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Security: Privacy-Laptop Librem kann mit Qubes 3.1 bestellt werden

Qubes gilt als innovatives, sicherheitsfokussiertes Betriebssystem. Das größte Problem bislang: kompatible Hardware finden. Das Librem-Projekt bietet seine Rechner jetzt auf Wunsch mit Qubes 3.1 an. Ganz billig ist das jedoch nicht.

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Der Librem 13 - hier mit PureOS konfiguriert.
Der Librem 13 - hier mit PureOS konfiguriert. (Bild: Librem)

Das Librem-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, einen Laptop zu fertigen, der die Privatsphäre der Nutzer bestmöglich schützt. Jetzt können Nutzer das Gerät auch mit dem innovativen System Qubes 3.1 bestellen. Qubes verwendet einen gehärteten Xen-Hypervisor, um Arbeitsflächen für verschiedene Zwecke voneinander abzugrenzen. So kann das Online-Banking von der Facebook-Nutzung getrennt werden. Eines der größten Probleme von Qubes ist bislang die mangelnde Kompatibilität mit vielen Notebooks.

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Qubes funktioniert zum Beispiel mit vielen Thinkpads - aber auch dort gibt es keine garantierte Kompatibilität. "Das Problem ist, dass viele Hersteller während des Produktionsprozesses verschiedene Bauteile austauschen. Diese werden zum Teil von Qubes benötigt, die notwendigen Angaben finden sich aber in den wenigsten Herstellerprospekten", sagte Michael Carbone vom Qubes-Projekt dem Technikportal Ars Technica.

Qubes 3.1 bringt einen virtuellen Air Gap

Das im Oktober veröffentlichte Qubes 3 unterstützt erstmals auch die Integration von Fedora, Debian und Whonix. Mit der in der vergangenen Woche veröffentlichten Version 3.1rc wird die Benutzerfreundlichkeit des Systems noch etwas verbessert: Viele Qubes-Funktionen lassen sich jetzt automatisch installieren und benötigen keine aufwendige Anpassung mehr. Das betrifft zum Beispiel die virtuelle Maschine zur Verwaltung von USB-Geräten, die gegen USB-Malware schützen soll, oder besonders abgesicherte virtuelle Umgebungen ohne Netzwerkzugriff - quasi ein virtueller Air Gap.

Purism hat schon vor Beginn der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagnen mit dem Qubes-Team zusammengearbeitet, um eine bestmögliche Kompatibilität zu erreichen. Für eine größtmögliche Kontrolle über die verwendete Hardware lässt Librem eigene Mainboards fertigen. Außerdem gibt es Hardware-Schalter für Komponenten wie Kamera, Mikrofon oder Wlan und Bluetooth. Die Basiskonfiguration des 13-Zoll-Gerätes kostet 1.649 US-Dollar - dafür bekommt der Nutzer einen Broadwell Core i5, 4 GByte Arbeitsspeicher, und eine 500-GByte-Festplatte. Nutzer können zwischen den vorinstallierten Optionen PureOS 2.0 oder Qubes als Betriebssystem auswählen.

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Rattenschwanz 15. Dez 2015

Das hört sich nicht wie Hardware-unterstützte Virtualisierung an...

TeilzeitHeiliger 15. Dez 2015

Den Versuch ein völlig freies System bereitzustellen, kann ich eigentlich nur...


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