Intels erste Achtkern-CPU für Desktop-PCs läuft nominal nur mit 3,0 GHz bei voller Last. Schon mit recht einfachen Einstellungen sind aber 4,4 GHz machbar, dann schlägt sie teurere Xeons. Die Leistungsaufnahme steigt sprunghaft an. Auch 64 GByte RAM sind inzwischen kein Problem.
Nach dem Update auf Version 2.0 der Firmware von Sonys neuer Konsole lassen sich manche PS4 nicht mehr einschalten. Andere werden im Betrieb unerwartet heruntergefahren. Dafür haben Nutzer bereits eine Abhilfe gefunden, Sony dagegen hat noch kein Update des Updates angekündigt.
Am Morgen des 31. Oktober 2014 hat Viktor Orbán bekanntgegeben, dass die umstrittene Steuer pro übertragenem Gigabyte nicht eingeführt werden soll. Der ungarische Ministerpräsident gibt damit dem Druck der Bürger nach, wie er auch anerkennt.
Update Für sein reines Streaming-Angebot Sky Online will der Pay-TV-Anbieter bald auch eigene Hardware anbieten. Sie basiert auf dem Roku 3, der in den USA bereits für viele andere Dienste genutzt wird. Wie das Fire TV ist er auch spieletauglich, der Schwerpunkt liegt aber auf anderen Funktionen.
Sonys Update auf die Firmware 2.0 für die PS4 sorgt bei manchen Geräten für fehlerhafte Einstellungen bei Bild und Ton. Der Sound ist manchmal ganz abgeschaltet, dafür haben aber die Nutzer schon selbst eine Lösung gefunden, die man nur genau befolgen muss.
Unter den Namen Sky Online bietet das Pay-TV-Unternehmen nun auch einen reinen Online-Zugang zu seinen Sendern und VoD-Bibliotheken an, der günstiger als der Fernsehempfang ist. Bisher läuft das Angebot nur per Browser oder mit Apps für iOS-Geräte, weitere Plattformen und auch eine eigene Set-Top-Box sollen folgen.
Nur noch knapp 24 Prozent beträgt Samsungs weltweiter Marktanteil bei Smartphones. Das schlägt sich auch in den aktuellen Geschäftszahlen des Unternehmens nieder. Zwar ist Samsung immer noch sehr profitabel, der Gewinn sinkt aber erneut. Das Unternehmen räumt Fehler ein.
In den USA haben zwei Verbände der Filmwirtschaft gemeinsam ein Verbot der Nutzung von Wearable-Geräten in Kinos beschlossen, was auch die Google Glass betrifft. Smartphones dagegen dürfen eingeschaltet bleiben, abfilmen bleibt aber auch damit verboten.
Update Israelische Security-Forscher haben einen neuen Weg für eine Seitenkanalattacke auf PCs gefunden. Mit einem Smartphone und einem Desktoprechner, die beide keine Onlineverbindung haben, können sie ein eingetipptes Passwort mitlesen.
Die US-Behörde für Militärforschung Darpa hat einen leistungsfähigen Verstärker für Frequenzen von 1 Terahertz gebaut. Damit lässt sich ein neues Frequenzband erschließen, was die derzeitigen Probleme mit verstopften Spektren lösen könnte.
Nicht nur SSDs der Serie 840 Evo, sondern auch Laufwerke der Serie 840 ohne Namenszusatz können mit der Zeit langsamer werden. Samsung hat dieses Problem nun bestätigt und will für die Geräte eine Lösung bereitstellen.
Die nächsten Versionen von Office 2013 und Office 365 will Microsoft gemeinsam veröffentlichen, und zwar später als bisher abzusehen war. Damit könnte das Projekt Office 16 kurz nach Windows 10 erscheinen, noch deutlich vorher kommt eine Version für Android.
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt vor neuen E-Mails, die gefälschte Abmahnungen enthalten. Weder stecken die dort erwähnten Anwälte dahinter, noch sollte man der enthaltenen Anleitung zum Erwerb von Bitcoins folgen.
Im Rahmen einer Sammelklage hat sich Intel außergerichtlich geeinigt. Wer als Privatmann von Ende 2000 bis Mitte 2002 einen PC mit Pentium 4 gekauft hat, erhält 15 US-Dollar. Die Vorwürfe manipulierter Benchmarks, die den Athlon von AMD schlechter aussehen ließen, erkennt Intel damit aber nicht an.
Update Bei Good Old Games (GOG) sollen noch am 28. Oktober 2014 die 3D-Klassiker Star Wars: X-Wing und Star Wars: Tie Fighter erscheinen. Die Spiele aus den Jahren 1993 und 1994 gelten als Wegbereiter schneller Weltraum-Action mit moderner Technik. Es dürften nicht die einzigen Titel von Lucas Arts bleiben.
In ihren über die Plattform Twitch verbreiteten Videostreams von Spielen müssen Nutzer, die sich selbst per Webcam filmen, ab sofort neue Bekleidungsvorschriften einhalten - auch Männer. Ebenso sind Hetzreden und selbstverletzendes Verhalten verboten.
