Xandros stellt auf der CeBIT seine Linux-Distribution "Xandros Desktop OS 3.1" in der deutschen Business-Edition vor. Das System bewirbt Xandros als Alternative zu Windows und verspricht unter anderem direkte UMTS-Unterstützung.

Novell will mit Xgl die nächste Generation des Linux-Desktops einläuten, Red Hat stellt sein Projekt AIGLX dagegen, wobei beide Projekte zum Teil die gleichen Komponenten nutzen. Eine Live-CD gibt einen Ausblick auf Xgl, das neue grafische Möglichkeiten eröffnet.
Für Red Hat Enterprise Linux 4 (RHEL) steht nun das dritte Update bereit, das bis zu 64 Prozessoren auf den Plattformen AMD64, EM64T und PowerPC unterstützt. Zusätzlich wurden die SELinux-Regeln verbessert und verschiedene Systemwerkzeuge aktualisiert.
Auf dem LinuxForum 2006 in Dänemark soll IBM Windows Vista im Rahmen einer Präsentation eine Absage erteilt haben. Die Desktops der Mitarbeiter würden nicht auf die nächste Windows-Generation aktualisiert, stattdessen soll ein Red Hat Linux zum Einsatz kommen.
Wie mittlerweile bekannt wurde, weist das Update-Rollup 2 für die Windows XP Media Center Edition 2005 einen Fehler auf, so dass sich keine DRM-geschützten Inhalte mehr abspielen lassen. Ein nun veröffentlichter Patch soll den Fehler beseitigen.
Der Linux-Distributor Linspire erwägt, sein Bezahlsystem "Click and Run" (CNR) auch für Ubuntu anzubieten. Nutzer dieser Distribution könnten dann ebenfalls kommerzielle Linux-Software über CNR kaufen und per Mausklick auf ihrem System installieren. Eine Umfrage in den Ubuntu-Foren zeigt, dass viele Nutzer die Idee unterstützen.
Forderungen nach einer Hintertür für Regierungen bzw. Strafverfolgungsbehörden in Windows Vista erteilte Microsoft-Entwickler Niels Ferguson eine Absage. Die Diskussion um eine Hintertür in Windows Vista hatte Ross Anderson beflügelt, er hatte die britische Regierung aufgefordert, auf einen Nachschlüssel für die in Vista integrierte Festplattenverschlüsselung zu drängen.

Die Mozilla-Stiftung hat in einem nun beendeten Wettbewerb die besten Erweiterungen für den Browser Firefox 1.5 bestimmt. Die drei Wettbewerbsgewinner werden mit einem Alienware-PC und Firefox-Fanpaket belohnt, während acht weitere Erweiterungsprogrammierer einen iPod Nano samt Buch und ebenfalls das Firefox-Fanpaket erhalten.
Wie auch in den vergangenen Jahren wartet Klaus Knopper auch zur CeBIT 2006 mit einer neuen Version seines auf Debian basierenden Linux-Live-Systems auf. Knoppix 5.0 kommt aber wie der Vorgänger als DVD daher und soll einige Neuerungen bieten.
Die Entwicklung von Suse Linux 10.1 verzögert sich weiter, erst im April 2006 ist mit der fertigen Version zu rechnen. Derweil beginnen die Planungen für den Nachfolger Suse Linux 10.2.
Mit Hilfe einer Client-Server-Lösung soll ein neues ThinPrint-Produkt den Ausdruck von Dateien per Smartphone vereinfachen. Dazu wird der Druckjob von einem Server abgewickelt und die entsprechende Druckdatei komprimiert an das Smartphone übermittelt, welches dann nur noch an einen Drucker geschickt werden muss. Mit der Lösung werden besonders mobile Mitarbeiter angesprochen, die oft unterwegs Dokumente ausdrucken müssen.
Mit einem neuen Update behebt Apple insgesamt 15 Sicherheitslöcher in zahlreichen Komponenten von MacOS X 10.3.9 und 10.4.5. Davon betreffen fünf Sicherheitslecks allein den Apple-Browser Safari. Außerdem hat Apple die iChat-Applikation aufgemotzt, die nun als Reaktion auf den iChat-Wurm vor Dateien warnt, die nicht als vertrauenswürdig eingestuft werden.
Die japanische Firma Alpha Systems hat eine modifizierte Version der Linux-Live-CD Knoppix veröffentlicht. Die Accelerated-Knoppix getaufte Live-CD soll in der halben Zeit booten wie das Original.
Das Unternehmen Picsel hat die auf einigen PDAs und Smartphones vorinstallierte Anzeigesoftware für Office-Dokumente und PDF-Dateien nun in einer separat zu erwerbenden Version veröffentlicht. Picsel Proviewer zeigt außer die genannten Office-Dateien auch verschiedene Grafikformate auf dem mobilen Begleiter an. Derzeit ist die Software nur für PalmOS zu haben, aber Symbian, Windows Mobile und Linux Embedded sollen ebenfalls unterstützt werden.
Wie bereits im Jahr zuvor wurde auch der elektronische Katalog für die CeBIT 2006 nur ganz knapp vor dem Messebeginn fertig, um sich auf der CeBIT über Aussteller zu informieren. Als Neuerung gibt es den elektronischen Messeplaner nun nicht nur für PDAs und Smartphones, sondern auch für Java-Handys und BlackBerry-Geräte. Allerdings wurde die Symbian-Version eingestellt.
Win4Lin hat seine Software "Win4Lin Pro Desktop" überarbeitet. Diese erlaubt es, mittels Virtualisierung Windows-Applikationen und Linux zu nutzen und soll in der neuen Version 2.6 deutlich schneller arbeiten.
In Russland wurde ein Trojanisches Pferd für Java-Handys gesichtet, das hohe Kosten durch Versand von Premium-SMS verursachen kann. Der Schädling namens RedBrowser lockt damit, angeblich einen kostenlosen Zugriff auf WAP-Seiten zur Verfügung zu stellen. Damit wurde erstmals Schadsoftware für normale Handys entdeckt.
Der Linux-Baukasten Gentoo wartet in der Version 2006.0 mit zahlreichen Verbesserungen für die Installation auf den verschiedenen unterstützten Plattformen auf. Erstmals ist nun auch der Gentoo Linux Installer offiziell mit von der Partie.

