Abo
  • Services:

KDE-Desktop: Plasma 5.5 soll Wayland-Tests ermöglichen

Mit der Geometrie-Unterstützung steht nun auch die letzte große Basisfunktion von Kwin unter Wayland bereit. Entwickler Martin Gräßlin ist deshalb zuversichtlich, dass die Version 5.5 von KDE Plasma in schon wenigen Wochen von Interessierten unter Wayland getestet werden könnte.

Artikel veröffentlicht am ,
Die kommende Version von Plasma 5.5 soll weitrechende Tests von Wayland ermöglichen.
Die kommende Version von Plasma 5.5 soll weitrechende Tests von Wayland ermöglichen. (Bild: KDE/CC-BY 3.0)

Schon mit KDE Plasma 5.5, das für den 8. Dezember geplant ist, soll "Early Adoptern eine verwendbare Version" des KDE-Desktops unter Wayland angeboten werden. Das plant zumindest der dafür hauptsächlich zuständige Entwickler Martin Gräßlin, wie er in seinem Blog schreibt. Zurzeit sehe es gut aus und er sei zuversichtlich, dass dieser Technikstand auch tatsächlich erreicht werde.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München, Nürnberg
  2. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg

Diese Zuversicht begründet der Maintainer von Kwin damit, dass mit der Geometrie-Unterstützung in der KDE-Fensterverwaltung nun auch die letzte wichtige Basisfunktion unter der neuen Linux-Display-Architektur genutzt werden kann. Dabei handelt es sich um die vergleichsweise einfach anmutenden Funktionen zum Bewegen von Fenstern sowie das Verändern von deren Größe.

Um dies aber umzusetzen, habe Gräßlin große Teile des Kwin-Codes restrukturieren müssen, da einige Bestandteile spezifisch für X11 geschrieben worden sind, vieles der eigentlichen Logik jedoch auch für Wayland wiederverwendet werden sollte, was nun offenbar geschehen ist. Gräßlin selbst habe nun auch eines seiner Systeme vollständig von X11 auf Wayland migriert und will bis zur Veröffentlichung von Plasma 5.5 so viele Fehler wie möglich auffinden und beheben.

Die Wayland-Unterstützung in KDE Plasma wird damit wohl aber noch nicht so ausgereift sein, dass eine alltägliche Nutzung reibungslos funktionieren wird. So äußert Gräßlin etwa erneut seine Kritik am Konzept der clientseitigen Fensterdekoration. Bei Anwendungen, die nicht den KDE-Stack nutzen, könnte dies zu Darstellungs- und Funktionsproblemen führen, da Kwin auf eine serverseitige Fensterdekoration setzt. Auch die Nutzung mehrerer Displays könne noch einige Schwierigkeiten verursachen, was dem KDE-Entwickler Sebastian Kügler zufolge aber bis spätestens Mitte kommenden Jahres behoben werden soll.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 99€ (Bestpreis!)
  2. 99,95€ (Vergleichspreis ca. 130€)
  3. 18,99€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand)
  4. 219,90€

1ras 02. Dez 2015

Ich kann bis heute sämtliche relevanten (und selbst die genannten nicht relevanten...

kaymvoit 10. Nov 2015

Also mein Thinkpad T440s (Intelgrafik) funktioniert im Ultradock noch immer nicht...


Folgen Sie uns
       


VR-Brille Varjo VR-1 ausprobiert

Das VR-Headset VR-1 von Varjo stellt den zentralen Bereich des Displays sehr scharf dar, wodurch auch feine Details erkennbar sind.

VR-Brille Varjo VR-1 ausprobiert Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

FreeNAS und Windows 10: Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich
FreeNAS und Windows 10
Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich

Es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht: Mit dem Betriebssystem FreeNAS, den richtigen Hardwarekomponenten und Tutorials baue ich mir zum ersten Mal ein NAS-System auf und lerne auf diesem Weg viel darüber - auch warum es Spaß macht, selbst zu bauen, statt fertig zu kaufen.
Ein Erfahrungsbericht von Oliver Nickel

  1. TS-332X Qnaps Budget-NAS mit drei M.2-Slots und 10-GBit-Ethernet

    •  /