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Virtual-Appliance-Anbieter erhält Finanzspritze

9,1 Millionen US-Dollar Risikokapital für rPath

Mit der Software rBuilder von rPath lassen sich so genannte virtuelle Appliances auf Basis einer Linux-Distribution erstellen. Nun erhielt der Anbieter in einer zweiten Finanzierungsrunde 9,1 Millionen US-Dollar Risikokapital. Hinter rPath stehen unter anderem ehemalige Red-Hat-Mitarbeiter.

In der zweiten Finanzierungsrunde erhielt rPath insgesamt 9,1 Millionen US-Dollar von General Catalyst, North Bridge Venture Partners und der Wakefiled Group, welche die Firma auch zuvor schon unterstützten. Das Kapital soll nun verwendet werden, um die Marktposition auszubauen. Mit rPaths Software rBuilder lassen sich so genannte virtuelle Software-Appliances anlegen. Diese entstehen auf Basis von rPaths eigener Linux-Distribution und enthalten vorkonfigurierte Software für einen bestimmten Zweck.

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So lassen sich beispielsweise Appliances für Mail- oder Webserver zusammenstellen, die dann nebeneinander auf einem physischen Server laufen, durch die Virtualisierung aber unabhängig voneinander sind. Das Betriebssystem gerät dabei in den Hintergrund, der Anwender muss sich diesem nicht mehr widmen, da es bereits für den jeweiligen Einsatzzweck vorkonfiguriert und entsprechend abgespeckt ist. Updates lassen sich durch Aktualisieren der Appliance einspielen. Die Software rBuilder erstellt dabei Appliances für unterschiedliche Virtualisierungslösungen wie VMware und Xen.

"Das Interesse an Software- und virtuellen Appliances ist im letzten Jahr förmlich explodiert und wir sind begeistert, eine der treibenden Kräfte hinter dieser Revolution zu sein", freut sich rPath-Gründer und -Chef Billy Marshall. Appliances werden vor allem für Software-Anbieter als Chance für steigende Lizenzverkäufe angesehen. Da die Hemmschwelle zum Einsatz gesenkt wird, benötigt der Anwender doch keine Linux-Kenntnisse mehr, um eine Linux-Software zu nutzen.

Zu den Kunden von rPath zählen unter anderem Zimbra und die Asterisk-Firma Digium. Hinter rPath stehen eine Reihe ehemaliger Red-Hat-Mitarbeiter - drei von fünf Mitgliedern des Managements arbeiteten früher für den Linux-Distributor. Darunter auch Erik Troan, der unter anderem den RPM-Packet-Manager und den Installer Anaconda mitentwickelte.


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