Ein in der vergangenen Woche versehentlich vorab im Internet zu findendes Microsoft-Dokument nannte bereits die verschiedenen Ausbaustufen von Windows Vista. Nun wurden die grundlegenden Angaben offiziell von Microsoft bestätigt. Demnach wird es für Europa insgesamt sieben Windows-Vista-Ausführungen geben, während für die übrigen Industrienationen fünf Ausbaustufen und eine stark abgespeckte Variante für Entwicklungs- und Schwellenländer vorgesehen ist.
Ende 2005 erschien mit fli4l 3.0 eine neue Hauptversion der schlanken Linux-Distribution für Router. Die Version 3.0.1 beseitigt nun zahlreiche Fehler, neue Funktionen gibt es nicht.

In den Google-Labs stehen ab sofort Widgets für die Dashboard-Funktion in MacOS X zum Download bereit, um so leicht auf verschiedene Google-Dienste zugreifen zu können. So stehen Widgets für Gmail, Blogger.com und den Suchverlauf der Google-Suche bereit.

Ab sofort steht eine weitere Community Technology Preview (CTP) von Windows Vista für Tester zum Download bereit, die nun alle Funktionen enthält, die schlussendlich im Betriebssystem enthalten sein werden. Die Februar-Vorabversion trägt den Zusatz Enterprise CTP und weist auf die Eignung für den Unternehmenseinsatz hin.
Die Debian-basierte Linux-Distribution Ubuntu soll auch in die Welt der Embedded-Geräte vordringen. Eine Gruppe von Entwicklern will mit EmbeddedUbuntu ein flexibles Framework entwickeln, auf dessen Basis angepasste Ubuntu-Derivate für mobile Endgeräte entstehen sollen.
Nachdem die Arbeiten am Windows-Klon ReactOS Ende Januar 2006 zunächst eingestellt wurden, meldet sich das Projekt nun zurück. Die vorübergehende Einstellung erfolgte nach Vorwürfen, ReactOS enthalte Quelltext, der durch Reverse Engineering entstanden ist und gegen geltendes US-Recht verstoße.
Die koreanische Regierung will Linux fördern. Exemplarisch sollen eine Stadt und eine Universität als Vorbild für andere dienen, denn Südkorea will zum asiatischen Vorreiter für Linux werden.

