Nvidia-Treiber: Auto-Downsampling jetzt auch ab Geforce-Serie 400

Mit neuen Geforce-Treibern für Windows hat Nvidia seine DSR genannte Technik für das Downsampling auch für ältere GTX-Grafikkarten freigeschaltet. Karten mit Fermi- und Kepler-GPUs können nun bessere Bildqualität erreichen, mit SLI-Konfigurationen gibt es aber noch Probleme.

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Auch eine solche GTX 480 mit Fermi-GPU beherrscht nun DSR.
Auch eine solche GTX 480 mit Fermi-GPU beherrscht nun DSR. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Nvidia hat auf seinen Treiberseiten das neue Paket Geforce 344.48 veröffentlicht. Es handelt sich um voll WHQL-getestete Grafiktreiber für Windows ab Version Vista, die für Desktop-Grafikkarten vorgesehen sind. Die wichtigste Neuerung: Die mit den neuen GTX 970 und 980 eingeführte Technik "Dynamic Super Resolution" (DSR) funktioniert nun auch mit älteren Grafikkarten.

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Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Methode des Downsampling, die Grafikfans schon seit Jahren mit viel Handarbeit für bessere Bildqualität verwenden. Die Grafikkarte berechnet dabei die Bilder eines Spiels mit einer höheren Auflösung, als sie der Monitor darstellen kann. Vor der Ausgabe werden die Frames wieder auf die native Pixelzahl des Displays herunterskaliert. Das bringt nicht nur eine fast perfekte Kantenglättung, sondern auch mehr Details bei Umgebung und Spielfiguren.

Nvidia hat das mit DSR soweit vereinfacht, dass die Funktion sowohl mit einem Klick im Treiber als auch den Spieleprofilen des Programms Geforce Experience anwählbar ist. Bisher klappte das aber nur für GTX 970 und 980 mit Maxwell-GPUs, nun sollen auch die älteren Grafikprozessoren der Familien Fermi und Kepler damit funktionieren. Voraussetzung ist laut Nvidias Blogeintrag zu den neuen Treibern nur eine Desktop-Grafikkarte mit der Bezeichnung GTX, schon ab der vor vier Jahren erschienenen GTX 460 sollte DSR also funktionieren.

Manchmal kein DSR zusammen mit SLI

Im offiziellen Nvidia-Forum berichten aber einige Anwender davon, dass SLI-Konfigurationen aus mehreren älteren Grafikkarten mit dem automatischen Downsampling nicht zurechtkommen. Genannt werden unter anderem die GTX 660 und die GTX 780. Bei einigen Anwendern hat eine vollständige Deinstallation der früheren Treiber mit dem Programm DDU die Effekte behoben.

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Das könnte an den SLI-Profilen liegen, die in den Treibern enthalten sind. Nur wenn ein solches vorhanden ist, nutzt ein Spiel auch mehrere GPUs. Gerade bei DSR ist das wichtig, weil beispielsweise beim Rendern in 4K-Auflösung rund viermal so viel Rechenleistung wie bei Full-HD nötig ist. Erhöht sich auch der Grad der Tessellation, können die Leistungseinbrüche bei DSR noch höher sein. Ein Funktionieren von DSR mit SLI-Konfigurationen ist also mehr als wünschenswert.

Neue SLI-Profile und allgemeine Leistungsverbesserungen gibt es laut den Release Notes (PDF) von Nvidia unter anderem auch für die Spiele Civilization: Beyond Earth, Ryse: Son of Rome, Elite Dangerous und Sleeping Dogs Definitive Edition. Eine Prozentangabe zu den Steigerungen der Bildrate bei den einzelnen Titeln gibt Nvidia diesmal nicht an.

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