Apple pfeift auf Windows Vista
Die Vista-Unverträglichkeit von iTunes ist bereits bekannt und in einem kleinen Bereich mit einem Patch bedacht. Allerdings bleibt das Risiko weiterhin bestehen, dass iPod-Besitzer beim Einsatz von Vista riskieren, dass der Apple-Musik-Player nicht mehr funktioniert, sobald er mit Windows Vista in Berührung kommt. Für dieses schwerwiegende Problem bietet Apple noch keine Abhilfe an.
Zudem sind QuickTime, Bonjour for Windows, AirPort for Windows, AppleWorks for Windows sowie das iPod shuffle Reset Utility noch nicht an Windows Vista angepasst(öffnet im neuen Fenster) . So soll es mit QuickTime zu Abstürzen kommen(öffnet im neuen Fenster) , wenn die Software mit Windows Vista verwendet wird. Welche weiteren Unverträglichkeiten zu erwarten sind, ist derzeit nicht bekannt.
Microsoft hatte im Vorfeld des Marktstarts von Windows Vista an Hard- und Softwarehersteller appelliert, ihre Produkte Vista-tauglich zu machen, um Umstiegsprobleme zu vermeiden. Apple hat diesen Aufruf offensichtlich komplett ignoriert und lässt die Windows-Vista-Nutzer vorerst im Regen stehen. Dass Apple von Vista nicht viel hält, zeigt allerdings auch die spöttische Anti-Vista-Werbekampagne des Unternehmens, mit der Umrüster vom Mac-Kauf überzeugt werden sollen.
Nach Angaben des IT-Magazins MacWorld.co.uk(öffnet im neuen Fenster) arbeitet Microsoft derzeit mit Apple-Mitarbeitern zusammen, um die Windows-Produkte von Apple an Vista anzupassen. Nun müssen die Nutzer darauf warten, dass Apple seine Applikationen Vista-tauglich macht. Wie lange das dauert, ist unklar.