Vor ein paar Tagen verriet eine Webseite auf den Microsoft-Servern, in welchen Ausbaustufen Windows Vista auf den Markt kommen wird. Wie Microsoft eingestand, handelte es sich dabei um ein Versehen. Derzeit ist nicht abschließend geklärt, ob die dort zu findenden Informationen stimmen und Windows Vista in insgesamt acht Ausbaustufen erscheinen wird.
Linux ist auf Suns neuer Prozessorplattform UltraSPARC T1 alias Niagara angekommen. Linux-Entwickler David Miller dokumentiert den Boot-Vorgang des Kernels auf dem neuen Prozessor anhand einer Vorabversion von Ubuntu 6.04 alias Dapper Drake.
Seit einigen Tagen läuf Linux auch auf Intel-Macs - die nötigen Anpassungen dafür machen Fortschritte. Auf der Website osxbook.com wurde die baldige Veröffentlichung eines vollwertigen Knoppix für Intel-Core-Duo-basierte Macintosh-Rechner in Aussicht gestellt.

Mit AIGLX hat Red Hat jetzt eine Alternative zu Novells XGL/Compiz vorgestellt. Der leicht erweiterte X Server AIGLX unterstützt ebenfalls per OpenGL beschleunigte Grafikfunktionen und kann so die Möglichkeiten moderner Grafikkarten ausnutzen.
Die neu vorgestellte Software TMspeak erlaubt es, sich E-Mails, Kurzmitteilungen oder MMS-Botschaften auf einem WindowsCE-Gerät vorlesen zu lassen. Damit erhalten etwa Autofahrer die Möglichkeit, sich während der Fahrt über neu eingegangene Nachrichten auf dem Laufenden zu halten. Ein Blick auf das Gerät soll dabei nicht notwendig sein.
Mit der Flight-CD 4 ist eine weitere Vorabversion von Dapper Drake erschienen, der kommenden Ausgabe der Debian-basierten Linux-Distribution Ubuntu. Mit dabei ist ein Installer für die Live-CD namens Espresso sowie ein neuer Kernel, der zudem in speziellen Varianten vorliegt und auf mehr Geschwindigkeit getrimmt wurde.
Linux-Entwickler David Miller gelang es, den Linux-Kernel auf einem System mit Suns Niagara-Chip alias UltraSPARC T1 zu booten. Damit trägt Suns Projekt OpenSPARC erste Früchte, hatte Sun doch gehofft, mit der Öffnung der Niagara-Spezifikation die Open-Source-Community zur Portierung ihrer Software auf die neuen Chips zu bewegen.
Mit über einer Woche Verspätung hat das OpenSUSE-Projekt am Wochenende die Beta 4 von Suse Linux 10.1 veröffentlicht. Mit dabei ist mit Libzypp ein neues Programm zum Auflösen von Paketabhängigkeiten, das unter anderem auch für die Verschiebung verantwortlich war.
Die auf Slackware basierende Linux-Distribution Zenwalk liegt jetzt in der Version 2.2 vor, die mit rund 140 Updates aufwartet. Weiterhin kommt XFCE 4.3.0 als Desktop zum Einsatz.
Der Mobipocket Reader wird mit dem Sprung auf die Versionsnummer 5.1 nun auch in der bislang kostenpflichtigen Pro-Variante kostenlos angeboten. Der E-Book-Reader kann zudem zur Anzeige von Internetinhalten verwendet werden, die zuvor auf dem Desktop-PC geladen und auf das mobile Gerät übertragen wurden. Die aktuelle Version gibt es für PalmOS, WindowsCE, Symbian sowie die BlackBerry-Plattform.
Kaum sind Apples erste Intel-basierte Macintosh-Rechner ein paar Wochen im Handel, schon finden sich Patches im Internet, um die x86-Version des Betriebssystems MacOS X 10.4.4 ohne große Umwege auch auf herkömmlichen PCs zum Laufen zu bringen. Die entsprechenden Hürden hat ein Hacker namens Maxxuss beseitigt.
Mit Windows Vista wird Microsoft eine Verschlüsselung von Festplatten einführen, die Strafverfolgungsbehörden vor ganz neue Probleme stellen könnte. Angeblich denkt die britische Regierung darüber nach, eine entsprechende Hintertür zu fordern.
Microsoft hat zum Patch-Day im Februar unter anderem eine Sicherheitslücke im Browser-Plug-In des Windows Media Player geschlossen. Nur wenige Tage danach wurde ein "Exploit" veröffentlicht - Code, mit dem sich die Sicherheitslücke ausnutzen lässt. Ein Patch, der das Problem behebt, ist von Microsoft verfügbar.
