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Sicherheitsrisiko: Windows Vista hört aufs Wort

Sprachkommando-Funktion fehlen Sicherheitsabfragen. Mit Hilfe von Sprachdateien kann ein Angreifer jederzeit Zugriff auf ein Vista-System erlangen – vorausgesetzt die Sprachsteuerung von Windows Vista ist aktiviert. Dann genügt es, dem Opfer eine Audiodatei mit entsprechenden Sprachbefehlen unterzuschieben. Denn Sprachbefehle sind nicht an eine bestimmte Stimme gekoppelt und es fehlt eine Sicherheitsabfrage, um solchen Missbrauch zu verhindern.
/ Ingo Pakalski
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Microsoft hat dieses Verhalten gegenüber ZDNet bestätigt(öffnet im neuen Fenster), so dass Computer mit Windows Vista einem dauerhaften Risiko ausgesetzt sind, sofern die Sprachsteuerung aktiviert wurde. Im Lieferzustand ist diese Vista-Funktion nicht eingeschaltet. Außerdem müssen Lautsprecher und Mikrofon am PC angeschlossen sowie angeschaltet sein, damit ein Angreifer diesen Umstand ausnutzen kann.

Sofern diese Voraussetzungen gegeben sind, kann ein Angreifer mittels Audiodatei nahezu beliebige Funktionen per Sprachkommando ausführen, ohne dass der Anwender dies verhindern kann. Hierbei können alle Befehle ausgeführt werden, die der angemeldete Nutzer ausüben kann. Es stellt sich die Frage, warum Microsoft überhaupt gestattet, dass Sprachbefehle für Vista vom eigenen Computer kommen dürfen.

Mit einer vorherigen Kennworteingabe oder einer Stimmerkennung könnte die Sprachsteuerung von Windows Vista vor solchem Missbrauch geschützt werden. Aber auf solche Sicherheitssperren hat Microsoft bei Vista verzichtet. Daher sollte die Sprachsteuerung bei Nichtgebrauch immer deaktiviert werden. Alternativ genügt auch das Ausschalten von Lautsprecher und/oder Mikrofon.


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