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Quartalszahlen: Samsungs Gewinn bricht wegen Preiskampf bei Smartphones ein

Nur noch knapp 24 Prozent beträgt Samsungs weltweiter Marktanteil bei Smartphones. Das schlägt sich auch in den aktuellen Geschäftszahlen des Unternehmens nieder. Zwar ist Samsung immer noch sehr profitabel, der Gewinn sinkt aber erneut. Das Unternehmen räumt Fehler ein.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Samsung hat seine Quartalszahlen veröffentlicht.
Samsung hat seine Quartalszahlen veröffentlicht. (Bild: Getty Images)

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat im umkämpften Smartphone-Markt an Boden verloren. Diese Entwicklung schlägt sich auch in den Geschäftszahlen nieder: Im dritten Quartal 2014 verzeichnete das Technologieunternehmen zwar weiterhin einen Milliardengewinn. Doch infolge des sinkenden Absatzes bei teuren Smartphone-Geräten und des Preisdrucks blieb unterm Strich nur noch halb so viel übrig wie im vergangenen Jahr. Der Leiter für Anlegerbeziehungen, Robert Yi, räumte am Donnerstag ein, dass Samsungs Reaktion auf den globalen Preiskampf "nicht schnell genug war".

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Der Überschuss fiel mit 4,2 Billionen Won (etwa 3,2 Milliarden Euro) auf das niedrigste Niveau seit drei Jahren. Wie der weltgrößte Hersteller von Speicherchips, Fernsehern und Handys weiter mitteilte, ging der Umsatz um 19,6 Prozent auf 47,45 Billionen Won zurück. Das operative Ergebnis fiel im Jahresvergleich um rund 60 Prozent. Es war der vierte Quartalsrückgang in Folge.

Das schlechtere Ergebnis kam für Marktbeobachter nicht überraschend. Besonders in Asien machten zuletzt lokale Hersteller Samsung seine Spitzenposition im Geschäft mit Handys und Smartphones streitig.

Nach aktuellen Zahlen des Marktforschers IDC fiel Samsungs Marktanteil bei Smartphones weltweit auf 23,8 Prozent. Im Vorjahresquartal kam mit 32,5 Prozent noch fast jedes dritte Computerhandy von den Südkoreanern. Samsung verkaufte jetzt 78,1 Millionen Smartphones, vor einem Jahr waren es 85 Millionen. Damit wurden die Südkoreaner nach IDC-Berechnungen zwar fast doppelt so viele Smartphones los wie die Nummer zwei, Apple, mit 39,3 Millionen. Die teureren iPhones sind aber deutlich profitabler, während Samsung auch viele günstige Geräte verkauft.

Wachstum nur bei günstigeren Smartphones

Der Absatz von Smartphones sei im vergangenen Quartal leicht gestiegen, hieß es in einer Mitteilung Samsungs. Doch sei das vor allem auf Geräte im mittleren und unteren Preissegment zurückzuführen. Die Preise für ältere Modelle seien gesunken, zudem sei der Absatz von teuren Geräten zurückgegangen. Die Auswirkung des neuen Vorzeige-Smartphones Galaxy Note 4, das Samsung Ende des dritten Quartals herausbrachte, sei marginal gewesen.

Für das wichtige Schlussquartal erwartet Samsung eine steigende Nachfrage nach Smartphones und Tablets. Allerdings werde sich der Wettbewerb um neue Modelle und niedrigere Preise verschärfen. "Die Unsicherheiten bleiben, ob wir uns im mobilen Bereich erholen werden", sagte Samsung-Manager Yi. Mit der Sparte IT und mobile Kommunikation (IM) erwirtschaftet die Elektroniktochter des Samsung-Konzerns den größten Teil ihres Umsatzes.

Insgesamt erwartet Samsung Electronics für das vierte Quartal eine Ertragssteigerung aufgrund einer wachsenden Nachfrage nach Fernsehgeräten und weiteren Wachstumsimpulsen im Speichergeschäft. Im Chipgeschäft verbuchte Samsung in den Monaten Juli bis September erstmals seit drei Jahren einen höheren Gewinn als in der Mobilsparte. In der Sparte Device Solution (Halbleiter) lag der operative Gewinn den Angaben zufolge bei 2,3 Billionen Won, nach 2,1 Billionen Won im zweiten Quartal.



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satriani 30. Okt 2014

Mein erstes war Galaxy S ein Super Gerät funktioniert bis heute absolut problemlos, mit...

Replay 30. Okt 2014

Stimmt, Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Allerdings stimmt es auch, daß Samsung...

TomasVittek 30. Okt 2014

ich denke niemand sollte einen so großen teil des kuchens kontrollieren. weder samsung...

Johnny Cache 30. Okt 2014

Die haben sich doch schon mit einer anderen Handysparte übernommen. ;)

plutoniumsulfat 30. Okt 2014

Willkommen im Kapitalismus und der Welt der BWLer ;)


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