Ein Mitglied vom Xbox-Linux-Team hat es geschafft, Linux erstmals auf einem Macintosh-Rechner mit Intel-Prozessor zum Laufen zu bringen. Noch ist es bis zum vollständigen Linux zwar noch etwas hin, doch der Kernel des "Mactel-Linux" bootet immerhin schon - und kurz nachdem unser Artikel online ging, funktionierten dann auch die Interrupts und USB.
Nachdem kürzlich bereits das Betriebssystem MacOS X 10.4.x alias Tiger eine Aktualisierung spendiert bekommen hat, sind jetzt die Anwendungen des iLife-Pakets an der Reihe. Sie werden vor allem von Fehlern bereinigt, darunter auch die Windows-Version von iTunes.
Die Anbieter der inoffiziellen Patch-Pakete für die Windows-Plattform legen sich immer mehr ins Zeug und haben bereits am gestrigen 15. Februar 2006 vielfach die nötigen Pakete zum Download angeboten. Nach Winboard.org und Winfuture.de hat nun Winhelpline nachgezogen, so dass alle Anbieter Patch-Pakete oder Setup-Routinen bereitstellen, um das Einspielen der Windows-Patches vom Februar-Patch-Day zu vereinfachen.
Wine, die Umsetzung des Windows-API für Linux und Unix, erschien jetzt in der Version 0.9.8 und nähert sich damit einen weiteren kleinen Schritt der magischen Version 1.0.
TransGaming hat sein auf Spiele optimiertes Windows-API für Linux in der Version 5.1 veröffentlicht. Die auf Wine basierende Software bringt unter anderem Unterstützung für Spiele wie "Sid Meier's Civilization IV", "FIFA 06" und "Need for Speed: Most Wanted" mit.
Die GSM Association (GSMA) hat im Rahmen des in Barcelona stattfindenden 3GSM World Congress angekündigt, Instant Messaging unter Mobilfunk-Kunden so populär machen zu wollen wie SMS-Schreiben. Und es soll ebenfalls Geld dafür verlangt werden. An der Initiative sind 15 der weltweit größten Netzbetreiber beteiligt. Ihr Ziel: Sie planen, diesen Service über verschiedene Netzgrenzen hinweg anzubieten.
Das Ende 2005 vorgestellte "Office Live" wird nun in den USA in einem Beta-Test erprobt und soll vor allem kleineren Unternehmen den Einsatz von Microsofts Office-Paket erleichtern. Es ist geplant, das Produkt Office Live in drei Ausbaustufen Ende 2006 auf den Markt zu bringen.
Das Projekt "Xen at OpenSolaris" hat ersten Code veröffentlicht, mit dem sich Solaris unter dem Hypervisor Xen nutzen lässt. Die Virtualisierungssoftware setzt eine Anpassung des Gast-Betriebssystems voraus.
Mit MacOS X 10.4.5 bietet Apple ein weiteres Update für das Betriebssystem, das nun sowohl als Update für PowerPC-Systeme als auch für Intel-Systeme angeboten wird. Mehrere Überarbeitungen sollen das Betriebssystem zuverlässiger und stabiler machen.
Am monatlichen Patch-Day für den Februar 2006 knöpft sich Microsoft Sicherheitslücken in Windows, im Internet Explorer, im Windows Media Player einschließlich des dazugehörigen Plug-Ins sowie in PowerPoint vor. Insgesamt schließt Microsoft sieben Sicherheitslücken in seinen Softwareprodukten. Außerdem bietet Microsoft wieder ein CD-Image mit den aktuellen Windows-Patches und Winboard.org hat bereits die inoffiziellen Update-Pakete fertig gestellt.
Sun will die Portierung von Linux und BSD auf seinen neuen Prozessor UltraSPARC T1 alias Niagara fördern. Dazu hat Sun die Spezifikation für die UltraSPARC Architektur 2005 sowie sein HyperVisor-API veröffentlicht.
Zur Eröffnung der RSA Conference 2006 legte Microsofts Chairman und Chief Software Architect Bill Gates die kurz- und langfristigen Pläne für eine sicherere digitale Zukunft dar. Eines der Schlüsselelemente für mehr Sicherheit ist für Gates Microsofts kommendes Desktop-Betriebssystem Windows Vista.