Omnifone kündigt Musik-Flatrate fürs Handy an

Dienst startet vorerst nur in Skandinavien und Südafrika

Eine Musik-Flatrate für Mobiltelefone hat der britische Anbieter Omnifone auf dem 3GSM Congress in Barcelona angekündigt. Der Dienst kostet knapp 3,- Euro pro Woche, wird jedoch vorerst nur in Skandinavien und Südafrika verfügbar sein. Ein weiterer Ausbau im Laufe des Jahres 2007 ist jedoch geplant.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Unter dem Namen MusicStation startet Omnifone eine Musik-Flatrate, die sich hauptsächlich an Handy-Benutzter richtet. Der dafür notwendige Client soll in einer Java- und Symbian-Version verfügbar sein, sobald MusicStation den Betrieb aufnimmt. Dadurch soll sich der Dienst mit den meisten Endgeräten nutzen lassen. Das Angebot bringt laut Omnifone sowohl Musik von Major-Labels wie Universal als auch von kleinen Plattenfirmen.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Triology GmbH, Braunschweig
  2. Programmierer C++ (Informatiker, Softwareentwickler) (m/w/d)
    Kithara Software, Berlin
Detailsuche

Der Download der Lieder erfolgt direkt "Over-the-Air". Die Dateien kommen im Enhanced-Advanced-Audio-Coding-Format (eAAC+) daher, das auch Techniken zur digitalen Rechteverwaltung unterstützt, so dass sich Stücke unter Umständen nur auf einem Handy wiedergeben und nicht kopieren lassen. Genauere Angaben hierzu mache Omnifone nicht.

Die Musikstücke werden jedoch nicht ausschließlich lokal auf dem Handy gespeichert, sondern zentral bei Omnifone. Der Anbieter verspricht somit, dass auch beim Umstieg auf ein anderes Gerät sämtliche gekauften Lieder weiterhin verfügbar sind. Allerdings soll auch Musik auf dem Mobiltelefon zwischengespeichert werden, so dass sich diese beispielsweise im "Flug-Modus" bei ausgeschaltetem GSM- oder UMTS-Empfang abspielen lässt. Auch der Austausch von Wiedergabelisten mit anderen Nutzern soll möglich sein.

Der Dienst wird vorerst nur in Skandinavien und Südafrika starten, man stehe jedoch mit weiteren Netzbetreibern im Gespräch, so Omnifone. Weitere Starttermine für Westeuropa und den Raum Asien-Pazifik soll es im zweiten Quartal 2007 geben. Bis zum dritten Quartal 2007 sollen noch weitere europäische Netzbetreiber hinzustoßen, auch aus Deutschland. Damit soll MusicStation in großen Teilen Europas verfügbar sein, bis Apple sein iPhone mit Anbindung an iTunes auf den Markt wirft.

Golem Akademie
  1. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    10. November 2021, virtuell
  2. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Oktober 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Abrechnung erfolgt pro Woche, wobei für die Flatrate bei Handy-Nutzung 2,99 Euro anfallen sollen. Wer zusätzlich Lieder mit seinem Computer herunterladen möchte, zahlt 3,99 Euro pro Woche. Damit schlägt der Dienst also mit 11,96 bzw. 15,96 Euro pro Monat zu Buche. Darin sollen laut Omnifone bereits die Datenübertragungskosten enthalten sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Informatik
"Programmieren lernen tut weh"

Doris Aschenbrenner ist eine der jüngsten Professorinnen für Informatik in Deutschland. Ein Porträt über eine Frau mit einer großen Liebe für Roboter.
Ein Porträt von Peter Ilg

Informatik: Programmieren lernen tut weh
Artikel
  1. Streaming: Google droht mit Youtube-Aus auf Roku-Geräten
    Streaming
    Google droht mit Youtube-Aus auf Roku-Geräten

    Roku wirft Google eine unfaire Behandlung vor und will erreichen, dass die Youtube-App weiterhin für Roku-Geräte verfügbar bleibt.

  2. Wie die Deutsche Bahn auf Distributed Ledger setzt
     
    Wie die Deutsche Bahn auf Distributed Ledger setzt

    Die Deutsche Bahn beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit der Blockchain-Technologie. Die Ansätze reichen von dezentraler Mobilität und Verkehrssteuerung über gesicherte digitale Identitäten bis hin zu papierlosen Transportketten.
    Sponsored Post von Deutsche Bahn

  3. Plugin-Hybride: Endet die Förderung trotz höherer Reichweiten?
    Plugin-Hybride
    Endet die Förderung trotz höherer Reichweiten?

    Die Plugin-Hybride der Mercedes C-Klasse sollen elektrisch mehr als 100 km weit kommen. Doch die Ampelkoalition könnte die umstrittene Förderung streichen.
    Von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 in Kürze bestellbar • Seagate Exos 18TB 319€ • Alternate-Deals (u. a. Asus B550-Plus Maiboard 118€) • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Apple MacBook Pro 2021 ab 2.249€ • EA-Spiele günstiger [Werbung]
    •  /