Grid-Anwendung für jeden Mac-Besitzer

OpenMacGrid lässt jeden mit MacOS X 10.4 Rechenzeit zur Verfügung stellen

Mit OpenMacGrid ist eine Anwendung für verteiltes Rechnen in einem Grid vorgestellt worden, die ähnlich wie SETI@home die ungenutzte Rechenzeit der beteiligten Rechner für aufwendige Berechnungen nutzt. Jeder Mac-Benutzer mit MacOS X 10.4 kann daran teilnehmen und seinen Rechner für wissenschaftliche Aufgaben über das Internet in das Rechennetzwerk einklinken.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Basis für vernetztes Rechnen bringt MacOS X mit XGrid bereits mit. OpenMacGrid erlaubt Wissenschaftlern, das Ad-hoc-Netz für ihre Berechnungen zu verwenden und den einzelnen Benutzern, sich daran zu beteiligen, ungenutzte Rechenzeit zur Verfügung zu stellen. Apples Xgrid-Technik ist bei jedem Rechner mit MacOS X 10.4 vorinstalliert.

Stellenmarkt
  1. Backend-Entwickler (m|w|d)
    ECC European Clearingcenter GmbH & Co. KG, Bergkamen
  2. Koordinator Infrastruktur / Technisches Plattformmanagement (w/m/d)
    IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg (Home-Office möglich)
Detailsuche

Projekte, bei denen die Rechenzeit ungenutzter PCs zur Verfügung gestellt wird, um komplexe Aufgaben zu bewältigen, sind für sich genommen nichts Neues. Der Öffentlichkeit wurde erstmals mit SETI@home ein derartiges Projekt bekannt, bei dem es um die (erfolglose) Suche nach außerirdischem Leben über die Auswertungen von Radiosignalen aus dem All ging. Die Rechenarbeit wurde dabei auf die PCs der weltweiten Teilnehmerschaft mit einer kleinen Management-Software ausgelagert, die man sich zu diesem Zwecke eigens installieren musste.

Der Nachteil des Projektes: Es diente nur einem genau spezifizierten Zweck. OpenMacGrid soll sich hierbei ganz anders verhalten. Wissenschaftler können das Rechennetz mit ihren eigenen Anwendungen benutzen - die Arbeiten, die das OpenMacGrid täglich leistet, sollen sich von Tag zu Tag ändern.

Für die Teilnehmer sind neben mindestens 256 MByte RAM und einem GByte Platz auf der Festplatte keine weiteren Voraussetzungen zu erfüllen. In den Systemeinstellungen muss die Adresse des Projektes eingetragen werden. Wie das funktioniert, zeigt eine bebilderte Kurzanleitung. Die Installation weiterer Software ist nicht notwendig. Mit einem Dashboard-Widget von der Macresearch.com-Website kann man die Aktivität des Netzes anschauen.

Golem Karrierewelt
  1. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    28.02.2023, Virtuell
  2. Data Engineering mit Python und Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    18./19.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wissenschaftler, die sich an dem OpenMacGrid beteiligen wollen, müssen sich über ein Formular für die Teilnahme registrieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Ölbart 15. Feb 2007

Richtig. Unter nem OSX-Server können Rechenaufgaben unter beliebig vielen Macs verteilt...

Susi 13. Feb 2007

Bei diesem System weiß man garnicht was gerade berechnet wird und Punktbewertungen oder...

Fragrüdiger 13. Feb 2007

Entscheidender ist wohl die Frage, wieviel CO2 pro Sekunde produziert wird, weil Rechner...

lol0rer 13. Feb 2007

wär doch kuhl ;)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Viertes Mobilfunknetz
1&1 lässt laut Bericht Verkauf des Unternehmens durchrechnen

Fast keine eigenen Antennenstandorte, schwaches Open RAN, steigende Zinsen und Energiekosten: Ralph Dommermuth soll den Ausstieg bei 1&1 prüfen lassen. Das Unternehmen dementiert dies klar.

Viertes Mobilfunknetz: 1&1 lässt laut Bericht Verkauf des Unternehmens durchrechnen
Artikel
  1. App-Store-Rauswurfdrohung: Musk attackiert Apple
    App-Store-Rauswurfdrohung
    Musk attackiert Apple

    Apple hat angeblich seine Werbeaktivitäten auf Twitter weitgehend eingestellt und mit einem App-Store-Rauswurf gedroht.

  2. Verkehrsunternehmen: 49-Euro-Ticket kommt wohl erst im Mai
    Verkehrsunternehmen
    49-Euro-Ticket kommt wohl erst im Mai

    Das 49-Euro-Ticket sollte Anfang 2023 erscheinen, doch Verkehrsunternehmen erwarten den Start erst im Mai 2023. Kommunen drohen gar mit Blockade.

  3. Prozessor-Bug: Wie Intel einen Bug im ersten x86-Prozessor fixte
    Prozessor-Bug
    Wie Intel einen Bug im ersten x86-Prozessor fixte

    Der Prozessor tut nicht ganz, was er soll? Heute löst das oft eine neue Firmware, vor 40 Jahren musste neues Silizium her.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger • AOC Curved 34" WQHD 389€ • Palit RTX 4080 1.499€ • Astro A50 Gaming-Headset PS4/PS5/PC günstiger • Gigabyte RX 6900 XT 799€ • Thrustmaster Flight Sticks günstiger [Werbung]
    •  /