren sowie eines zur Lautstärkeregelung. Zudem gibt es ein Modul zur Ortsbestimmung, und der Desktop sollte unter FreeBSD nun besser laufen. Weitere Details zu den Neuerungen finden sich im Log der Entwickler.

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