Ein kleines US-Unternehmen liefert an zwei Polizeidienststellen eine Erweiterung für das Griffstück von Pistolen aus. Darin sitzen Sensoren, die unter anderem das Ziehen und Abfeuern der Waffe in Echtzeit in die Behörde funken können. Das soll nicht nur der rechtlichen Entlastung der Polizisten dienen.
Das Unternehmen FTDI hat den umstrittenen Windows-Treiber für seine Bausteine zurückgezogen. Die Software konnte die zahlreichen Nachbauten der Chips unbrauchbar machen. Bald soll eine neue Version erscheinen.
Über einen Fehler in der Browser-Engine Webkit haben Programmierer eigenen Code auf Sonys PS4 ausgeführt. Das ist jedoch noch kein vollständiger Hack der Konsole, zudem steht ein größeres Firmware-Update für die Playstation kurz bevor.
Das Crowdfunding-Projekt Nocommentator will eine kleine Box finanzieren, die bei Sportübertragungen im Fernsehen den Sprecher ausblendet. Dem Prinzip liegt ein recht alter Trick der Tontechnik zugrunde.
Keine andere Regel der Computerindustrie wird für beständigen Fortschritt so oft zitiert wie das Moore'sche Gesetz, das zuerst nur für Prozessoren aufgestellt wurde. Doch inzwischen sagt selbst Gordon Moore, dass diese Faustregel bald nicht mehr gelten werde. Dafür gibt es jedoch nicht nur technische Gründe.
Mit neuen Geforce-Treibern für Windows hat Nvidia seine DSR genannte Technik für das Downsampling auch für ältere GTX-Grafikkarten freigeschaltet. Karten mit Fermi- und Kepler-GPUs können nun bessere Bildqualität erreichen, mit SLI-Konfigurationen gibt es aber noch Probleme.
Mit Broadcom hat eines der ersten Unternehmen SoCs für den Einsatz in Modems und Routern für den designierten DSL-Nachfolger G.Fast angekündigt. Die Bausteine eignen sich für ein modernes Gerät mit 802.11ac-WLAN und NAS-Funktionen.
Durch einen Fehler im OLE-System zum Einbetten von Office-Dokumenten kann auf einen fremden Rechner Code eingeschleust werden. Alle Windows-Versionen seit Vista sind betroffen, Microsoft bietet einen Hotfix an.
Das erste größere Update für die Technical Preview von Windows 10 wird derzeit verteilt und bringt erstmals das Benachrichtigungscenter für Dinge wie Chats und E-Mails mit. Zudem können Teilnehmer am Insider-Programm nun die Updates schneller erhalten, wenn sie das möchten.
Durch neue 120-Millimeter-Lüfter sollen die Wasserkühlungen der Serie Nepton von Cooler Master unter Last weniger Lärm verursachen. Die neu entwickelten Ventilatoren der Serie Silencio sollen später auch einzeln angeboten werden.
Bisher ist der maximale Speicherausbau bei DDR4-Systemen wie für Intels Core i7-5960X durch die Größe der Module beschränkt. Samsung will das ändern und hat die Serienproduktion von DRAM-Chips mit 8 Gigabit pro Die aufgenommen.
Nach dem 3DMark für Android arbeitet Futuremark auch an einer Version des PCMark für Googles Betriebssystem. Damit lässt sich nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Akkulaufzeit eines mobilen Geräts bestimmen. Die ersten Ergebnisse zeigen interessante Verhältnisse.
Eine aktuelle Welle von Phishing-Mails bedient sich eines Tricks, um Nutzer zur Eingabe ihrer Mailadressen samt Passwort zu verleiten. Dabei wird eine Webseite von den echten Dropbox-Servern ausgeliefert.
Für viel Geld geht IBMs Prozessorabteilung rund um die Power-Architektur an Globalfoundries - das heißt aber nicht, dass die ehemalige AMD-Tochter viel bezahlen muss, denn die Kosten trägt vorerst vor allem IBM. Dies hat das Unternehmen nun bestätigt.
Anfang des Jahres 2015 soll es den Audio-Player namens Pono auch zum direkten Bestellen bei dem von Neil Young gegründeten Unternehmen geben. Die Technik des teuren Geräts ist nun weitgehend bekannt, und auch das Angebot an hochauflösenden und unkomprimierten Audiodateien wächst.
Aus Unterlagen der US-Regulierungsbehörde FCC geht hervor, dass Google schon lange an einer neuen Version seines HDMI-Sticks Chromecast arbeitet. Neue Funktionen sind nicht zu finden, aber ein Hinweis auf die Funkausstattung. Und recht bald könnte das Gerät auch auf den Markt kommen.
Auf einer Fachmesse will AVM erstmals Übertragungen nach 802.11 ac Wave 2 vorführen. Nicht nur brandaktuelle WLAN-Clients können dann mit bis zu 3,5 GBit/s funken, das geänderte Übertragungsverfahren soll auch ältere Geräte beschleunigen.
