Windows 7 und 8.1: Neurechner mit alten Windows-Versionen nur noch für ein Jahr

Microsoft hat bereits schon länger den Verkauf von Windows 7 und Windows 8.1 im Handel offiziell eingestellt. Allerdings ohne Auswirkungen. Die Verteilung über Hersteller dürfte hingegen deutliche Auswirkungen haben, wenn auch erst in einem Jahr.

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Microsoft verkündet bereits das Verkaufsende von Windows 7.
Microsoft verkündet bereits das Verkaufsende von Windows 7. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Ende Oktober 2016 endet offiziell der Verkauf von Rechnern mit vorinstalliertem Windows 7 und Windows 8.1. Das geht aus dem Windows-Lifecycle-Dokument hervor. Den Retail-Verkauf von Windows 7 hat Microsoft schon vor Jahren eingestellt. Die Windows-8.1-Version wurde im September 2015 offiziell eingestellt. Praktische Auswirkungen auf den hiesigen Handel hat das allerdings nicht, da es hier üblich ist, SB-/OEM-Lizenzen zu verkaufen, die weiterhin gut verfügbar sind. Die sehr viel teureren Retail-Pakete sind hingegen bei vielen Computerhändlern selten gelistet und selbst Elektronikmärkte neigen zum Verkauf der günstigeren Lizenzen ohne Support.

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Das könnte sich gemeinsam mit dem Stopp der Vorinstallationen auf Rechnern im nächsten Jahr ändern, denn diese Lizenzen werden eigentlich für die Vorinstallation auf Rechnern verkauft, dürfen aber auch so veräußert werden. Allerdings dürfte es eine Weile Restposten geben.

Die großen PC-Hersteller werden hingegen ab Oktober 2016 ziemlich schnell keine Geräte mehr mit Windows 7 und Windows 8.1 ausliefern, wenn sie keine Lizenzen mehr bekommen. Das gilt insbesondere auch für Geschäftskundenrechner. Bei Endkundenrechnern dürfte es hingegen einige Restposten geben. Es ist allerdings jetzt schon zu beobachten, dass die großen Hardwarehersteller nicht so sehr zögern, ihre Rechner mit Windows 10 auszuliefern, wie seinerseits mit Windows 8/8.1. Auch hier waren es gerade die Geschäftskundenrechner für größere Unternehmen, die weiterhin und vorwiegend mit Windows 7 ausgeliefert wurden.

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