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rPath veröffentlicht neuen Appliance-Baukasten

rBuilder erstellt fertige Installationen für bestimmte Aufgaben

Mit dem nun erschienenen rBuilder 3.0 können Firmen so genannte Software Appliances bündeln. Diese Lösungen umfassen eine angepasste Linux-Distribution sowie eine vorkonfigurierte Software für einen bestimmten Zweck. Die neue Version unterstützt zusätzliche Virtualisierungslösungen als Zielsysteme sowie Backup-Dienste.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Appliances nutzen rPaths eigene Linux-Distribution als Grundlage, auf denen dann eine vorkonfigurierte Software läuft. Der Administrationsaufwand soll damit minimal sein, um das Betriebssystem muss sich der Anwender in der Regel gar nicht kümmern. Da die Appliances in Virtualisierungslösungen ausgeführt werden, können zudem mehrere auf einem Server parallel laufen. Der neue rBuilder 3.0 erstellt Pakete in den Virtualisierungsformaten von VMware, Xen, Microsoft, Parallels sowie Virtual Iron.

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Durch die Kombination mit der so genannten rPath Appliance Platform soll sich auch der Lebenszyklus einer Applikation leichter verwalten lassen. So sind Update-Dienste integriert, mit denen sich ganze Appliances ohne Ausfallszeit aktualisieren lassen sollen. Auch die automatische Sicherung auf Fileservern sowie SAN- und NAS-Systemen ist möglich. Zudem ist es kommerziellen Anbietern möglich, Test-Appliances zu verteilen, die erst nach Erwerb einer gültigen Lizenz voll funktionsfähig sind bzw. weiter laufen.

Mit dem rPath Online Builder steht auch eine kostenlose Lösung für Open-Source-Entwickler bereit.

Zu den Kunden von rPath zählen unter anderem Zimbra und die Asterisk-Firma Digium. Hinter rPath stehen eine Reihe ehemaliger Red-Hat-Mitarbeiter - drei von fünf Mitgliedern des Managements arbeiteten früher für den Linux-Distributor. Darunter auch Erik Troan, der unter anderem den RPM-Packet-Manager und den Installer Anaconda mitentwickelte.



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