Im dritten Quartal des Jahres 2014 hat AMD rund 2 Prozent weniger Umsatz gemacht, blieb dabei aber noch knapp profitabel. Deshalb sollen 7 Prozent der Arbeitsplätze abgebaut werden, was noch bis zum Jahresende erfolgen soll. Dabei sind auch Abfindungen eingeplant.
Der deutsche Streaming-Anbieter Watchever konnte im September 2014 die bisher stärkste Nutzung seines Dienstes verzeichnen. Das Unternehmen führt dies auf neue Konkurrenz zurück, also: auf Netflix.
Ein chinesischer Hersteller hat auf Basis von Intels Bay-Trail-T einen kompletten PC in ein Gehäuse gesetzt, das sich in Form eines HDMI-Sticks in Fernseher einstecken lässt. Größter Nachteil bisher: Man kann das Gerät nicht einzeln kaufen.
Nicht mehr nur in ländlichen Gebieten, sondern auch in Städten mit verstopften Frequenzbändern will Mimosa Networks die letzte Meile zum Kunden per WLAN überwinden. Dafür gibt es Access Points und Empfängerantennen, die mehrere hundert Clients bedienen können.
Das neue Gerät namens "Google Nexus Player" erinnert optisch nicht an das Fire TV von Amazon, soll aber Ähnliches leisten. Außer an der CPU hat Google aber an vielem gespart, und eine eigene Flatrate für Videostreaming ist bisher auch noch nicht in Sicht.
Update Nur noch drei Tarife für neue Festnetzkunden bietet die Telekom mit der Marke "Magenta Zuhause" an. Anders als bei "Magenta Eins" ist dabei kein Mobilfunk enthalten. IPTV per Entertain kann zugebucht werden, der Receiver ist nun im Preis inbegriffen.
Nicht mehr nur spezielle Glass-Apps, sondern alle Anwendungen eines Smartphones können nun direkt Benachrichtigungen, wie etwa den Eingang einer Chatnachricht, auf die Datenbrille funken. Möglich macht das ein Update von Google.
Passend zu seinem Router WRT1900AC bietet Linksys nun einen Gigabit-Switch mit acht Ports an. Das Gerät passt unter den Router und bildet optisch eine Einheit mit diesem, was sich der Hersteller aber gut bezahlen lässt.
Netflix hat erstmals seinen Geschwindigkeitsindex für Deutschland, Österreich und die Schweiz vorgelegt. Demnach rufen die Eidgenossen Videos mit der höchsten Bandbreite ab. In Deutschland ist ein Kabelnetzbetreiber am schnellsten.
Weit über Remote Desktops geht die Virtualisierung von Grafikprozessoren inzwischen hinaus. Nvidia unterstützt mit seinem System "Grid vGPU" nun VMWare mit neuen Anwendungen, und bald soll das System auch auf Chromebooks laufen. Unter anderem Airbus arbeitet schon damit.
Ein neues Kickstarter-Projekt soll den Umgang mit dem Tor-Netzwerk vereinfachen. Für 51 US-Dollar soll ab Januar 2015 ein kleiner WLAN-Router mit OpenWRT erhältlich sein, der kaum Konfiguration benötigt. Dafür gibt es aber nur recht schwache Netzwerkfunktionen.
Die neue Version des 3DMark für Windows-PCs beherrscht per Downsampling auch Ultra-HD-Auflösung, wenn kein entsprechender Monitor angeschlossen ist. Nicht nur die vierfache Pixelzahl gegenüber Full HD treibt dabei Grafikkarten an die Grenze.
Nach Qualcomm setzt auch Samsung auf Triple-Band-WLAN. Mit Techniken wie Beamforming will der koreanische Konzern im Jahr 2015 erste Produkte für Funk mit mehreren Gigabit pro Sekunde auf den Markt bringen. Die damit zu erwartenden mobilen Geräte wie Smartphones und Tablets nennt Samsung aber bisher nicht.
Der Marktstart von Netflix und Fire TV hat die deutsche VoD-Branche aufgescheucht. Mit Preissenkungen oder Werbung machen Amazon Instant Video, Maxdome, Sky Snap und Watchever vermehrt auf sich aufmerksam. Alle Dienste leiden aber an rechtlichen Beschränkungen, und das Angebot ist überall unterschiedlich.
Wenn man Zehntausende von Festplatten in einem Rechenzentrum betreibt, können Desktop-Laufwerke sich eher rechnen als teure Enterprise-Modelle. Zu diesem Schluss kommt erneut Backblaze, bei dem der Einsatz der Geräte aber sehr speziell ausgelegt ist.
In einem geänderten Entwurf der Transparenzverordnung öffnet die Bundesnetzagentur ein Schlupfloch, mit dem Provider ihren Kunden doch einen Zwangsrouter vorschreiben könnten. Das widerspricht den bisherigen Plänen der Bundesregierung.