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Novell beschleunigt Windows-Virtualisierung (Update)

Schnellerer Netzwerkzugriff mit modifizierter Xen-Version

Eine von Novell und Intel entwickelte Modifikation für den Hypervisor Xen soll die Geschwindigkeit des Netzwerks beim Einsatz von Windows als Gastsystem deutlich steigern. Auch der Festplattenzugriff soll dadurch schneller werden. Inwiefern die Änderungen in die Upstream-Version von Xen gelangen, ist nicht bekannt.

Der freie Hypervisor Xen ist eine Virtualisierungslösung für Unix-Systeme. Ursprünglich setzte Xen ausschließlich auf das Prinzip der Paravirtualisierung, bei der das Gastsystem quasi weiß, dass es virtualisiert wird. Hieraus ergibt sich vor allem ein Geschwindigkeitsvorteil. Andererseits lassen sich Closed-Source-Systeme nicht anpassen und sind damit nicht für die Paravirtualisierung geeignet. Durch die CPU-Erweiterungen Intel VT (Vanderpool) bzw. AMD-V (Pacifica) ist jedoch auch die so genannte volle Virtualisierung - im Xen-Umfeld Hardware Virtual Machine (HVM) genannt - möglich, mit der sich unmodifizierte Betriebssysteme ausführen lassen.

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Bei der Virtualisierung von Windows soll allerdings vor allem der Netzwerkzugriff sehr langsam sein. Wie CNet berichtet, haben Novell und Intel Änderungen an Xen vorgenommen, mit der auch unter Xen eine nahezu native Geschwindigkeit erreicht werden kann. Carlos Montero-Luque von Novell sprach gegenüber CNet von etwa 90 Prozent der Geschwindigkeit eines nativen Systems. Auch der Festplattenzugriff soll durch die Änderungen innerhalb eines virtualisierten Windows-Systems deutlich schneller sein.

Laut CNet wird die erweiterte Xen-Version 3.0.4 im Service Pack 1 für den Suse Linux Enterprise Server 10 enthalten sein, das im Frühjahr 2007 ausgeliefert werden soll. Darüber, ob und wann die Änderungen auch an das Xen-Projekt zurückfließen sollen, enthält der CNet-Artikel keine Angaben. Eine offizielle Ankündigung soll voraussichtlich am heutigen Montag erfolgen.

Nachtrag vom 12. Februar 2007 um 16:10 Uhr:
Der nun erfolgten offiziellen Ankündigung von Novell und Intel ist zu entnehmen, dass es sich um paravirtualisierte Treiber für Netzwerkschnittstellen und blockorientierte Geräte, wie Festplatten, handelt. Dadurch soll die Ausführung von Windows 2000, 2003 und XP als Gastsystem unter Xen schneller sein. Durch die Zusammenarbeit mit Intel bezieht sich die Ankündigung explizit auf die VT-Technik, doch auch mit AMD-V lässt sich Windows unter Xen virtualisieren.

Die Treiber sind vorerst nur für Teilnehmer von Novells Pilot-Programm verfügbar, in dessen Rahmen Kunden Support von Novell bekommen, wenn sie den Suse Linux Enterprise Server und darauf Windows als Gast in Xen einsetzen. Später sollen die Treiber allgemein verfügbar sein. Auch das kommerzielle XenEnterprise enthält bereits paravirtualisierte Treiber für den Einsatz mit Windows.


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Netzer 09. Jan 2008

Schreibt doch mal nicht solchen Müll, das XEN ist wirklich gut. Und die Jungs die zu...



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