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Microsoft Server 2016: Neue Server werden nach CPU-Kernen bezahlt

Die Anzahl der Kerne pro CPU steigt, die Anzahl der Sockel hingegen kaum noch. Microsoft passt seine Lizenzpolitik entsprechend an: Bei der Familie des Windows Server 2016 wird pro Kern bezahlt.
/ Andreas Sebayang
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Mehr als acht Kerne kosten extra. (Bild: Microsoft)
Mehr als acht Kerne kosten extra. Bild: Microsoft

Bis zu 28 Kerne plant Intel mittlerweile mit dem Skylake EX auf nur einem einzigen Die eines Prozessors. Eine derartig hohe Anzahl an Kernen macht Mehr-Sockel-Systeme mitunter überflüssig. Das hat offenbar auch Microsoft bemerkt und überarbeitet seine Lizenzierungsstrategie(öffnet im neuen Fenster) für die kommende Servergeneration Windows Server 2016.

In Zukunft wird ab 8 Kernen pro CPU ein höherer Preis fällig. Wer also ein Vier-Sockel-System mit 32 Kernen hat, bezahlt dasselbe wie zuvor. Befindet sich allerdings ein System mit zwei Sockeln à 16 Kernen im Haus, müssen 16 Kerne für Windows Server 2016 und System Center 2016 (Standard und Data Center) zusätzlich lizenziert werden.

Die Lizenzen werden in Zwei-Kern-Paketen verkauft und gelten für physische Kerne. Virtuelle Kerne, etwa per Hyperthreading, werden nicht gezählt und müssen nicht lizenziert werden. Selbiges gilt für abgeschaltete Prozessoren, nicht aber für abgeschaltete Kerne.

Anpassungen an die sich ändernde Serverlandschaft

Insgesamt passt sich Microsoft der vergangenen Entwicklung an. Insbesondere Intel schafft es, in Server-Prozessoren immer mehr Kerne unterbringen. Die Serverlandschaft ändert sich und dank zunehmender Virtualisierung und diverse Software-Defined-Strategien verliert der typische Server an Bedeutung. Es wird nicht mehr ein einzelner Server für eine Aufgabe gebraucht.

Die Änderungen sollen ab der allgemeinen Verfügbarkeit (GA, General Availability) der neuen Windows Server 2016 gelten, die für den Herbst 2016 erwartet werden. Die Informationen gelten zunächst für die Varianten System Center und Data Center.

Lizenzänderungen für andere Varianten, wie etwa dem Windows Server Essentials, will Microsoft Anfang 2016 bekanntgeben.


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